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THEMA: Krim im Jahre 2018

Krim im Jahre 2018 25 Feb 2018 02:22 #36074

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Ukraine Journal / Ukrinform
24.02.2018 - 13:47

Ukrainisches Außenministerium schickt Protestnote an Russland wegen "Wahlen" auf besetzter Krim
Das Außenministerium der Ukraine werde dafür sorgen, dass alle an der Organisation der Präsidentschaftswahlen auf dem Territorium der besetzten Krim beteiligten Personen unter Sanktionen geraten, twitterte der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin.
www.ukraine-journal.de/ukrainisches-auss...-auf-besetzter-krim/

Artikel bereitgestellt durch unsere Partnerseite:
www.ukrinform.de/rubric-polytics/2409847...-besetzten-krim.html
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Krim im Jahre 2018 15 Mär 2018 23:06 #36243

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Ukraine Journal
15.03.2018 - 21:30Uhr | EU, Krim

Europarat bereitet Resolution wegen Rassendiskriminierung von Krimtataren durch Russland vor
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates wird einen Bericht und eine Resolution über die Rassendiskriminierung der Krimtataren durch Russland hervorbringen.
www.ukraine-journal.de/europarat-bereite...-durch-russland-vor/
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Krim im Jahre 2018 17 Mär 2018 09:29 #36258

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Ukraine Journal
16.03.2018 - 23:21Uhr | EU, Krim
EU: Russische Präsidentschaftswahl auf der Krim wird nicht anerkannt
Die Europäische Union hat erklärt, dass sie die russischen Präsidentschaftswahlen auf der annektierten Krim nicht anerkennen wird und dass die fortschreitende Militarisierung der Halbinsel sich weiterhin auf die Sicherheitslage in der gesamten Schwarzmeerregion auswirkt.
www.ukraine-journal.de/eu-russische-pras...ird-nicht-anerkannt/
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Krim im Jahre 2018 18 Mär 2018 01:07 #36264

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Ukraine Journal
17.03.2018 - 14:01Uhr | Krim, Dokumentation

Ukrainische EU-Delegation kritisiert TV-Kanal "Euronews" wegen Krim-Berichterstattung
Die Delegation der Ukraine bei der EU, hat die Redaktion des TV-Kanals "Euronews" darauf aufmerksam gemacht, dass Berichte über die Krim nicht auf Sendung sein sollten, ohne zu erwähnen, dass dieses Gebiet von Russland besetzt ist.
www.ukraine-journal.de/ukrainische-eu-de...m-berichterstattung/
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Krim im Jahre 2018 18 Mär 2018 15:27 #36275

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Ukraine Journal
17.03.2018 14:50

Acht Außenminister: Wir werden die Krim nicht vergessen
Die Weltgemeinschaft erkennt die illegale Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim nicht an und verurteilt Verletzungen des Völkerrechts auf der Krim und ihre Militarisierung.
www.ukrinform.de/rubric-polytics/2423698...nicht-vergessen.html

Ich hoffe, die Aussenminister haben einen längeren Atem, als der wieder- und wiedergewählte Präsident Russlands, der ja seine Wiederwahl mit der Besetzung der Krim feiert, was ich - aber das sage ich jetzt nicht, es ist Sonntag
Letzte Änderung: 18 Mär 2018 15:35 von stephan.r.
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Krim im Jahre 2018 18 Mär 2018 18:55 #36277

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Trauer um den Zustand der Krim
Die international erfolgreiche Romanautorin Ludmila Ulizkaja kritisiert im Zuge der russischen Präsidentschaftswahl die Folgen der Annexion der Krim vor vier Jahren. "Die Barbarisierung des Landes ist Realität", sagt sie und bedauert den kulturellen Zustand der Region - hofft aber auf ihre Rückgabe.

www.deutschlandfunk.de/russische-schrift...am:article_id=413202
Letzte Änderung: 18 Mär 2018 18:57 von tartu.
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Krim im Jahre 2018 19 Mär 2018 23:18 #36283

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Ukraine Journal

19.03.2018 - 21:03Uhr | EU, Krim
Europäische Union hat Ergebnisse der "Wahlen" auf der Krim nicht anerkannt
Die Europäische Union hat die Ergebnisse der "Präsidentenwahlen" auf der annektierten Krim nicht anerkannt.
www.ukraine-journal.de/europaische-union...rim-nicht-anerkannt/

19.03.2018 - 20:26Uhr | Außenpolitik, Krim
Ukraine fordert von Deutschland Abgeordnetenbesuche auf annektierter Krim zu verbieten
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat die Bundesregierung aufgefordert, die Besuche deutscher Abgeordneter auf der von Russland annektierten Krim zu verbieten.
www.ukraine-journal.de/ukraine-fordert-v...r-krim-zu-verbieten/

19.03.2018 - 19:28Uhr | EU, Krim, Außenpolitik
Ukraine übermittelt Liste von Personen die an "Wahlen" auf der Krim beteiligt waren an EU
Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hat eine Liste die 140 Personen umfasst, die an der Organisation und Durchführung der illegalen Wahlen auf der Krim beteiligt waren, den Außenministern der EU-Mitgliedstaaten übermittelt.
www.ukraine-journal.de/ukraine-ubermitte...igt-waren-an-die-eu/

Krimer Aktivist Baluch in unbefristeten Hungerstreik getreten
19.03.2018 14:33
Ukrainischer Patriot Wolodymyr Baluch, der für die Nichtanerkennung der russischen Besetzung der Krim verurteilt wurde, hat einen unbefristeten Hungerstreik angekündigt.
www.ukrinform.de/rubric-emergencies/2424...streik-getreten.html
Letzte Änderung: 19 Mär 2018 23:58 von stephan.r.
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Krim im Jahre 2018 22 Mär 2018 02:22 #36305

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Ukrinform
21.03.2018 11:14

Rumänien erkennt „Wahlen“ auf besetzter Krim ebenfalls nicht an
Rumänien erkenne die „Wahl“ des Präsidenten der Russischen Föderation auf der annektierten Krim nicht an, twitterte das Außenministerium des Landes.
www.ukrinform.de/rubric-polytics/2426006...nfalls-nicht-an.html


Ukraine Journal
22.03.2018 - 00:08Uhr | Wirtschaft

Die Ukraine würde 100 Milliarden US-Dollar im Falle des kompletten Verlusts der Krim und des Donbass verlieren
Die wirtschaftlichen Verluste der Ukraine durch die russische Aggression auf der Krim und im Donbass würden sich im Falle eines dauerhaften Verlusts der Gebiete, laut dem neuen Bericht des "Atlantischen Rats", auf knapp 100 Milliarden US-Dollar belaufen.
www.ukraine-journal.de/aslund-die-ukrain...aggression-verloren/

Der Bericht berücksichtigt "nur" wirtschaftliche Kosten, nicht berücksichtigt werden militärische und vor allem humanitäre Verluste, die mit Geld ohnehin nicht zu begleichen sind.

Nicht berücksichtigt ist meine Ansicht, dass weder der Donbass und schon gar nicht die Krim zum Verkauf anstehen und dass das Gastrecht für die grünen Männchen langsam ablläuft. Die Ukrainer sollten gelegentlich die erste Rechnung nach Osten schicken, denn die Rechnung erhöht sich täglich massic
Letzte Änderung: 22 Mär 2018 02:48 von stephan.r.
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Krim im Jahre 2018 23 Mär 2018 02:27 #36316

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Ukrinform

22.03.2018 15:35
Ukrainisches Parlament erklärt Ergebnis der russischen Präsidentschaftswahl auf der Krim für null und nichtig
Die Werchowna Rada der Ukraine hat die russische Präsidentschaftswahl auf der Krim und in der Stadt Sewastopol für illegitim erklärt.
www.ukrinform.de/rubric-polytics/2427127...ull-und-nichtig.html
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Krim im Jahre 2018 23 Mär 2018 13:42 #36322

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Ukrinorm
23.03.2018 12:12

Japan erkennt Wahlen russischen Präsidenten auf der Krim nicht an
Japan unterstütze die territoriale Integrität und Souveränität der Ukraine und erkenne die russischen „Wahlen“ auf der besetzten Krim nicht an, heißt es in der Erklärung der Botschaft von Japan in der Ukraine vom 22. März.
www.ukrinform.de/rubric-polytics/2427744...r-krim-nicht-an.html
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Krim im Jahre 2018 02 Apr 2018 00:06 #36424

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Ukraine Journal
01.04.2018 - 20:29Uhr | Krim | Von Redaktion|DE |

Wieder Besuch von deutschen Abgeordneten auf annektierter Krim angekündigt
Eine weitere Delegation aus Deutschland wird voraussichtlich die annektierte Krim besuchen. Dabei soll es sich um Vertreter der Parteien "die Linke" und "Alternative für Deutschland" handeln. Dies wird von "RIA Novosti" [deutscher Ableger ist "Sputnik"] unter Berufung auf den stellvertretenden "Vorsitzenden des Parlamentarischen Komitees der Krim", für interethnische Beziehungen Yuri Gempel berichtet.
www.ukraine-journal.de/wieder-besuch-von...er-krim-angekundigt/

Nichts Neues unter der Sonne. Immerhin sie sind sehr lernresistent. wut)


Ukrinfform
31.03.2018 15:53

WF: Ukraine sollte Gaspreise überprüfen
Die Ukraine solle dem Markt ermöglichen, die Gaspreise entsprechend den 2016 umgesetzten Reformen zu bestimmen, erklärte der IWF-Vertreter in der Ukraine, Jost Ljungman, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf Reuters.
www.ukrinform.de/rubric-sushchenko/24330...eise-uberprufen.html
Letzte Änderung: 02 Apr 2018 00:13 von stephan.r.
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Krim im Jahre 2018 02 Apr 2018 22:59 #36430

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Ukraine Journal
02.04.2018 - 12:58Uhr | Krim | Von Redaktion|UA

Auf Krim inhaftierter ukrainischer Aktivist Baluch seit zwei Wochen im Hungerstreik
Der auf der annektierten Krim verurteilte ukrainische Aktivist Wolodymyr Baluch befindet sich bereits seit dem 19. März im Hungerstreik.
www.ukraine-journal.de/auf-krim-inhaftie...hen-im-hungerstreik/

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www.ukrinform.de/rubric-emergencies/2433...in-hungerstreik.html
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Krim im Jahre 2018 22 Apr 2018 17:37 #36578

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Ukraine-Experte Dr. Umland erklärt:
Mehrheit wollte Krim-Annexion? Wer Russlands Handeln so rechtfertigt, liegt falsch
Samstag, 21.04.2018, 23:09
Das vom Kreml propagierte und in weiten Teilen der westlichen Öffentlichkeit akzeptierte Narrativ einer vorgeblich nahezu einhelligen Unterstützung unter den Bewohnern der Krim und angeblichen historischen Rechtfertigung für Russlands Annexion der ukrainischen Halbinsel ist irreführend.
Es blendet nicht nur bewusst die Tatsache aus, dass ab spätestens Februar 2014 eine russische Propaganda-, Geheimdienst- sowie Militäroperation der offiziellen Unabhängigkeitserklärung der Autonomen Republik Krim (ARK) am 17. März 2014 und anschließenden Annexion durch Russland am 18. März 2014 vorausging.
Verschiedene historische Hintergründe und politische Details des am 16. März 2014 von Russland orchestrierten „Referendums“ stellen die populäre These in Frage, wonach eine überwältigende Mehrheit der Krimbewohner die „Wiedervereinigung“ Russlands mit der Halbinsel gefordert und es schwerwiegende geschichtliche Gründe für den Anschluss gegeben habe.
Berechtigte Zweifel an großer Zustimmung für Annexion
Kurioserweise stammt ein besonders kritischer früher Kommentar zu dem Schein-Referendum auf der Krim von drei Vertretern des Rates für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte beim Präsidenten der Russischen Föderation, eines Beratungsorgans von Vladimir Putin. Eines der Mitglieder dieser offiziellen Institution Russlands, Evgenij Bobrov, reiste Mitte April 2014 privat auf die Krim.
In Folge seiner Beobachtungen und Gespräche während dieses Aufenthalts auf der gerade annektierten Halbinsel sowie auf Grundlage weiterer Nachforschungen berichteten die drei Mitglieder des Menschenrechtsrats, dass nach Einschätzung „praktisch aller befragten Experten und Einwohner“ die Beteiligung am Referendum nicht bei 83,1 Prozent lag, wie offiziell angegeben, sondern eher zwischen 30 und 50 Prozent.
Von denjenigen, die am „Referendum“ teilnahmen, stimmten – gemäß der Einschätzung der drei renommierten russischen Menschenrechtler – nicht 96,77 Prozent für die Annexion, wie von den Behörden behauptet, sondern lediglich 50 bis 60 Prozent.
Selbst wenn man von einer deutlich höheren Wahlbeteiligung und einem größeren Rückhalt für die Annexion in der Stadt Sewastopol, der Basis der russischen Schwarzmeerflotte, ausgehen kann, würde dies bedeuten, dass womöglich weniger als ein Drittel der Gesamtbevölkerung der Krim ihre Stimme für einen Anschluss der Halbinsel an Russland abgegeben hat. Dies wäre ein zu geringer Prozentsatz, um eine derart folgenreiche Änderung der Grenzen in Europazu rechtfertigen.
Frühere Umfragen sahen keine Mehrheit für Annexion, neuere sind nicht aussagekräftig
In einer der letzten aussagekräftigen Umfragen, die Mitte Februar 2014– nur wenige Tage vor Beginn der Krimbesetzung durch russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen – durchgeführt wurde, hatten 41 Prozent der Befragten Krim-Bewohner (ausgenommen Sevastopol) den Zusammenschluss von Russland und der Ukraine zu einem Staat unterstützt. Dieses Resultat korrespondiert in etwa mit Ergebnissen früherer Befragungenzu einem möglichen Anschluss der Halbinsel an Russland. Die verschiedenen Umfragen, die nach der Annexion durchgeführt wurden, belegen dahingegen scheinbar eine überwältigende Unterstützung der Krimbewohner – teils weit über 80 Prozent – für den Anschluss. Doch haben aus einer Reihe von Gründen diese vermeintlich eindeutigen Erhebungsergebnisse nach der Annexion nur eine begrenzte Aussagekraft für die Deutung der Ereignisse auf der Krim Anfang 2014.
Vor allem scheinen einige Beobachter, die sich auf nach der Annexion durchgeführte Erhebungen beziehen, die erheblichen Risiken, die sich für die Befragten beim Thema der Zugehörigkeit der Krim ergeben, zu unterschätzen oder gar auszublenden. Die Respondenten auf der okkupierten Halbinsel müssen gegebenenfalls gehörige Entschlusskraft und Risikobereitschaft haben, gegenüber Fremden ihre potenzielle Kritik an der Annexion zum Ausdruck zu bringen. Dies ist angesichts der neuen politischen und rechtlichen Lage auf der Krim seit März 2014 nicht unproblematisch.
Einschränkung elementarer Rechte und Freiheiten
Nach ihrer Annexion durch Russland ist die Schwarzmeerhalbinsel zu einer jener Regionen Europas geworden, in welcher der Schutz elementarer politischer und bürgerlicher Rechte nur noch sehr eingeschränkt gewährleistet ist. Eine Missbilligung der Annexion ist heute auf der Krim durch die Behörden und kremlkontrollierten Medien in hohem Maße politisch stigmatisiert und könnte im schlimmsten Fall für solche Respondenten ernsthafte Nachwirkungen. Moskau und seine Stellvertreter auf der Krim bedrängen politisch Andersdenkende – insbesondere Mitglieder der krimtatarischen Minderheit – oder auch bloße Sympathisanten ukrainischer Symbole und Kultur allwöchentlich.
Abstimmung fand in Klima der Angst statt
Um auf die Entwicklungen im Frühjahr 2014 zurückzukommen, gibt es weitere Gründe, warum das von Russland abgehaltene Pseudo-Referendum nicht als Rechtfertigung für eine nachsichtige Haltung gegenüber Russland im Hinblick auf die Annexion der Krim dienen kann. Die Vorbereitungen, der Ablauf, die mediale Begleitung und die Formulierung des „Referendums“ waren so offensichtlich tendenziös, dass dieses Abstimmungsverfahren als Lehrbuchbeispiel für eine manipulierte Wahl dienen kann.
So wurde das Datum des Referendums in kurzer Zeit zweimal vorgezogen, und die Bürger der Krim hatten weder Zeit noch Gelegenheit, öffentlich, kontrovers und frei die Alternativen zu diskutieren, unter denen sie bei der angeblichen Volksabstimmung am 16. März 2014 auswählen konnten. Die Stimmabgabe fand unter erheblichem psychologischem Druck statt, welchen allgegenwärtige reguläre russische Truppen ohne Abzeichen („grüne Männchen“ beziehungsweise „höfliche Menschen“) und teilweise ebenfalls bewaffnete prorussische irreguläre Verbände ausübten.
Abstimmung ohne echte Wahlmöglichkeit
Seltsamerweise fand sich auf dem Abstimmungsbulletin keine Option einer simplen Aufrechterhaltung des geltenden Status quo, das heißt der seit 1998 gültigen Verfassung der ARK. Die Wähler auf der Krim hatten lediglich die Möglichkeit, entweder für die „Wiedervereinigung“ mit Russland oder für die Wiedereinführung einer alten Verfassung der ARK von 1992 zu stimmen. Mehr noch: auch diese beiden Optionen waren unklar formuliert, ja in gewisser Hinsicht absurd.
Die erste Option versprach den Krimbewohnern ein „Wiedervereinigung“ (vossedinenie) der Krim mit „Russland“. Die Krim hatte allerdings nie zu einem „Russland“ gehört, das von großen Teilen des Territoriums des postsowjetischen ukrainischen Staats, zu dem die Krim seit 1991 gehörte, getrennt gewesen wäre. Ein Großteil des heutigen Festlands der Ukraine war ungefähr genauso lange wie die Krim Bestandteil zunächst des Zarenreichs und dann der Sowjetunion, also jener Staaten, auf die sich das Wort „Russland“ in dem Referendum offenbar bezog. Von 1783 bis 1991 hatte die Krim lediglich zu einem Imperium gehört, das manchmal „Russland“ genannt wird, jedoch nicht dem heute existierenden russischen Nationalstaat entsprach. In der Sowjetperiode gehörte die Krim die ersten 32 Jahre zur russischen und die letzten 37 Jahre zur ukrainischen Teilrepublik der UdSSR.
Die zweite Option war noch verwirrender formuliert als die erste
Die zweite Wahlmöglichkeit im „Referendum“, die eine Rückkehr zur „Verfassung der Republik Krim von 1992“ versprach, war noch verwirrender formuliert als die erste Annexionsoption. Das Paradoxon der zweiten Frage an die Krimbewohner bestand darin, dass im Jahr 1992 auf der Krim zwei verschiedene Verfassungstexte (ein eher konföderalistischer und ein eher föderalistischer) verabschiedet worden waren. Die Wähler wurden 2014 – ob nun absichtlich oder unabsichtlich – im Unklaren darüber gelassen, auf welche der beiden vorhandenen Annexionsalternativen im „Referendum“ sich ihre Entscheidung bezogen hätte.
Hätte bei dem „Referendum“ diese zweite Option gewonnen, wäre es den Machthabern offenbar selbst überlassen gewesen, eine Wahl zwischen den beiden verschiedenen Grundgesetztexten aus dem Jahr 1992 zu treffen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass diese zweite Option – statt der näherliegenden Wahlmöglichkeit, den bis dahin geltenden Status quo aufrechtzuerhalten – absichtlich schwammig formulierte wurde. Womöglich sollte die Unbestimmtheit der Alternative zur Annexion die Unterstützung für die erste eindeutigere Option – Anschluss an die Russische Föderation – erhöhen. Die Wahl, die die Krimbewohner im März 2014 hatten, war in gewisser Hinsicht somit weniger eine zwischen Russland und der Ukraine als eine Entscheidung zwischen Klarheit und Unklarheit.
Keine dieser Informationen ist außergewöhnlich, geheim oder originell. Die aufgeführten Tatsachen und eine Reihe anderer aufschlussreicher Aspekte der denkwürdigen Ereignisse vom Februar-März 2014 sind bekannt. Dazu zählen etwa die ausdrücklich proukrainische Einstellung des Großteils der indigenen Bevölkerung der Halbinsel, der Krimtataren, oder die eindeutigen russischen Bekräftigungen der Zugehörigkeit der Krim zur Ukraine in den ratifizierten Verträgen zur Auflösung der UdSSR von 1991 („Belowesha-Abkommen“) und zum russisch-ukrainischen Grenzverlauf von 2003. Dennoch scheinen viele westliche Beobachter, die schnell mit Kommentaren über die Vergangenheit, Annexion und Zukunft der Krim bei der Hand sind, einige oder gar die meisten dieser Tatsachen nicht zu kennen – oder gar bewusst zu ignorieren.

An der Tatsache, dass die Krim in die Russische Föderation einverleibt wurde, können wir zum heutigen Zeitpunkt nichts ändern.
Wir müssen das als gegeben hinnehmen.
Dagegen müssen unsere westlichen Politiker bei jedem Schritt, welchen sie sich in Richtung der russischen Regierung hin bewegen bewusst sein, was für eine Art Menschen diejenigen sind, die die russische Regierung bilden.
Es sind Diebe am eigenen Volk und notorische Lügner. Solchen Menschen darf man in keinem Fall Vertrauen schenken !!!!![|i]
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
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