Sie sind nicht eingeloggt.

Sie sind nicht eingeloggt.

Team

virtueller Hausmeister
nobody
mbert

virtueller Hauswart
sunshine 

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine?

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 12 Jan 2016 14:30 #29161

  • Hamburg-Boy
  • Hamburg-Boys Avatar
  • OFFLINE
  • Schaut ab und zu vorbei
  • Krim bleibt immer Teil der Ukraine
  • Beiträge: 464
  • Dank erhalten: 517
Wenn man den Angaben der letzten Zeit glaubt und der Preis für roh Öl weiter fallen wird kann es eng um Putin werden. Jeder weis das Russland durch den Verkauf von Öl und Gas Geld in die Kassen bekommt um

- KRIEG in der Ukraine zu führen
- KRIEG in Syrien zu führen.
- AUFBAU der Krim

Ohne die Einnahmen aus den Verkäufen werden Kriege und der Aufbau unmöglich. Der Verfall des Rubels geht immer weiter und irgendwann wird die Inflation 100% erreichen.

www.n-tv.de/wirtschaft/Analysten-sehen-O...article16747096.html


Für die Ukraine gut, das Putins Truppen nutzlos in der Ukraine rumstehen und zig Millionen Rubel kosten.
Für die Saudis und die USA (wohl eine Geheimabsprache) den Putin so weit zu treffen, das irgendwann Russland pleite geht.
Info Link zu meiner Meinung
www.n-tv.de/wirtschaft/Experten-sagen-Ru...article16742936.html
Für mich wird auch in Tausend Jahren die Krim ein Teil der Ukraine sein. Das ist mein Beitrag dazu zu zeigen das nicht ohne weiteres Menschen vertrieben werden können.
Letzte Änderung: 12 Jan 2016 14:34 von Hamburg-Boy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, Hanna

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 18 Jan 2016 09:52 #29268

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1245
  • Dank erhalten: 2472
an die Finanz-Experten hier:

Was kann man aus dem russ. Landes-Etat erfahren? Mich würde mal interessieren, ob die Finanzierung der Brücke Kertsch weiterhin Inhalt des russ. Haushaltes ist.
Habe gerade mal im Internet gesucht dazu, bin bei Spu... Infos gelandet, dort wird in einem Video (vom Dez. 2015) gezeigt, wie der Bau voran geht. Wahrheit?
Letzte Änderung: 18 Jan 2016 09:53 von Hanna.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 18 Jan 2016 11:11 #29270

  • Flaviano
  • Flavianos Avatar
  • OFFLINE
  • Neuling
  • Πάντα Ρει
  • Beiträge: 176
  • Dank erhalten: 508
Es gibt schon ein neueres Video:


Wenn ich mir es so ansehe: :woohoo: Eine eigenartige Chronologie beim Bauen haben die schon. Die Böschung zur Dammzufahrt ist fix und fertig - fehlen nur noch die Rosenbeete und die Leninstatue.
Seit heute wird auf der Krim kolportiert, dass eine 75m hohe Stele mit einem Doppeladler obenauf errichtet werden soll.
Wenn ich mir in den diversen Selbstbeweihräucherungs(studio?)filmen die Anzahl der aktiven Baumaschinen ansehe kann ich mir nicht vorstellen, dass
a) die in den Filmen ersichtlichen Dämme und Piloten seit Herbst 2015 hergestellt werden konnten und
b) die Brücke(n) unter diesen Vorraussetzungen in den nächsten 2 Jahrzehnten fertig werden wird.

Nachdem ich i grauer Vorzeit während des Studiums mit ein bisschen Geologie geplagt wurde behaupte ich mal: Die Geologie wird den Russen noch viel Freude bereiten und sie ordentlich plagen - von der Ökologie im Asowschen Meer will ich gar nicht reden.

Flavi
Nihil solvito, ditior abito, frequentius redito.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, polygon, Hanna, ельф

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 18 Jan 2016 15:27 #29274

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
Hamburg-Boy
Ich glaube nicht, dass das mit den Amerikanern abgesprochen war.
Die Saudis wollten die amerikanische Konkurrenz ausschalten, denn die Amerikaner waren auf einmal keine Ölabnehmer mehr. Durch das Fracking waren sie unabhängig vom saudischen Öl geworden. Als der amerikanische Präsident verkündete, dass der bis dahin nicht erlaubte Export freigegeben würde, läuteten bei den Saudis die Alarmglocken.
Wie konnten die Saudis dem ein Ende setzen? Sie wussten, dass die amerikanischen Firmen, sobald das Fracking keinen Gewinn mehr einbrachte, die Produktion einstellen würden. Dann könnten die Saudis ihr Öl wieder an die Amis verkaufen. Sie hatten aber die Rechnung ohne die RF gemacht, die ihre Produktion hochschraubte um bei einem tieferen Verkaufspreis einigermassen den gleichen Gewinn einzustreichen.

Damit begann die Teufelsspirale nach unten, die alles in die Tiefe riss. Nun ist der Iran als weiterer Öllieferant ins Spiel getreten und hat bereits mitgeteilot, dass er die Produktion hochdrehen würde. Keiner ist bereit die Produktion zu drosseln, aus Angst schnell weg vom Fenster zu sein. Man muss auch wissen, dass eine Ölquelle nicht so einfach zum Versiegen gebracht werden kann, wie man einen Wasserhahn zudreht
Solange das anhält sind die Konsumenten die lachenden Dritten. Überall sind die Lager randvoll, also wird es noch eine Zeitlang dauern, bis eine Erholung der Preise für die erdölproduzierenden Länder eintreten könnte. Mir kanns recht sein.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Letzte Änderung: 19 Jan 2016 11:49 von Agence. Begründung: Ergänzung
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, polygon, Hanna

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 11:27 #29286

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3901
  • Dank erhalten: 10358
Hallo,

Russland wird sich bewegen in der Frage der Ostukraine. Da bin fest von überzeugt. Es wird aber keinesfalls schnell gehen, Russland wird scheibchenweise nachgeben. Desto mehr werden sie herausschlagen und ihr Gesicht wahren können.
  • (Ich ärgere mich über meine eigenen Worte. Verbrecher, die ein Nachbarland überfallen, die stellen Forderungen etc. Aber wie soll ich anders formulieren ?)

Natürlich hat der Ölpreis einen ganz starken Einfluss, weil das GDP pro Kopf anscheinend gegenwärtig nur noch bei 7000 $ liegt - also etwa wie in Botswana oder in Weißrussland.
Hat Russlands Kriegseinsatz in Syrien auch etwas mit Öl zu tun ? Sich unentbehrlich machen, Liften der Iran-Sanktionen verzögern ? Egal, ich bin da nicht kompetent genug, um das zu beurteilen. Eins, das weiß ich. Russland hat in Syrien jedenfalls nicht so gepunktet, wie es wohl angedacht war. Man hat ihnen aufgezeigt, dass sie nicht zum Kreise der Big Player gehören, allenfalls freche Regionalmacht sind. Die Trumpfkarte Syrien hat nicht gezogen. Das kostet nur.

Und die Sorge um das liebe Geld kommt auch im russischen Mittelstand an. Der soll auf liebgewonnene Importprodukte verzichten. Der wundert sich nun, dass er kaum noch ins Ausland reisen kann. Da gehen Schnitte tief ins Fleisch.
Und dieser Mittelstand ist auch geistig genügend auf der Höhe. Er erkennt das Versagen der Politik Putins'; auch im Blick auf Krim und Ostukraine.

Die gegen Russland verhängten Sanktionen wirken. Das ist eine Langfristtherapie. Aber sie funktioniert dahingehend, dass es der Wirtschaft und den Banken ein verdammt schwieriges Umfeld schafft. Hätten die Russen eine Wunsch frei, so wäre es die Aufhebung der Sanktionen, weil es sich da um beeinflussbare Entscheidungen dreht. Aber der Westen hat diese Erziehungsmaßnahmen verhängt und bleibt hart. Das ist eben eine fette Trumpfkarte.

Dann haben wir den Hauptpunkt aber noch nicht. Der ist: Russland wird sich wegen der Ukraine bewegen, denn diese ist jetzt komplett anders aufgestellt. Russland hat die Ukrainer mit seinem kriegerischen Überfall zusammen gebracht.
Die Ukraine ist heute militärisch so aufgestellt, dass ein weiteres Vordringen in die Ukraine richtig schmerzen würde. Eher könnte die Ukraine selbst an eine militärische Rückeroberung ihres Landes denken.
Mit jedem Druckmittel aus Moskau hat sich die Ukraine geschüttelt und gerüttelt und sich von Russland Stück um Stück befreit. Jetzt kann die Ukraine einen Waren- und Stromstopp zur Krim hin ganz problemfrei durchziehen. Gibt nicht einmal in der Ukraine ein politisches Problem damit. Russland sieht. es wird jeglichen Markt in und mit der Ukraine verlieren, wenn es keine Zugeständnisse macht.

Gruß nobody
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 19 Jan 2016 12:22 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: polygon, Hanna

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 11:44 #29287

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
nobody schrieb:
Hallo,

Russland wird sich bewegen in der Frage der Ostukraine. Da bin fest von überzeugt. Es wird aber keinesfalls schnell gehen, Russland wird scheibchenweise nachgeben. Desto mehr werden sie herausschlagen.

unterbrochen, sorry ...

Dabei kommt mir der Film: Die Brücke am River Quai in den Sinn.
Der japanische Kommandant gab auch scheibchenweise nach. Am Schluss wurde die Brücke, samt Zug der darüber fuhr, gesprengt und es blieb nichtrs übrig vom Bauwerk. Das könnte der russ. Regierung auch blühen.
Wir können jetzt nur werweisen wie es weitergehen wird.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 12:23 #29288

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
Flaviano: Das ist richtig mit der Geologie.
Im Kertsch herum prallen 2 Erdplatten aufeinander.
Diese Seestrasse trägt auch den Namen Kimmerischer Bosporus, weil sie das Asowsche Meer mit dem Schwarzen Meer verbindet.
Da ist das 1865 erschiene Werk: Einleitende Grundzüge der Geologie der Halbinseln Kertsch und Taman, herausgegeben in St. Petersburg interessant. Es wurde vorm Verlag: Kaiserliche Akademie d. Wissenschaften; Leipzig: Voss in Comm publiziert.
Zum Gluck hat das Bayrische Staatmuseum dieses Buch elektronisch ins Netz gestellt, so dass wir das lesen können. Interessant sind die verschiedene Schreibweise der dt .Sprache zu heute. reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/obj...b10359040_00005.html

Wer weiss noch, dass im Im April 1943 von deutschen Soldaten und Einheiten der OT (Organisation Todt war eine paramilitärische Bautruppe, die den Namen ihres Führers Fritz Todt (1891–1942) trug) noch mit dem Bau einer kombinierten Straßen- und Feldbahnbrücke aus eisernen Kriegsbrückenteilen über die Straße von Kertsch begonnen hatten, der sich bis in den Herbst jenes Jahres hinzog. Am 1. September 1943 begannen die konzentrierten sowjetischen Angriffe auf die Reste des Brückenkopfs, so dass der deutsche Rückzug beschleunigt wurde. Zu diesem Zeitpunkt war die neue Brücke noch nicht fertiggestellt. Wehrmachtspioniere sprengten daraufhin die bereits vollendeten Teile der Brücke. Die restlichen Brückenpfeiler wurden im Februar 1945 bei Eisgang aus dem Asowschen Meer weitgehend zerstört, da die Pfeiler über keine Eisbrecher verfügten. Um die Schifffahrt nicht zu behindern, wurden die Trümmerteile abgetragen.

Die Fährverbindung wurde 1953 eingerichtet, ebenso eine Eisenbahnfähre. Sie wurden aber 1993 eingestellt, Ende 2004 für den Güterverkehr aber wieder eröffnet. 2003 gab es einen Streit zwischen der Ukraine und Russland um die kleine ukrainisch verwaltete, aber zwischen beiden Staaten umstrittene Insel Tusla (200 m breit, 6 km lang) in der Mitte der Straße von Kertsch. Russland wollte von der Taman-Halbinsel her einen Damm auf die Insel Tusla bauen, was u. a. zu einer Veränderung der Wasserströmungen in der Straße von Kertsch geführt hätte. 2010 war der Damm zu etwa 2/3 fertiggestellt. Gleichzeitig wurde aber auch über den erneuten Bau einer Brücke nachgedacht. Im 2010 unterzeichneten die Ukraine und Russland eine Absichtserklärung zum Bau einer Brücke.
Noch Mitte Februar 2014 wurde eine Machbarkeitsstudie vereinbart. Noch vor der Annexion der Krim durch Russland wurde Anfang März 2014 in der russischen Föderation per Dekret die staatliche Straßenbauagentur "Avtodor" zur Gründung einer Tochtergesellschaft zum Bau der Brücke aufgefordert. Der Bau der Brücke über die Straße von Kertsch began dann im Jahr 2015. Beendigung ?
Es existiert auch eine Helikopterverbindund über die Strasse von Kersch, von der hört man aber nichts.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Letzte Änderung: 20 Jan 2016 16:22 von Agence.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, Hanna

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 12:38 #29290

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3901
  • Dank erhalten: 10358
Hallo Agence,

ich hoffe nicht, dass alles mit Knall zusammenbrechen wird.

Meine Darstellung der Situation umfasst wohl die wichtigsten Aspekte: Ölpreis, die Russen selbst, Sanktionen, die Ukrainer selbst.

Was ich überhaupt nicht ins Spiel brachte: russ. Provokationen an den NATO-Grenzen, Raketen werden direkt an EU ran verlegt, Russland will gigantisch aufrüsten.

Da steckt noch ganz anderes Gefahrenpotential drin.

Gruß nobody
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 19 Jan 2016 12:40 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 13:35 #29293

  • Hamburg-Boy
  • Hamburg-Boys Avatar
  • OFFLINE
  • Schaut ab und zu vorbei
  • Krim bleibt immer Teil der Ukraine
  • Beiträge: 464
  • Dank erhalten: 517
nobody schrieb:
Die Ukraine ist heute militärisch so aufgestellt, dass ein weiteres Vordringen in die Ukraine richtig schmerzen würde.

Würden die Russen dann so harte und massive Verluste erleiden? Welche Chancen hätten zum heutigen Tage denn die Ukrainer militärisch gegen die Russen?
Für mich wird auch in Tausend Jahren die Krim ein Teil der Ukraine sein. Das ist mein Beitrag dazu zu zeigen das nicht ohne weiteres Menschen vertrieben werden können.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 13:50 #29294

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3901
  • Dank erhalten: 10358
Hamburg-Boy schrieb:
nobody schrieb:
Die Ukraine ist heute militärisch so aufgestellt, dass ein weiteres Vordringen in die Ukraine richtig schmerzen würde.

Würden die Russen dann so harte und massive Verluste erleiden? Welche Chancen hätten zum heutigen Tage denn die Ukrainer militärisch gegen die Russen?

Panzerstärke 2.809 Platz 11 www.globalfirepower.com/armor-tanks-total.asp
aktive Soldaten 160.000 Platz 35 www.globalfirepower.com/active-military-manpower.asp
Reserve 1.000.000 Platz 12 www.globalfirepower.com/active-reserve-military-manpower.asp
Mehrfachraketenwerfer 625 Platz 10 www.globalfirepower.com/active-reserve-military-manpower.asp

So war die Ukraine 2013 nicht aufgestellt. Zudem haben sie modernste elektronische Kampfmittel (Jamming) der Russen erlebt und daraus ihre Lehren gezogen. Die Ukraine kann heute wohl zurückbeissen. So hoffe ich zumindest.
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 19 Jan 2016 13:53 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: polygon

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 15:40 #29297

  • Jac
  • Jacs Avatar
gegen die RU Luftwaffe haben sie sogut wie nichts.Wenn es einen offenen Krieg gibt sieht die UA aus wie Warschau nach dem Ueberfall der Nazis auf Polen.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 19 Jan 2016 17:15 #29298

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1245
  • Dank erhalten: 2472
nobody schrieb:
Hallo,

....Natürlich hat der Ölpreis einen ganz starken Einfluss, weil das GDP pro Kopf anscheinend gegenwärtig nur noch bei 7000 $ liegt - also etwa wie in Botswana oder in Weißrussland.
Hat Russlands Kriegseinsatz in Syrien auch etwas mit Öl zu tun ? Sich unentbehrlich machen, Liften der Iran-Sanktionen verzögern ? Egal, ich bin da nicht kompetent genug, um das zu beurteilen. Eins, das weiß ich. Russland hat in Syrien jedenfalls nicht so gepunktet, wie es wohl angedacht war. Man hat ihnen aufgezeigt, dass sie nicht zum Kreise der Big Player gehören, allenfalls freche Regionalmacht sind. Die Trumpfkarte Syrien hat nicht gezogen. Das kostet nur......

Gruß nobody


- "Hat Russlands Kriegseinsatz in Syrien auch etwas mit Öl zu tun ?" -
Ganz offensichtlich.
Dazu hast Du einen Artikel von informnapalm übersehen(?):
"Ein paar Antworten auf die Frage: Warum bombardiert Russland Syrien?"
vom 22. Dez. 2015

aus dem Artikel:
Firma "Stroitransgas" mit Besitzer russischer Geschäftsmann Gennady Timtschenko,


Was hat die mit Syrien zu tun?:
Auszug:
"... Den Hauptauftragnehmer von Stroitransgas in Syrien braucht man nicht zu suchen, diese Firma ist gerade in allen Nachrichten. Genau ihren Besitzer George Hashravi (oder Huseani) erwähnte Erdogan in seiner Öffentlichen Erklärung, und der Name der Firma ist HESCO.."

und weiter:
"...Die syrische Firma HESCO baut seit 15 Jahren Objekte für Erdöl und Erdgas-Infrastruktur in Syrien, Algerien..... und überall ist sie der Auftragnehmer ... Achtung! Richtig, von Stroitransgas. Faktisch bedeutet das, dass wenn wir sagen, dass HESCO einfach nur eine ausländische "Erscheinungsform" von Stroitransgas ist, wir im Grund richtig liegen werden..."

und weiter:
"...Die einzige Ausnahme ist gerade Syrien, wo HESCO ausser Stroitransgas noch einen anderen russischen "Auftraggeber" besitzt: Tjaschpromexport... Mit ihm hat HESCO zwei Projekte in Syrien gemacht ..."

und weiter:
"Also, vier Objekte.

Das erste befindet sich unter Assads Kontrolle, in Homs. Die zwei anderen befinden sich gerade auf dem Territorium, das vom IS kontrolliert wird, und das letzte (die Gaspipeline) verläuft über die Territorien, die von moderater syrischer Opposition kontrolliert werden, der Endpunkt der Pipeline befindet sich aber unter Assads Kontrolle, das ist genau jenes Werk in Homs, das Objekt Nummer 1."
"Was ist das Schicksal dieser Projekte? Genau hier erwartet uns die erste Entdeckung. Es stellt sich heraus, dass mit den Objekten, die sich auf dem IS-Territorium befinden, alles wunderbar ist. Das "Nordprojekt" wird weiter ausgebaut, und seine erste Produktionspartie - ein Erdgasverarbeitungswerk - ist weiterhin im Betrieb. Mehr noch, weiter ausgebaut und betrieben wird das Projekt noch immer von der Firma HESCO - Sprich, Stroitransgas. Um weiterhin arbeiten zu können, ist man natürlich gezwungen, mi dem IS zu "verhandeln" . Was bedeutet, dass man ihnen natürlich Geld zahlen muss, damit sie es nicht zerstören, sondern umgekehrt - bewachen... "

ich überspringe und weiter:

"... Das für Assad bestimmte Gas wird nach Aleppo geliefert, und von dort aus muss es über die Gaspipeline (Die Nummer 4 in unserer Liste) in die Gaslager in Idlib und Homs weiterbefördert werden. Und hier ist der Punkt: Die Gaspipeline verläuft über das Territorium, das von den moderaten Aufständischen kontrolliert wird. Mit denen, im Unterschied zu dem IS, kein Erfolg bei Verhandlungen erzielt werden konnte, weil sie prinzipientreu sind. Und sie haben mit Assad persönliche Rechnungen offen.

Mehr noch, Aleppo, Homs und Idlib befinden sich in der Zone der Kampfhandlungen gegen die moderate Opposition jederzeit komplett eingenommen werden.

Interessante Konstellation kommt hier zustande:

Mit dem IS haben wir uns geeinigt! Mit Assad haben wir uns nicht einfach nur geeinigt - er ist hier ohnehin die wertvollste Ressource. Gäbe es kein Assad, hätten die Aufständischen sich das ganze geförderte Gas genommen und HESCO (Stroitransgas) wäre völlig leer ausgegangen!

Darum, wenn Sie der Besitzer von Stroitransgas sind, ist Ihre Hauptaufgabe um jeden Preis Assad an der Macht zu halten. Den IS braucht man dabei gar nicht zu beachten - der ist kein Problem...
Aber moderate Aufständische - das ja, das ist ein Problem, und dieses Problem muss aus der Welt geschafft werden......"



Naja, ist wie überall, Öl regiert die Welt













.
Letzte Änderung: 19 Jan 2016 17:18 von Hanna.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, oldwolf14

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 20 Jan 2016 15:32 #29310

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
Jac schrieb:
gegen die RU Luftwaffe haben sie sogut wie nichts.Wenn es einen offenen Krieg gibt sieht die UA aus wie Warschau nach dem Ueberfall der Nazis auf Polen.

Wo sind denn die ukr. BUK-Geschütze geblieben? Mit denen lassen sich sicherlich eventuelle russ. Flugzeuge vom Himmel holen. Dann hat die UA noch andere neuere Werkzeuge bereit um denen das Überfliegen zu vergraulen, da bin ich überzeugt.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 20 Jan 2016 16:03 #29311

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
nobody schrieb:
Hallo Agence,

ich hoffe nicht, dass alles mit Knall zusammenbrechen wird.

Meine Darstellung der Situation umfasst wohl die wichtigsten Aspekte: Ölpreis, die Russen selbst, Sanktionen, die Ukrainer selbst.

Was ich überhaupt nicht ins Spiel brachte: russ. Provokationen an den NATO-Grenzen, Raketen werden direkt an EU ran verlegt, Russland will gigantisch aufrüsten.

Da steckt noch ganz anderes Gefahrenpotential drin.

Gruß nobody

Nun jede Aufrüstung geht zulasten des Volkes. Die russ. Regierung muss überall sparen, aber nur nicht beim Militär.
Da können sich die vollgefressenen militärischen Ordensträger (stammen noch aus der UdSSR-Zeit) austoben, die sich Putin aus der Mottenkiste geholt hat. Dabei scheinen einige ja bereits das irdische Leben unfreiwillig verlassen zu haben.
Für die ist der kalte Krieg immer noch present. Sie sehen sich nur von vielen Feinden umgeben.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, polygon

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 20 Jan 2016 17:15 #29317

  • ельф
  • ельфs Avatar
  • OFFLINE
  • Ist öfter hier
  • Beiträge: 536
  • Dank erhalten: 1567
Hamburg-Boy schrieb:
nobody schrieb:
Die Ukraine ist heute militärisch so aufgestellt, dass ein weiteres Vordringen in die Ukraine richtig schmerzen würde.

Würden die Russen dann so harte und massive Verluste erleiden? Welche Chancen hätten zum heutigen Tage denn die Ukrainer militärisch gegen die Russen?

Militärisch könnten die die Ukraine in 2 Wochen in die Knie zwingen.
Die ukrainischen Menschen niemals mehr!
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: polygon, Hanna, oldwolf14

Der Ölpreis kann Putins Ende sein. Gut für die Ost Ukraine? 20 Jan 2016 17:20 #29318

  • Agence
  • Agences Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2985
  • Dank erhalten: 5813
ельф schrieb:
Hamburg-Boy schrieb:
nobody schrieb:
Die Ukraine ist heute militärisch so aufgestellt, dass ein weiteres Vordringen in die Ukraine richtig schmerzen würde.

Würden die Russen dann so harte und massive Verluste erleiden? Welche Chancen hätten zum heutigen Tage denn die Ukrainer militärisch gegen die Russen?

Militärisch könnten die die Ukraine in 2 Wochen in die Knie zwingen.
Die ukrainischen Menschen niemals mehr!

Ja in Anführungszeichen
aber mit immensen Verlusten wie während dem 2. WK.
Ist die Ukraine das wert?
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: oldwolf14
Ladezeit der Seite: 0.264 Sekunden