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THEMA: Bücher, Lesungen

Bücher, Lesungen 10 Okt 2017 18:36 #34767

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28.11.2017 19:00
Lesung und Gespräch mit Natascha Wodin

Natascha Wodin erkundet das Leben ihrer Mutter Jewgenia, die sich mit 36 Jahren das Leben nahm und von der sie kaum etwas wusste. "Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe ..." - das hatte Natascha Wodin als Kind wieder und wieder gehört, ohne zu begreifen, wovon die Mutter sprach. Jewgenia stammte aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol, hatte als junges Mädchen den Untergang ihrer adligen Familie im stalinistischen Terror erlebt und war zusammen mit ihrem Mann 1943 als "Ostarbeiterin" nach Deutschland verschleppt worden. Ein ungewöhnlicher, packender biografischer Roman einer Schriftstellerin, "die sich schon immer gerne jenseits der Fiktion aufgehalten hat" (Helmut Böttiger in DIE ZEIT).

Natascha Wodin (geb.1945 in Fürth/D) wuchs als Kind verschleppter sowjetischer Zwangsarbeiter in deutschen Lagern für "Displaced Persons" auf. Nach ihrem Romandebut "Die gläserne Stadt" (1983) folgten zahlreiche weitere Bücher. Für "Sie kam aus Mariupol" erhielt Wodin mehrere Auszeichnungen, u.a. 2017 den Preis der Leipziger Buchmesse.

Ort:  Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel
Eine Veranstaltung des Osteuropa-Forums Basel in Kooperation mit dem Literaturhaus Basel.
Eintritt CHF 18.- / 13.-
Reservation / Buchung hier

osteuropa.unibas.ch/ofb/veranstaltungen-...ie-kam-aus-mariupol/
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Bücher, Lesungen 11 Okt 2017 18:28 #34773

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Neue Zürcher Zeitung, 11.10.2017, 05:30 Uhr
Ilma Rakusa

«Jakobsleiter» – Ljudmila Ulitzkaja bringt sowjetische Schweigezonen zur Sprache

Mit «Jakobsleiter» legt Ljudmila Ulitzkaja einen grandiosen Familien- und Epochenroman vor. Er basiert zu grossen Teilen auf Briefen und Tagebuchnotizen ihres nach Sibirien verbannten Grossvaters.

Lange hat Ljudmila Ulitzkaja gebraucht, um gerade dieses Buch zu schreiben, das Familienroman und Zeitpanorama ist, Aufarbeitung persönlicher und politischer Geschichte und der mutige Versuch, «Schweigezonen» zu erkunden. «Jakobsleiter» heisst das (von Ganna-Maria Braungardt sorgfältig übersetzte und kommentierte) Opus magnum der 74-jährigen Russin; es basiert zu grossen Teilen auf Briefen und Tagebuchnotizen von Ulitzkajas Grossvater väterlicherseits, die die Autorin 2011 in einer Mappe entdeckte.

Ulitzkaja gilt zwar als russische Autorin, ihre Wurzeln liegen jedoch in der Ukraine. Ihr Grossvater wurde in Kiew geboren. Deshalb habe ich keine Hemmungen, den Artikel hier zu deponieren.

Angaben zum Buch:
Ulitzkaja, Ljudmila: Die Jakobsleiter. Roman aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt. Munchen, Verlag Carl Hanser, 2017, 603 S., ISBN: 978-3-446-25653-8

Kurztext aus: buchhaus.ch:
Nach der Revolution ziehen Jakow und Marussja mit ihrer kleinen Familie nach Moskau. Während Marussja der neuen Regierung vertraut, erkennt Jakow bald die Missstände. Unter Stalin wird er nach Sibirien verbannt. Seine Frau lässt sich scheiden, auch der Sohn wendet sich von ihm ab, und seine Enkelin Nora sieht er nur einmal als Kind. Sie, die ein bewegtes Leben führen wird - Bühnenbildnerin, alleinerziehend, georgische Liebschaft - lernt ihren Großvater erst aus seinen Liebesbriefen an die Großmutter kennen. Angeregt durch den Briefwechsel ihrer eigenen Großeltern hat Ljudmila Ulitzkaja einen Roman geschrieben, der die Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert aus unmittelbarer Nähe erzählt

www.buchhaus.ch/start/detail/ISBN-978344...judmila/Jakobsleiter
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Bücher, Lesungen 01 Nov 2017 11:37 #34995

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Ukraine-Nachrichten
28. Oktober 2017
23. September 2017 // Iryna Slawinska speziell für UP.Kultura
Quelle: Ukrajinska Prawda – Kultura

Andrej Kurkow: „Bei uns gibt es 42 Millionen verschiedene Ukrainen“

Andrej Kurkow ist ohne Übertreibung der bekannteste zeitgenössische ukrainische Schriftsteller der Welt. Die neueste literarische Nachricht von ihm ist die Veröffentlichung seines Romans „Die Geschichte von Schengen“. Man übersetzt sie bereits in europäische Sprachen. Unterschrieben sind Verträge für Übersetzungen ins Deutsche – die Erscheinung ist für 2018 geplant –, Französische und Dänische. Ein wichtiger Teil der Arbeit Kurkows ist seine Tätigkeit als Vizepräsident des ukrainischen PEN-Clubs. In dieser Rolle beteiligte er sich an der Lobbyarbeit für die Ukraine als Austragungsort des Internationalen PEN-Kongresses 2017. Das Treffen fand im Anschluss an das Buchforum im Herbst in Lwiw (Lemberg) statt. Kurkow arbeitet außerdem engagiert als Promotor der zeitgenössischen ukrainischen Literatur im Ausland, indem er den ausländischen Verlegern hilft, neue Namen kennenzulernen. So geschah es mit Maria Matios’ „Darina, die Süße“. Im Fokus des vorliegenden Gesprächs stehen die Themen der Verantwortung für die Repräsentation der Ukraine im Ausland, die Herausforderungen der Menschenrechte, die exotische (post-)sowjetische Welt und schließlich das Thema des Lebens der Minderheiten in der Ukraine

ukraine-nachrichten.de/andrej-kurkow-gib...iedene-ukrainen_4698
Letzte Änderung: 01 Nov 2017 11:56 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 26 Nov 2017 18:48 #35301

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24. Internationale Buchmesse in Lemberg

Deutschlandfunk Kultur
Lesart | Beitrag vom 19.09.2017
Buchmesse in der Ukraine - Bewährungsprobe für die Literaturstadt Lemberg
Martin Sander im Gespräch mit Frank Meyer

Im westukrainischen Lemberg ist die 24. internationale Buchmesse zu Ende gegangen – begleitet von einem großen Literaturfestival. Jetzt folgt eine internationale Tagung des PEN. Wie läuft das in einem Land ab, in dessen Osten die Waffenruhe weiter brüchig ist?

www.deutschlandfunkkultur.de/buchmesse-i...am:article_id=396209
________________________________________________________________

Deutschlandfunk Kultur
Lesart / Archiv | Beitrag vom 16.09.2016
Buchmesse in Lemberg Es ging vor allem um den Blick nach Mitteleuropa
Martin Sander im Gespräch mit Frank Meyer

Russische Autoren sind auf der größten ukrainischen Buchmesse in Lemberg nicht vertreten, sagt der Journalist Martin Sander. Der Konflikt mit dem Großen Nachbar im Osten sei auch in der Westukraine spürbar.
"Russische Literatur aus Russland gibt es dort gar nicht", sagte der Journalist Martin Sander im Deutschlandradio Kultur über seinen Besuch auf der Buchmesse in Lemberg.
Es seien zwar einige Autoren eingeladen worden, aber sie seien nicht gekommen. Vermutlich liege das daran, dass russische Organisationen die Reise hätten bezahlen müssen. "Das halte ich auch für eine glaubwürdige Erklärung", sagte Sander. In der Vergangenheit sei das anders gewesen und russische Autoren seien durchaus zu Gast in Lemberg gewesen.
Da die Ukraine mehrsprachig sei, hätten aber natürlich russischsprachige Autoren aus der Ukraine teilgenommen. Sander berichtete zudem, dass es auf mehreren Diskussionsveranstaltungen aus dem Publikum heraus, anti-russische Äußerungen gegeben habe, nicht aber von den Podiumsteilnehmern.
Vor allem EU-Länder vertreten
Die Messe in Lemberg sei mit 27 Teilnehmerländern vor allem aus der EU sehr stark nach Westen ausgerichtet, sagte Sander. "Das spiegelt sich auch ein wenig in den Debatten wieder, es geht um Mitteleuropa , es geht um Europa und es gibt da zahlreiche Themen und Kooperationen."

www.deutschlandfunkkultur.de/buchmesse-i...am:article_id=366044
Letzte Änderung: 26 Nov 2017 18:48 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 26 Nov 2017 22:57 #35304

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Literatur in der Ukraine

Deutschlandfunk
Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 18.12.2015
Literatur in der Ukraine - Im Angesicht des Krieges
Von Lerke von Saalfeld

Die Lebendigkeit der literarischen Szene in der Ukraine ist faszinierend. Schriftsteller behaupten ihre künstlerische Autonomie und trotzen dem Krieg im Osten des Landes, zum Beispiel Juri Andruchowytsch. Eine Reise nach Kiew, Lemberg, Czernowitz und Odessa.
Juri Andruchowytsch: "Alle Bürger der ganzen Ukraine. Uns eint jetzt etwas, das man im Westen vor allem hier in der Zone von Komfort und Sicherheit, inmitten des sogenannten alten Europa, immer schlechter versteht, das Leiden."

www.deutschlandfunkkultur.de/literatur-i...am:article_id=336618
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Bücher, Lesungen 26 Nov 2017 23:06 #35305

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Ukraine - Literatur, Krieg und Identität - Bericht aus Odessa

Deutschlandfunk
Lesart / Archiv | Beitrag vom 27.10.2015
Ukraine - Wie der Bürgerkrieg das Lesen beeinflusst
Von Cornelius Wüllenkemper

Welche Rolle spielt die Literatur in einem Land, das wie die Ukraine in einem Bürgerkrieg um die eigene Identität kämpft? Wir haben uns in Odessa umgeschaut - einer liberalen, multikulturellen Literaten-Stadt.
In der Pastera-Straße unweit des historischen Stadtzentrums von Odessa betreibt Yana Kalmykova ihren Buchladen "Hippocampus". Bereits auf dem Bürgersteig geht sie mit Hörbüchern auf Kundenfang, heute mit Dostojewskis Klassiker "Der Doppelgänger" - und zwar auf Russisch. Yana will zu Zeiten des Krieges gegen die pro-russischen Separatisten eigentlich nur noch Bücher auf Ukrainisch verkaufen. Nur, so einfach ist das nicht

www.deutschlandfunkkultur.de/ukraine-wie...am:article_id=335139

Der Bericht gibt Einblick in das ukrainische Buchwesen und die Sprachen Ukrainisch und Russisch. So ist es interessant zu lesen, dass von 350 Verlagen nur gerade 20 nausschliesslich in Ukrainisch publizieren. Es ist auch ein wenig bedenklich, dass russische Verlags- und Buchhandelsketten den meisten Umsatz in der Ukraine machen.
Ich frage mich, werden russische Bücher - wie oben erwähnt Dostojewskis "Doppelgänger" nicht auf Ukrainisch übersetzt. Auf den ersten Blick scheint diese Frage vielleicht ein wenig absurd. Aber ist sie es wirklich und man kann einwerfen, Böll oder Frisch werden ja auch nicht auf Mundart übersetzt. Aber das scheint mir nicht dasselbe zu sein
Letzte Änderung: 27 Nov 2017 00:03 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 27 Nov 2017 20:12 #35312

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Deutschlandfunk Kultur
Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 29.07.2015

Abgrenzung von Russland - Wie die ukrainische Literatur zu sich selbst findet
Von Florian Kellermann

30 Jahre sind vergangen, seit Michail Gorbatschow in Moskau die Macht übernahm. Bereits damals begann sich die Ukraine zu emanzipieren - mithilfe einer neuen, nicht mehr sowjetischen Literatur. Noch heute stiften literarische Werke neue Identität, wie die von Jurij Andruchowytsch.
Das Jahr 1985 leitete eine neue Epoche in der Weltgeschichte ein: Michail Gorbatschow wurde in Moskau Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Im selben Jahr veröffentlichte ein 25-Jähriger seinen ersten Gedichtband - Jurij Andruchowytsch trat auf die Bühne der ukrainischen Literatur.
Ganz unterschiedliche Ereignisse, doch sie zeigten einen Aufbruch in dieselbe Richtung an. Unter Gorbatschow brach die Sowjetunion sechs Jahre später auseinander. Und Andruchowytsch wurde zum Gründervater einer neuen und ganz eigenen ukrainischen, nicht mehr sowjetischen Literatur.

www.deutschlandfunkkultur.de/abgrenzung-...am:article_id=326813
Letzte Änderung: 27 Nov 2017 20:12 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 05 Dez 2017 01:52 #35377

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Diesen Beitrag deponiere ich hier, weil ich morgen (oder schon heute) Gogols Revisor anschauen werde und mich ein wenig vorbereiten wollte. Und Gogol ist ja Ukrainer (ich habe in Poltawa sein Denkmal gesehen. Eine Anekdote am Rande, als ich meine Freundin fragte, wer das sei, sagte sie Hohol. Na gut dachte ich, einen Hohol kenne ich nicht (und dass es sich um Gogol handelt, diesen Link vollbrachte ich nicht, eigentlich peinlich für einen Bibliothekar, aber ich hatte damals anderes im Kopf). Bleibt noch die Frage - die mir bislang niemand beantworten konnte - wieso im Ukrainischen der G als H ausgesprochen wird. Nun aber der ausführliche Artikel über Hohol aka Gogol:

Zeit online
12. März 2009, 7:00 Uhr, Editiert am 2. April 2009, 11:15 Uhr
Nikolaj Gogol: Er war hässlich, er reiste manisch, er hungerte sich zu Tode – und nebenbei nahm Gogol die Moderne vorweg
Von Adam Soboczynski
Aus der ZEIT Nr. 12/2009

Wer war dieser wunderliche Dichter? Und: Was taugt die Neuübersetzung seines Epochalromans "Die toten Seelen"? Eine kleine Feier Nikolaj Gogols, des Dichters des Dramas "Der Revisor" und kafkaesker Erzählungen, zum 200. Geburtstag

www.zeit.de/2009/12/Gogol/komplettansicht
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Bücher, Lesungen 10 Dez 2017 23:57 #35457

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Deutschlandfunk
7. Dezember 2017

Buch "Fake News"
"Dem Bauchgefühl vertrauen"

"Wenn man erst mal misstrauisch wird, sollte man dem Bauchgefühl vertrauen", sagte die Autorin Karoline Kuhla im Dlf. Sie berät Kinder und Jugendliche zum Thema Fake News - nun hat sie dazu ein Buch veröffentlicht.
Karoline Kuhla im Gespräch mit Sebastian Wellendorf

Das Buch zum Thema Fake News von Karoline Kuhla wendet sich an Jugendliche - aber auch Erwachsene können daraus noch was lernen

Sebastian Wellendorf: Wie erklären Sie den Jugendlichen den Begriff "Fake News"?
Karoline Kuhla: Diesen Begriff muss man ganz genau abgrenzen zu der alten klassischen deutschen Formulierung der Falschmeldung. Denn bei einer Falschmeldung glaubt ja ein Journalist in dem Moment, in dem er sie veröffentlicht, dass das die Wahrheit ist und später stellt sich dann häufig heraus, dass da ein Fehler passiert ist. Er tut das also nicht mit Absicht. Fake News werden aber von ihren Schöpfern mit Absicht in die Welt gesetzt.

www.deutschlandfunk.de/buch-fake-news-de...am:article_id=402568

Bibliographische Angaben:
Fake News
Verfasser/Beitragende: Karoline Kuhla
Ort, Verlag, Jahr: Hamburg : Carlsen Verlag, 2017
Beschreibung: 187 Seiten ; 19 cm
Letzte Änderung: 10 Dez 2017 23:58 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 14 Dez 2017 00:47 #35490

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Neue Zürcher Zeitung
13.12.2017, 12:09 Uhr

Wofür lohnt es sich zu töten? – Boris Sawinkows schonungsloser Roman über den Bürgerkrieg
Christine Hamel

Es ist nicht allein der Stoff, der Boris Sawinkows Roman «Das schwarze Pferd» zum Ereignis macht, sondern vor allem die Erzählform, die den Leser in die erbarmungslose Vergeblichkeit des russischen Bürgerkriegs hineinzieht.

Patriotismus, notierte Goethe einmal, zerstöre die Geschichte. Dass Patriotismus auch die Gegenwart zerstören kann, lässt sich bei Boris Sawinkow nachlesen. Sein 1923 im französischen Exil geschriebener und jetzt von Alexander Nitzberg virtuos übersetzter Roman «Das schwarze Pferd» wirft unablässig die Frage auf, wofür im russischen Bürgerkrieg, in dem «die einen wie die anderen ja wir» sind, eigentlich gekämpft wird. Sowohl die Roten als auch die Weissen nehmen nämlich für sich in Anspruch, einen Kampf um Russland zu führen.

Boris Sawinkow: Das schwarze Pferd. Roman. Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg. Galiani-Verlag, Berlin 2017. 272 S., Fr. 29.90.

www.nzz.ch/feuilleton/buecher/buch-sawinkow-ld.1329321
Letzte Änderung: 14 Dez 2017 00:48 von stephan.r.
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Bücher, Lesungen 18 Mai 2018 02:36 #36760

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InformNapalm
20/04/2018

Die Kunst im Krieg: Ausschnitte aus einem Roman
Die Kunst war schon immer eine Tätigkeit, mit deren Hilfe ein Mensch versuchte, seine emotionalen Erlebnisse zu verarbeiten und für die Nachfahren festzuhalten. Die Kunst war und bleibt eine Begleiterscheinung eines jeden emotional geladenen Prozesses in unserem Leben. Und da Krieg eins der stärksten emotionalen Erlebnisse im Leben eines jeden Menschen ist, der damit konfrontiert wurde, war er schon immer ein Thema der Kunst und wird es wohl bleiben.
...
Vitaly Sapeka ist ein ukrainischer Fotograf, der wegen seines Alters keine Verpflichtung hatte, an die Front zu gehen, dessen innere Pflicht eines Bürgers ihn aber zwang, sich Anfang 2015 dem Freiwilligenbataillon „Poltawa“ anzuschließen und in den Krieg zu ziehen

Dieser Artikel wurde von Irina Schlegel exklusiv für InformNapalmDeutsch verfasst; korrigiert von Klaus H. Walter.

informnapalm.org/de/die-kunst-im-krieg-a...tte-aus-einem-roman/

Das Buch von Vitaly Sapeka heisst "Helden und sonstige Lichtgestalten“. Im Beitrag der eine Einführung vin irina Schlegel enthält sind die Kapitel 6 und 7 abgedruckt.

Weitere Angaben habe ich heute Nacht nicht mehr gefunden.
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