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THEMA: Ist Ukraine noch zu helfen?

Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 16:25 #25888

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Hallo an alle,
Heute las ich ein Bericht von Volunteer Jurij Kasjanov, was mich gebracht hat das Thema zu öffnen.
Eine Übersetzung:
"Jeden Tag verlieren wir besten Männern. Und jeden Tag verdient jemand Millionen Hriven mit diesem Krieg. Mehreren LKW´s mit Schmuggelwaren fahren aus der Ukraine auf die Seite des Feindes. Warenzüge fahren jeden Tag unbehindert hin und her. Für einfache ukrainische Menschen kostet Geld das Erlaubnis ATO zu verlassen. Die Lieferung von Waren auf die befreite Teile durch militärische Blockposts entgeht auch nicht dem Schmiergeld. Wenn sie die SBU benachrichtigen, dann wachsen die Schmiergelder in zweifache Größe, sie wollen auch IHREN Teil. Lassen Menschen und Ware durch die ATO-Grenze nur mit Schmiergeld durch, handeln mit den Waffen. Handeln mit SEPARATISTEN. Allerletzte, wenn dass gestrige Helden machen... und das, wenn wir beste Männer verlieren.
Der Krieg bricht Einen. Sogar die Stärksten. Der Krieg ohne Ziel mutiert zum blutigem Geschäft. Das ist unverzeihlich. Man kann nicht gewinnen, wenn man mit dem Feind Geschäfte macht. Man darf nicht sterben, wenn die Schweine sich Taschen mit dem Geld vollstopfen. Noch ein wenig und erschießt man sie. Geduld endet."
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 16:40 #25889

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Allein wird die Ukraine das nicht schaffen, sie braucht massive Hilfen in vielen Bereichen, aber sie muss es bzw. die Menschen müssen es letztlich selbst bewerkstelligen.
Letzte Änderung: 25 Mai 2015 16:41 von tartu.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 16:44 #25890

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tartu schrieb:
Allein wird die Ukraine das nicht schaffen, sie braucht massive Hilfen in vielen Bereichen, aber sie muss es bzw. die Menschen müssen es letztlich selbst bewerkstelligen.
Was kann man denn schaffen, wenn JEDER anscheinend käuflich ist???
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 16:46 #25891

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Hallo,

diese Schmiergeldzahlungen sind schon schlimm. Dazu kommt dann noch das nicht konsequente Verhalten. Ich habe jetzt nur ein wenig treffendes Beispiel parat, aber ihr kennt vielleicht bessere:
  • Wasser für die Krim von Ukraine gesperrt, Strom kommt durch; genauso wie hunderte Lkw mit Lebensmitteln täglich (In den Supermärkten auf der Krim sind ukr. Lebensmittel fast mit Alleinstellungsmerkmal versehen).

Gruß nobody
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 17:05 #25892

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Rosinchen schrieb:
tartu schrieb:
Allein wird die Ukraine das nicht schaffen, sie braucht massive Hilfen in vielen Bereichen, aber sie muss es bzw. die Menschen müssen es letztlich selbst bewerkstelligen.
Was kann man denn schaffen, wenn JEDER anscheinend käuflich ist???

Problem ist ja nicht nur die Käuflichkeit, sondern auch die Möglichkeit, auf ukrainefreundliche Weise sein Geld zu verdienen. Der Magen knurrt schliesslich tagtäglich, und will gefüttert werden. Man sollte daher nicht gleich alles verteufeln, was irgendwie nach Korruption stinkt, sondern die Sache vorerst noch mit dem Begriff "Sachzwang" belegen.

Nur, was auch klar ist: Solange es die ukrainische Bevölkerung nicht schafft, selber ein paar Fakten zu schaffen und den Wandel voran zu treiben, werden die massiven Hilfen ausbleiben. Für die Hilfen müssen schliesslich andere Politiker ihren Bevölkerungen gegenüber gerade stehen. Wobei, keine Frage, dass Beste wäre, wenn sich ausländische Unternehmen für Investitionen in der Ukraine begeistern könnten. Das würde Arbeitsplätze schaffen. Nur, sie oben, auch dafür wird die Ukraine Fakten schaffen müssen.

Und nicht ausblenden sollte man bei all der Kritik, wie Länder wie Polen, Tschechei, Ungarn, etc.. den Wandel damals geschafft haben. Dort ist die Volkswirtschaft ebenfalls fast auf Null gesetzt worden, um sie dann, kompatibel mit der westlichen Wirtschaft, wieder langsam aufzubauen.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 17:22 #25893

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Die Situation mit den anderen ehemaligen Ostblockstaaten ist kaum vergleichbar. Diese Staaten wurden frühzeitig an die europäische Gemeinschaft herangeführt und sind weit weniger "sperrig" zu integrieren als die Ukraine es wäre.
Letzte Änderung: 25 Mai 2015 17:30 von tartu.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 17:23 #25894

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Rosinchen schrieb:
Hallo an alle,
Heute las ich ein Bericht von Volunteer Jurij Kasjanov, was mich gebracht hat das Thema zu öffnen.
Eine Übersetzung:
"Jeden Tag verlieren wir besten Männern. Und jeden Tag verdient jemand Millionen Hriven mit diesem Krieg. Mehreren LKW´s mit Schmuggelwaren fahren aus der Ukraine auf die Seite des Feindes. Warenzüge fahren jeden Tag unbehindert hin und her. Für einfache ukrainische Menschen kostet Geld das Erlaubnis ATO zu verlassen. Die Lieferung von Waren auf die befreite Teile durch militärische Blockposts entgeht auch nicht dem Schmiergeld. Wenn sie die SBU benachrichtigen, dann wachsen die Schmiergelder in zweifache Größe, sie wollen auch IHREN Teil. Lassen Menschen und Ware durch die ATO-Grenze nur mit Schmiergeld durch, handeln mit den Waffen. Handeln mit SEPARATISTEN. Allerletzte, wenn dass gestrige Helden machen... und das, wenn wir beste Männer verlieren.
Der Krieg bricht Einen. Sogar die Stärksten. Der Krieg ohne Ziel mutiert zum blutigem Geschäft. Das ist unverzeihlich. Man kann nicht gewinnen, wenn man mit dem Feind Geschäfte macht. Man darf nicht sterben, wenn die Schweine sich Taschen mit dem Geld vollstopfen. Noch ein wenig und erschießt man sie. Geduld endet."

So ist das in JEDEM Krieg. Die kleinen bluten und ein paar wenige verdienen sich eine goldene Nase. Dieser ganze Nationalismus/Patriotismus ist immer nur das Beiwerk, mit welchem man den Leuten die Sache schmackhaft macht.
Letzte Änderung: 25 Mai 2015 17:35 von Slava2.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 17:48 #25895

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Hallo Slava2,

schon mal auf die Idee gekommen, das die deutscen Schwarzarbeiter, die Betrüger in einem bekannten Versteigerungsportal, die Schwarzfahrer, die Versicherungsschadensschummler etc. alles die Menschen wie du und ich sind ? Alles die sogenannten "kleinen Leute", die massenhaften Schaden herbeiführen.

Die Großen da oben, wir Kleinen hier unten, das ist doch meist nur das dumme Geschwätz der Sozen. Ich kann das nicht mehr hören. Wir sollten uns an unsere Nase packen und da mal mit Ehrlichkeit und Moral anfangen.

Gruß nobody, der heute schon auf einen ganz echten Expressionisten geboten hat (natürlich hängt das echte Bild im Museum), nachher biete ich noch auf einen echten Paul Klee !?



PS: den Klee habe ich soeben aus der Liste genommen, weil bei über 350 Euro ... der Gewinner der Auktion ist wirklich ein Betrogener, der Anbieter ein Bandit
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Letzte Änderung: 25 Mai 2015 17:56 von nobody.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 17:55 #25896

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Tausende oder Millionen Leute zu töten und daran noch prächtig zu verdienen, ist wohl den wenigsten kleinen Leuten vergönnt....
Das schaffen nur die grossen:)))
Sozialismus oder nicht.
Du willst doch wohl nicht bestreiten, dass Krieg ein prächtiges Geschäft ist oder?
Nur eben nicht für die, auf deren Rücken er nunmal ausgetragen wird...
Und das sind nunmal die Kleinen.
Ob man das nun als Sozialismus bezeichnet oder nicht ist doch egal. Die Aussage stimmt.
Nach dem letzten Krieg bei uns waren hier fast alle dieser Ansicht....
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 18:07 #25897

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Hallo Slava2,

ich wurde in diesem Jahr noch von keinem Millionär oder einem Großbetrieb betrogen. Dafür aber von zwei kleinen Nichtsnutzen.

Schaden etwa 3000 Euro für meine Frau und mich. Da kannst du mit nem Sack Reis in China kommen; das geht mir am Allerwertesten vorbei. Der Griff in meinen Geldbeutel, das meine ich. Und den kann ich nicht so leicht wegstecken.

Wenn du immer auf die anderen verweist, dann drückst du dich vor dem wahren Problem. Nicht der Neid sollte uns begleiten, lieber die Wahrhaftigkeit.

Gruß nobody
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 18:32 #25899

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Hallo Slava2,

diese Twittermeldung von soeben zeigt exemplarisch das Problem auf:
"English Lugansk ‏@loogunda 5 Min.Vor 5 Minuten
#Perevalsk @protiv_voiny "Mozgovoy's murder is discussed in each shared-taxi,queue,shop. All over. No food, work, but each bewailes M death""

In der Ostukraine hat man nichts an Lebensmitteln, keine Arbeit. Aber alle zerreißen sich das Maul über die Ermordung eines ganz zwielichtigen Burschen ... und natürlich über die, die möglicherweise als Attentäter in Frage kommen könnten.
Da schüttelt es mich. Bei der Menge an obskuren Gestalten und Gruppierungen, bei der Menge an Warlords, ist es da nicht einerlei? Muss man nicht viel eher über den Keim des Übels / den Ausgangspunkt sprechen?

Gruß nobody



PS: und Rosinchen hat recht mit dem Thema
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Letzte Änderung: 25 Mai 2015 18:35 von nobody.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 25 Mai 2015 20:09 #25902

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Ich möchte auf ein Bsp. aus dem 2. Weltkrieg zurückgreifen welches stattfand, aber nie an die grosse Glocke gehängt wurde.
Die dt. Wehrmacht wollte den Simplontunnel auf der italienischen Seite sprengen und hatte dazu unterhalb von Gondo in einem italienischen Bahnwärterhaus eine grosse Menge Dynamit gelagert und bereits entsprechende Löcher in die Tunnelwand gebohrt.
Das fiel dem für den Tunnelabschnitt verantwortlichen schweiz. Offizier auf und er bestach die Wachmannschaft mit Zigaretten und Wein. So konnte er sich einen Überblick auf das gelagerte Material machen. Es war alles da: Dynamit, Zündschnüre und -Kapseln.

Es durfte keine Zeit verloren gehen, denn das Kriegsende nahte und ein unterbrochener Tunnel hätte katastrophale Folgen für die Zukunft gehabt (wirtschaftlich und menschlich).
Also bot er einem der Wachhabenden, einem Österreicher, Asyl in der Schweiz an. Der arrangierte sich so dass er mehrere Stunden alleine Wache schob. Der Offizier kam mit einem kleinen Zug Helfer und einer Draisine mit Wagen, das ganze explosive Material wurde in die Schweiz abtransportiert und der Österreicher fuhr mit und erhielt Asyl. So kam es, dass der Simplontunnel bis zur Kapitulation unversehrt blieb.
Solche Geschäfte muss man mit dem Feind machen. Alles andere ist Verrat am eigenen Volk. Wo ist die ukrainische Ehre? Die Betroffenen gehörten vor ein Standgericht gestellt.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 26 Mai 2015 09:25 #25906

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Das sagt sich alles so einfach, wenn man es aus der Distanz sieht....
Nach deiner Logik hätte der Österreicher (Gabs damals nicht) ebenso vor ein Standgericht gehört oder?
Er macht ja genau dasselbe, er verkauft seine Waffen, oder nicht?
Und wenn das ein Ukrainer macht gehört er vors Standgericht, aber wenns ein Deutscher aus dem heutigen Österreich macht, dann nicht???
Letzte Änderung: 26 Mai 2015 09:27 von Slava2.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 26 Mai 2015 12:28 #25909

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Slava2 schrieb:
Das sagt sich alles so einfach, wenn man es aus der Distanz sieht....
Nach deiner Logik hätte der Österreicher (Gabs damals nicht) ebenso vor ein Standgericht gehört oder?
Er macht ja genau dasselbe, er verkauft seine Waffen, oder nicht?
Und wenn das ein Ukrainer macht gehört er vors Standgericht, aber wenns ein Deutscher aus dem heutigen Österreich macht, dann nicht???

Er wäre von der Wehrmacht hingerichtet worden, das jedenfalls vermute ich. Das ist ja auch der Grund, warum ihm die Schweiz Asyl gewährte. Viele Menschen, die im Einflussbereich des Nazi-Regimes lebten, wurden vom Regime hingerichtet wegen Verrat am Nationalismus und das auch noch, als alle wussten, dass der Krieg endgültig verloren war.

Hier geht es um persönliche Bereicherung: Diejenigen, die Waren in den Osten verschieben, machen das aus persönlicher Gewinnsucht. Das Schlimme daran ist, dass ukr. Offiziere da ungestraft mitmischen. Es herrscht das Kriegsrecht in der Ukraine, schon vergessen?
Wenn es nur Lebensmittel wären, dann könnte man noch ein Auge zudrücken. Dann sollte aber das der ukr. Staat arrangieren, denn de facto ist die OUA noch Teil der UA. Bei Militärgut hört aber der Spass auf.
Übrigens hast Du meine persönliche Frage noch nicht beantwortet. Da mache ich mir so meine Gedanken . . . . .
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Ist Ukraine noch zu helfen? 26 Mai 2015 12:52 #25910

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was für eine Frage?
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Ist Ukraine noch zu helfen? 26 Mai 2015 17:51 #25913

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Genau genommen muss die Ukraine nicht nur eine Wirtschaftskrise bewältigen, sondern gleich drei auf einmal:

Da sind die unmittelbaren Folgen des Krieges, der die Produktion in der Ostukraine zum Erliegen gebracht hat. Dazu kommt der Abbruch der Beziehungen zum bislang wichtigsten Handelspartner Russland sowie eine über Jahre schwelende, schwere Strukturkrise der ukrainischen Wirtschaft.

Jedes dieser Probleme zu meistern wäre eine Herausforderung. Die Krisenherde verstärken sich aber gegenseitig - mit dramatischen Folgen für die Bevölkerung und die Regierung. Sie muss auch die Scherben zusammenfegen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben.
www.t-online.de/wirtschaft/id_74129662/u...isen-auf-einmal.html
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Ist Ukraine noch zu helfen? 26 Mai 2015 20:37 #25916

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Slava2 schrieb:
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Siehe: Re:(Presse)Meldungen zur Ukraine KW 21 / 2015 23 Mai 2015 09:54 #25846
Jean-Claude
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Ist Ukraine noch zu helfen? 27 Mai 2015 00:20 #25920

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Bin zu Faul das jetzt zu suchen....
So wichtig ist mir das Ganze nicht. Habe aber deine PN gesehen.
Beantworte sie Dir gerne.
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Ist Ukraine noch zu helfen? 27 Mai 2015 23:13 #25936

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Gemäss einer Reportage des deutschen Kommunisten Martin Dozler, er ist Abgeordneter der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft der vom 9. bis zum 16. Mai mit einer Delegation aus Teilnehmern unterschiedlicher antiimperialistischer, anarchistischer, exilrussischer und sozialistischer Organisationen in die Volksrepubliken Donezk und Lugansk reiste, verstaatlichen die neuen Herrscher in der OUA alle Firmen, nur noch Kleinstbetriebe dürfen privat betrieben werden.
Das ist ja ein Schritt zurück voll in die sozialistische (sprich kommunistische) schwarze Periode der Sowjetunion.
Die Sowjetunion hat mit diesem Experiment bereits Schiffbruch erlitten, die neuen Herrscher in Donezk und Lugansk haben scheinbar aus der Geschichte nichts gelernt, denn sonst würden sie ihren Wirtschaftsmotor nicht so abwürgen ausser es steckt ein anderes Ziel dahinter . . . .
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Ist Ukraine noch zu helfen? 27 Mai 2015 23:43 #25937

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Falsche Frage.Verstaatlichen???die neuen Machthaber sind der Staat.sie enteignen,stehlen und verkaufen dann meistbietend.Nennt sich dann sicher privatisieren.Mit dem Gewinn kann man dann im dekadenten Westen oder RU prima leben.
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