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THEMA: Ist Russland noch zu helfen???

Ist Russland noch zu helfen??? 05 Feb 2018 11:25 #35925

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Die Mehrzahl der russischen Bevölkerung sieht sich als Prügelknabe der westlichen Nationen.
Das habe ich festgestellt. Wenn der Druck von aussen zunimmt, so stehen sie als Nation zusammen. Tun wir eigentlich auch, nur kommt das nicht in die Presse.

Bei Putin ist das nicht viel anders. Ich warte auf den Moment, bei welchem er gewollt oder ungewollt abtreten muss. Dann kommt sicherlich das grosse Wehklagen über die Bevölkerung. Da fühle ich mich wohler in meiner Ecke, denn da kann ich kritisieren.
Sicher ist, er wird ein Desaster zurücklassen. Gegenwärtig kann er das noch vertuschen, denn das Land hat viele Bodenschätze, diese nehmen aber kontinuierlich ab, und was dann, das ist die grosse Frage?
Sicher ist auch, dass er keine Zukunftsvision hat. Ihn fürchten ist eine Vision!

Beim Doping heisst es immer wieder, die anderen tun es auch, warum werden nur wir bestraft. Irgendwie haben sie nicht ganz unrecht, wenn man sich Nadal oder die Williamsschwestern ansieht. Alle diejenigen, die das tun kommen einmal an ihre Grenzen, wenn der Körper nicht mehr will.
Ähnliches scheint jetzt bei den Langlaufathleten zu geschehen.

Putins größtes Problem ist er selbst
• Putin fehlen die konkreten Erfolge; die Wirtschaft stagniert, die Reallöhne sinken seit Jahren, immer mehr Menschen sind selbst nach offiziellen Maßstäben arm.
• Trotzdem genießt er große Popularität.
Von Julian Hans, Moskau
Julian Hans ist seit August 2013 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Moskau. Vorleben: Geboren 1974 in Freiburg, Zivildienst in Nowosibirsk, Studium der Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder), Moskau und Posen. Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule. Von 2006 bis 2011 Redakteur bei der "Zeit", danach Wechsel ins außenpolitische Ressort der SZ.
Als die Hymne aus dem Lautsprecher schallt, stellt sich die Delegation aus dem Moskauer Vorort Podolsk noch einmal zum Gruppenfoto auf. Rentnerinnen in Steppjacken, weiß-blau-rote Schleifen an die Brust geheftet, winken mit ihren Wimpeln und singen: "Ruhm dir, Vaterland, wir sind stolz auf dich." Der Text wird auf die Großleinwand projiziert. Die Melodie ist die der alten, sowjetischen Hymne, deshalb geraten die Worte auch nach vielen Jahren noch leicht durcheinander.
Aber so ist das überhaupt auf dieser Feier der nationalen Einheit, an der den Angaben der Behörden zufolge am Samstag mehr als eine halbe Million Menschen in ganz Russland teilgenommen haben sollen: Sowjetisches und Russisches werden so durcheinandergemischt, dass man es kaum noch auseinanderhalten kann. Das betrifft nicht nur das Programm, sondern auch die Organisation. Wie einst zum Ersten Mai und zum Jahrestag der Großen Oktoberrevolution schickt der Staat seine Bürger zu Kundgebungen auf die Straße.
Es sind die städtischen Angestellten, die Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen, die Studenten und die Arbeiter staatlicher Betriebe, die sich zur Mittagszeit am Roten Platz eingefunden haben und auf der Uferstraße an der Moskwa durch den tauenden Schnee waten. Das Programm hat kaum angefangen, da drängen schon die ersten heimwärts.
Tausende bei Demos für einen Boykott der Präsidentschaftswahl
Vor einer Woche hat der Oppositionspolitiker Alexej Nawalny dem Kreml gezeigt, wie viele Menschen er mobilisieren kann. Tausende beteiligten sich an Demonstrationen für einen Boykott der Präsidentschaftswahl in sechs Wochen. Nun zeigt der Staat, dass er in der Lage ist, Massen zu mobilisieren. Dass das Volk geschlossen hinter Wladimir Putin steht. Der will sich am 18. März ein möglichst starkes Mandat für eine vierte Amtszeit im Kreml holen. Sein Zwischenspiel als Ministerpräsident eingerechnet, ist Wladimir Putin schon länger an der Macht als der sowjetische Langzeitherrscher Leonid Breschnew.
Putins größtes Problem dabei ist nicht der Oppositionelle Alexej Nawalny, den die Justiz mit Leichtigkeit aus dem Rennen gekegelt hat. Von den sieben Kandidaten, die als Herausforderer zugelassen wurden, hat keiner Aussicht auf mehr als neun Prozent. Die Wähler kennen überhaupt nur Wladimir Schirinowskij, der seit zwei Jahrzehnten den bellenden Nationalpopulisten mimt, der aber nie beißt. Und Ksenia Sobtschak, die Tochter von Putins Chef im Sankt Petersburger Rathaus, die als Moderatorin des russischen "Big Brother" berühmt wurde. Die Kommunisten haben diesmal einen parteilosen Unternehmer ins Rennen geschickt: Pawel Grudinin, Direktor der Erdbeerfarm "Lenin", die zwar noch den Titel "Sowchose" trägt, aber nach streng kapitalistischen Regeln bewirtschaftet wird. Grigori Jawlinskij, der Chef der liberalen Jabloko-Partei, scheint sich schon lange mit seiner Rolle als Verlierer abgefunden zu haben.
Putins größtes Problem ist er selbst. Da fehlen auf der einen Seite die konkreten Erfolge; die Wirtschaft stagniert, die Reallöhne sinken seit Jahren, immer mehr Menschen sind selbst nach offiziellen Maßstäben arm. Eine Zukunftsvision fehlt: Alles, was Putin den Wählern verspricht, hat er schon oft versprochen - angemessene Löhne und Renten, bessere Gesundheitsversorgung und die Lösung aus der Abhängigkeit von Öl und Gas. Aber wenn ihm in 18 Jahren an der Macht nicht gelungen ist, diese Versprechen umzusetzen, warum sollte das jetzt mit einem Mal gelingen?
Trotzdem ist da auf der anderen Seite seine große Popularität, die er dem patriotischen Höhenflug nach der Annexion der Krim verdankt und der Konfrontation mit Amerika. Sie haben ihm zu 80 Prozent Zustimmung verholfen. Nur: Wenn eh alle Putin als alternativlos betrachten und davon ausgehen, dass die Wahl schon entschieden ist - wer geht dann noch zur Urne? Monatelang haben sich Experten im Kreml über dieses Dilemma die Köpfe zerbrochen. Herausgekommen sind Veranstaltungen wie die landesweiten Feiern "Russland in meinem Herzen", mit denen am Wochenende der Wahlkampf eröffnet wurde, auch wenn er nicht so genannt wird.
Zum Start läuft ein kurzer Film. Auf den Großleinwänden erscheint Jurij Gagarin, der erste Mensch im All, Bilder von den Olympischen Spielen in Moskau 1980 und in Sotschi 2014, aus Hochöfen ergießt sich glühender Stahl, Düsenjets starten, und eine Stimme aus dem Off sagt: "Patriot sein bedeutet, stolz zu sein auf sein Land und seine Geschichte. Stolz zu sein auf die Erfolge der Vorfahren und der Zeitgenossen. Von uns hängt die Zukunft unseres Landes ab, das wir bewahren und verteidigen."
Russland lasse sich nicht kleinkriegen
Die Geschlossenheit und die Verteidigung gegen äußere Feinde sind die Klammer des einstündigen Programms. Das beginnt beim Sieg in der Schlacht von Stalingrad vor 75 Jahren. Dann geht es um den Ausschluss von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang, ohne dass einmal das Wort "Doping" fällt. "Jemand fand, dass unsere Sportler zu stark sind und zu viele Medaillen gewinnen", sagt der Moderator. Aber Russland lasse sich nicht kleinkriegen. Hinter den Olympioniken stehe "die Armee der Fans". Und weil die Sportler in Korea die Flagge nicht hissen und die Hymne nicht singen dürfen, "machen wir das jetzt alle zusammen".
Nächster Punkt: die Sanktionen. Ungerecht, die ganze Welt gegen uns. Aber dann doch wieder gut, weil wir unsere Kräfte mobilisiert haben. Ein Käse-Hersteller erzählt von seinem Erfolg, nachdem Putin italienischen Parmesan vom Markt verbannt hat. Dann ist Syrien an der Reihe, Jewgenij Podubnyj, allen bekannt von seinen actionreichen Front-Reportagen im staatlichen Fernsehen, sagt, Russland habe die Welt von der Pest des Terrorismus befreit. Überhaupt ist das Programm so etwas wie die eingedickte Essenz dessen, was täglich im Staatsfernsehen läuft. Bei aufgeklärten Moskauern löst das keine echte Begeisterung aus. "Wann fährt unser Bus zurück", fragt ein junger Mann schon nach 20 Minuten. "Olga Iwanowa möchte noch so gern Gasmanow hören", bremst die Gruppenleiterin. Endlich kommt der Schlagersänger Oleg Gasmanow und singt: "Vorwärts, Russland, so war es immer schon: Je höher der Druck, desto härter der Beton". Putin wählen aus Trotz, das wäre ein Motiv.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Feb 2018 21:11 #35935

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Ich müsste lachen, wenn es eine russische Fliegerabwehrrakete war, den den russischen Jet vom Himmel holte. War es eine bei Assad erbeutete Waffe, so wird man das nie vernehmen. Die USA können es jedenfalls nicht gewesen sein, denn diese lieferten nie diesen Waffentyp. Die Türkei könnte es auch sein, wie im Beitrag vermutet. Die bekämpfen die Kurden ja auch mit dt. Panzern.

Klar ist, dass Flugzeuge verletzlich sind, wenn sie in Gebieten eingesetzt werden wo solche Waffen vorhanden sind. Darum stellt sich die berechtigte Frage, ob Flugzeuge überhaupt noch eine Daseinsberechtigung haben, denn sie können nur dort gefahrlos eingesetzt werden wo der Feind schwach bewaffnet ist.

Russlands brisante Suche nach dem Waffenlieferanten für den Jet-Abschuss in Syrien
Der Kampf um die Rebellenprovinz Idlib in Syrien erreicht eine neue Intensität: Am Wochenende schossen die Aufständischen erstmals ein russisches Flugzeug ab. Brisant ist vor allem die Frage, wer die Waffe dazu geliefert hat.
Christian Weisflog, NZZ

Die von den syrischen Rebellen im Internet geposteten Videos scheinen letzte Zweifel auszuräumen: Begleitet von «Allahu Akbar»-Rufen, schlägt eine Rakete im rechten Flügel einer russischen Su-25 ein. Der für den Erdkampf gebaute Jet hatte am Samstag Ziele in der von Rebellen kontrollierten Provinz Idlib im Nordwesten des Landes angegriffen. Dann aber musste sich der Pilot – ein Major namens Roman Filippow – mit dem Schleudersitz retten.

Drohungen aus Moskau
Gemäss russischen Medien wurde er am Boden von den Rebellen erschossen, nachdem er sich mit seiner Waffe noch heldenhaft verteidigt hatte. Das Internetportal Southfront.org berichtete hingegen, Filippow sei von Kämpfern der Freien Syrischen Armee und der aus der Kaida hervorgegangenen Hayat Tahrir al-Sham festgenommen und später exekutiert worden. Wie der Hergang genau gewesen sein mag, der Ärger in Moskau ist gross. Als Vergeltung sei der Ort, von wo aus die Rebellen die Flugabwehrrakete abgefeuert hätten, mit «Hochpräzisionswaffen» angegriffen worden, meldete das russische Verteidigungsministerium. Von Kriegsschiffen vor der syrischen Küste sollen dabei auch Marschflugkörper abgeschossen worden sein. Über 30 «Terroristen» seien «vernichtet» worden.

Russisches Militär bestätigt Abschuss von Kampfjet in Syrien
3.2.2018, 20:49
Für Verunsicherung und Kopfzerbrechen sorgt in Moskau aber nicht nur der Verlust des Piloten, sondern vor allem die Frage nach der Herkunft der Flugabwehrrakete. Der bisher einzige Abschuss eines russischen Kampfjets über Syrien erfolgte im November 2015 durch eine türkische F-16. Nun geht Moskau davon aus, dass die Rebellen für ihren Abschuss am Samstag ein schultergestütztes, mobiles Flugabwehrsystem (Manpads) verwendet haben. Der russische Sicherheitspolitiker Franz Klinzewitsch versprach eine gründliche Untersuchung und wenn nötig weitgehende politische Konsequenzen: «Russland ist kein zahnloser Tiger, er kann brüllen, hat ernstzunehmende Reisszähne und strotzt vor Kraft.»

Der Duma-Abgeordnete Alexei Tschepa benannte sogleich einen Verdächtigen: «Wir haben davor gewarnt, dass die Amerikaner solche Waffen liefern, sie dann aber nicht mehr kontrollieren.» Diese Vermutung indes scheint wenig glaubwürdig zu sein. Die Rebellengruppe Jaysh al-Nasr (Armee des Sieges), die den Kampfjet abgeschossen hat, soll früher von Washington Panzerabwehrraketen erhalten haben. Doch der ehemalige amerikanische Präsident Barack Obama weigerte sich stets, Flugabwehrraketen an die Aufständischen in Syrien zu liefern. Die Trump-Regierung hat die Unterstützung für die Anti-Asad-Rebellen erklärtermassen vollständig aufgegeben. Sie konzentriert sich ganz auf den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Für dieses Ziel leistet Washington Waffenhilfe für die kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF). Aber auch die Kurden haben trotz inständigen Bitten bisher keine amerikanischen Flugabwehrsysteme erhalten.

Führt die Spur in die Türkei?
Wenn es einen Hauptverdächtigen gibt, dann ist das wohl eher die Türkei. Ankara hatte mit Russland und Iran in den Friedensgesprächen in Astana die Schaffung mehrerer «Deeskalationszonen» in Syrien vereinbart. Eine dieser Zonen ist die Rebellenprovinz Idlib, für welche die Türkei als Schutzmacht eingesetzt wurde. Unter Missachtung dieser Abmachung startete das Asad-Regime Ende Dezember mit russischer und iranischer Hilfe eine grosse Offensive auf Idlib. Ankara hat heftig dagegen protestiert. Doch auch die Einberufung des russischen und des iranischen Botschafters half nichts. Möglicherweise greift die Türkei deshalb nun zu radikaleren Mitteln. Gemäss dem Syrien-Experten Charles Lister hat Ankara in den vergangenen Tagen 40 bis 60 Militärfahrzeuge, darunter auch Panzer, in die Stadt al-Eis in Idlib gebracht, um Asad abzuschrecken.

Sollte sich die Türkei tatsächlich auf ein militärisches Muskelspiel mit Russland und Iran einlassen, wäre dies nicht ohne Risiko, zumal auch der türkische Vorstoss in der syrischen Kurdenregion Afrin kein Spaziergang zu werden scheint. Am Wochenende wurden sieben türkische Soldaten getötet, es waren die bisher schwersten Verluste seit Beginn der Offensive.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Feb 2018 21:30 #35936

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Der Stern vermutet das Gleiche wie ich.
Nur wird das Russland nie zugeben und versuchen die Schuld einem anderen Spieler im Syrienkrieg in die Schuhe zu schieben. Das könnte schon Erdowahn sein.

Abschuss in Syrien
Manpads – die gefährlichen Kleinstraketen, die ganze Kriege entscheiden können
Ein russisches Kampfflugzeug wurde von einer schultergestützen Rakete abgeschossen. Wer hat diese Waffen den Rebellen gegeben, wurden sie erbeutet und was bedeutet der Einsatz sogenannter Manpads?

Gernot Kramper, Der Stern
Manpads – so heißen die kleinen schultergestützen Raketen, mit denen einzelne Soldaten Flugzeuge oder Hubschrauber abschießen können. Sie sind der Alptraum der Großmächte, denn ihre Fähigkeit überall auf der Welt Aufständische niederzukämpfen zu können, beruht auf der absoluten Herrschaft des Luftraums. Die Abkürzung bedeutet "Man Portable Air Defense System", darum heißt auch eine einzelne Rakete Manpads und nicht etwa Manpad.

Wirksame Waffe gegen tieffliegende Jets
Häufig sind Rebellen und Aufständische nur mit alten Waffen ausgerüstet. Doch mit Maschinengewehren und Flakgeschützen im Kaliber 20 Millimeter können sie den Flugzeugen und Kampfhubschraubern der Großmächte kaum gefährlich werden. Große Stellungen mit Flugabwehrkanonen wie im Zweiten Weltkrieg wären schnell entdeckt und dann ein leichtes Ziel. Die leichten Kaliber der Eisen-Flak können einen Kampfhubschrauber oder ein Bodenkampflugzeug meist nur beschädigen, aber nicht abschießen, da sie am Boden und an den empfindlichen Bauteilen schwer gepanzert sind. Die Piloten sitzen meist sogar in einer Art gepanzerten Badewanne.
Ganz anders Manpads: Einmal abgeschossen sucht sich der Gefechtskopf selbst sein Ziel. Die erste Generation verfügt nur über einen Infrarotsuchkopf, der die Hitze des Triebwerks ansteuert. Diese Raketen lassen sich durch den Abwurf von glühenden Täuschkörpern ablenken. Modernere Systeme, wie die FIM-92 Stinger oder die russische 9K38 Igla, arbeiten mit einem Infrarot- und einem UV-Sensor.
Vor zwei Jahren stellte der russische Hersteller KBM die 9K333 Verba vor, sie dürfte derzeit in etwa die Spitze der Entwicklung darstellen. Sie benutzt drei verschiedene Sensoren und bringt einen immerhin 1,5 Kilogramm schweren Sprengkopf ins Ziel. Diese Waffen wurden von Russland nach Syrien gebracht und gegen Drohnen eingesetzt. Manpads haben eine Reichweite von bis zu acht Kilometern und eine Einsatzhöhe von etwa 5000 bis zu 6500 Metern.

Wer liefert welche Waffen?
Auf den Videos der Rebellen ist zu erkennen, dass eine Manpads das russische Schlachtflugzeug vom SU-25 abgeschossen hat. Ihr Einschlag führte vermutlich zum Verlust des ersten Triebwerks, kurze Zeit darauf wurde der Jet von den Geschossen einer ZU-23-2 Luftabwehrkanone getroffen und verlor das zweite Triebwerk. Der Jet zerbrach und der Pilot benutze den Schleudersitz.
Das ist nicht das erste Mal, dass Moskau die Macht der Mini-Raketen kennengelernt hat. Die russische Intervention in Afghanistan scheiterte, als die USA begannen, den Aufständischen im großen Stil Luftabwehrraketen vom Typ Stinger zu liefern. Umgekehrt können die westlichen Truppen, die im Jahr 2001 Afghanistan besetzten, von Glück reden, dass die weltpolitischen Rivalen China und Russland den Taliban oder anderen Aufständischen keine tragbaren Luftabwehrraketen lieferten.
Während die USA über verschiedene Verschiebe-Staaten den Rebellen in Syrien im großen Maßstab TOW-Panzerabwehrraketen geliefert haben, hielten sie sich dort bei den Luftabwehr-Raketen zurück. Dennoch tauchten immer wieder Fotos auf, auf denen Rebellen vereinzelt mit Manpads posierten. Woher die stammten, war nur aufgrund der Fotolage schwer zu sagen. Die Truppen Assads verloren im Laufe des Krieges zahlreiche Magazine mit Waffen, andererseits ist bekannt, dass die USA sowjetische Waffensysteme in Ost-Europa aufkaufen und nach Syrien bringen.

Gegenmaßnahmen angedroht
Nach dem Abschuss des Jets fliegen die russischen Kräfte in Syrien massiv Angriffe auf die Region. Vermutlich werden herangeführte syrische Kommandos mit russischer Hilfe versuchen, die Absturzstelle und das Wrack zu sichern, um so Rückschlüsse auf die eingesetzte Waffe zu bekommen. Frants Klintsevich, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses in Moskau, sagte der Nachrichtenagentur Interfax: "Wir werden alles untersuchen. Vom Typ des Manpads bis zu den genauen Umständen des Abschusses der SU-25." Militärisch sei der Verlust eines Jets nicht entscheidend, könnte politisch aber weitreichende Konsequenzen haben. Es gäbe Informationen , dass diese Waffe erst wenige Tage zuvor von einem benachbarten Staat ins Land gebracht worden sei. "Ein Land, von dessen Gebiet eine Waffe gekommen ist, die dann gegen russische Soldaten verwandt wurde, muss begreifen, dass dieser Vorgang bestraft werden wird."
Sollte die Rakete von westlichen Mächten geliefert worden sein und nicht aus dem Bestand Assads stammen, wäre eine weitere Eskalation kaum zu vermeiden. Mehrfach hat Moskau angekündigt, derartige Exporte nicht hinzunehmen und gedroht, in so einem Fall, den Gegnern der USA ebenfalls Zugang zu Manpads zu gewähren.
Abgesehen von der Verschärfung der Situation im eigentlichen Kriegsgebiet, würde die Verbreitung von Manpads die Bedrohung des Luftverkehrs enorm erhöhen. Reichweite und Effizienz der Raketen ermöglichen es Terroristen, jedes landende oder startende Zivilflugzeug ins Visier zu nehmen.
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Letzte Änderung: 05 Feb 2018 21:31 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Feb 2018 21:56 #35937

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Das könnte schon Erdowahn sein.
Oder aus einer ganz anderen Richtung.
Letzte Änderung: 05 Feb 2018 22:01 von tartu.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Feb 2018 21:57 #35938

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Und schon kann man die längst vergessenen ukrainischen Munitionsdepots ins Feld führen.
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Ist Russland noch zu helfen??? 12 Feb 2018 11:54 #35985

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Rote Linie für Putins Truppen in Syrien: Ein hochpräziser US-Gegenangriff stoppt die Offensive gegen die SDF
on 12/02/2018 | 0 Comment | Aktuell | Gesellschaft | InformNapalm
In der Nacht auf Donnerstag, den 8. Februar 2018, haben die Amerikaner eine klare rote Linie für Assads und Putins Truppen in Syrien gezogen. Diese Operation fand wenig Beachtung in den deutschen Medien, wird aber seit Tagen heiß im russischsprachigen Internetsegment diskutiert. Wie es aussieht, wurde den russischen „WirSindDaNichtlern“, die seit 2014 fremde Uniformen anziehen und sich für „Freiwillige“ ausgeben, wobei sie in anderen Ländern Krieg führen und Zivilisten unbestraft ermorden, endlich mal eine rote Karte gezeigt. Anscheinend haben Assad und der Kreml eine beispiellos dumme und sinnlose Offensive in Syrien gestartet, die innerhalb von sechs Stunden unterbunden wurde.

Der Meinung einiger Wehrexperten nach, beschlossen wohl Assad und der Kreml erdölreiche Gegenden in 80 Km Entfernung von Deir ez-Zor einzunehmen, um irgendwie ihre Ausgaben für den Krieg zu kompensieren – dabei störte sie allerdings die syrische Opposition, die dieses Territorium ein paar Tage zuvor unter ihre Kontrolle genommen hat. Diese syrische Oppositionstruppen (SDF) gehören zur antiterroristischen Koalition mit der USA. Unter ihnen gibt es auch amerikanische Berater.

Wie die NZZ am Donnerstag schrieb: „In Begleitung von Journalisten, was sicher kein Zufall ist, haben hohe amerikanische Offiziere in Manbij klargemacht, dass sie Angriffe auf die SDF in dieser Gegend nicht akzeptieren würden. Mit Blick auf ihre kurdischen Verbündeten erklärte der Oberkommandant der amerikanischen Truppen in Syrien und im Irak, General Paul Funk, diese hätten im Kampf gegen die islamistischen Terroristen eine Schlüsselrolle gespielt, und man habe völliges Vertrauen in sie. Der Kommandant der amerikanischen Sondertruppen im Irak und in Syrien, General Jamie Jafford, doppelte nach: Man wolle keinerlei Zweifel aufkommen lassen, dass sich die Amerikaner und ihre Verbündeten im Fall eines Angriffs heftig verteidigen würden.“

Nichtsdestotrotz beschloss der Kreml wohl, das Territorium „abzutasten“ und im Falle eines geringen Widerstands, einzunehmen. Die Operation wurde äußerst demonstrativ vorbereitet.

Wie einige russische Quellen unter Berufung auf einen Artikel in der Washington Post berichten: „General Hassan, Kommandeur der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) in dieser Region, weist auf die Stelle östlich von der Stadt Deir ez-Zor hin, woher seinen Worten nach am Mittwoch Abend Assads Panzer und Artillerie einen Vorstoß Richtung des Stabsquartiers starteten, in dem sich seine Truppen und Berater aus den amerikanischen Sonderkräften befanden.

Hassan habe Aufklärungsangaben über die Vorbereitung der Offensive bekommen und rief daraufhin mittwochs um etwa 21:30 Uhr einen russischen Offizier in Deir ez-Zor an, mit dem er im Kontakt steht, in der Hoffnung, dass dieser die Operation einstellt. „Wir haben ihnen gesagt, dass wir bestimmte Bewegung beobachten und dass wir die Teilnehmer dieser Operation nicht angreifen möchten. Sie (die Russen) haben unser Angebot nicht angenommen, sie stritten alles ab und sagten, dass überhaupt nichts passiert.“ Hassan sagte dies gegenüber mehreren Journalisten, die am Donnerstag mit dem Generalmajor Jamie Jarrard in Manbij ankamen.“

Das kennen wir in der Ukraine nun allzu gut, dieses russische Mantra: „WirSindDaNicht“. Offensichtlich haben auch die Amerikaner versucht, den Zusammenstoss zu vermeiden: Pentagon erklärte am Donnerstag, dass die „Vertreter der Koalition im permanenten Kontakt zu ihren russischen Kollegen standen, sowohl vor der Offensive, als auch während und nach dieser“. Wie üblich, versicherten die Russen natürlich, dass sie niemanden angreifen werden, und schon gar nicht die Koalitionskräfte. Kennen wir alle.

Wie General Hassan sagte, begann der Angriff um 22:00 Uhr: Assads und Putins Truppen starteten ihre Offensive unter Deckung von Panzern und Artillerie, die Geschosse schlugen in ungefähr 450 Metern von den Stellungen ein, auf denen sich die Demokratischen Kräfte Syriens und amerikanische Soldaten befanden.

Offizielle russische Medien, sowie der Kreml, schweigen zu diesem Vorfall. Der Kreml zeigte sich nur „sehr besorgt über die entstandene Situation in Syrien“. Jegliche Verluste streitet er bisher ab und behauptet, seine Truppen hätten an der Operation nicht teilgenommen. Wobei einige russische Journalisten und selbst der berüchtigte ehemalige Feldkommandeur der Terrorformationen im ukrainischen Donbas Igor Girkin/Strelkow die Informationen über die russischen Verluste sehr wohl bestätigen. Sehr viele Links zu verschiedenen russischen Informationsquellen (Telegram-Kanälen und anderen sozialen Netzwerken), in denen diese Informationen bestätigt werden, findet man in einer Publikation der ukrainischen Ausgabe NewsAder (auf Russisch).

Wie die unabhängige russische Quelle „Russische Welt“ berichtet (Anm.d.Red: Nachfolgend im Text beziehen wir uns hauptsächlich auf ihre Zusammenfassung des Vorfalls, die von einem russischen Wehrexperten erstellt wurde), beteiligte sich an dem Angriff vermutlich zunächst eine bataillon-taktische Kampfgruppe, die aus mehr als 10 Panzern und etwa 30 Einheiten anderer Militärtechnik bestand. Nachdem die amerikanischen Militärangehörigen die vorderste Linie verliessen, beschlossen die Russen, die Offensive weiter zu entwickeln und setzten eine zweite bataillon-taktische Kampfgruppe ein, deren genauer Bestand unbekannt ist.

Das liessen sich die Amerikaner nicht mehr gefallen, und griffen die Kolonne mit HIMARS (High Mobility Artillery Rocket System) an. Nachdem sie die russischen Artillerie vernichteten, griffen sie die hinteren Abteilungen an und vernichteten mit einem einzigen hochpräzisen Angriff die zweite bataillon-taktische Gruppe.

General Hassans Worten nach, habe ihn mitten in diesem Gemetzel der russische Offizier erneut angerufen und bat darum, Kampfhandlungen einzustellen, um die russischen Toten und Verletzten abzuholen – also, im Lauf einer Offensive, die er vorher bestritten hatte. Der kurdische Kommandeur sieht darin einen Treubruch. „Wir vertrauen den Russen nicht mehr,“ sagte Hassan. Einer der anwesenden Journalisten unterstrich die Paradoxie dieser Situation: Ein russischer Offizier streitet zunächst die Durchführung eines Angriffs ab und bittet später darum, das Feuer einzustellen. Hassan sagte daraufhin, dass es „komisch sei, dass eine Staatsmacht nicht weiss, was ihre Bodentruppen tun“.

Wir möchten daran erinnern, dass die Russen diesen Trick in einem der letzten Kämpfe um den Donezker Flughafen anwandten, als sie gegenüber den ukrainischen Militärangehörigen beteuerten, nur ihre Toten und Verletzten abholen zu wollen, in Wirklichkeit aber das ganze Stockwerk verminten – unter den Trümmern dieses später gesprengten Stockwerks wurden die letzten ukrainischen Verteidiger des Donezker Flughafens begraben…

Nach dem Gegenangriff der Amerikaner wurden etwa 80% der Kräfte Assads und Putins vernichtet. Dann kamen die Lockheeds AC130 und zwei Kampfhubschrauber zum Einsatz, unter Deckung von F22-Jägern wurde die Gegend der gegnerischen Offensive vollständig geräumt. Putins und Assads Verluste belaufen sich insgesamt auf 90% Militärtechnik und etwa 70-80% der lebendigen Kräfte. Die Amerikaner beendeten diesen Zusammenstoß wohl ohne Verluste. Die gesamte Operation dauerte etwa sechs Stunden an.

Über genaue Verluste ist im Grunde wenig bekannt, die Angaben unterscheiden sich. Einigen Berichten zufolge handelt es sich um 217 getötete russische Soldaten – alles Vertreter des nicht unbekannten russischen privaten Militärunternehmens „Wagner“, über welches InformNapalm mehrmals schrieb, da seine Mitglieder auch im Donbas gekämpft hatten. Im Grunde ist es russischer Speznas, der sowohl in der Ukraine als auch in Syrien an der vordersten Linie kämpft. Vor der Offensive geben die russischen Militärangehörigen ihre Pässe ab und ziehen sich die Uniform von Assads Truppen über. In Wirklichkeit sind sie alle reguläre russische Zeitsoldaten, was wohl jedem längst bekannt sein sollte.

Es gab aber noch eine zweite bataillon-taktische Gruppe, die aus mindestens drei Kompanien bestand. Weshalb einige Quellen die Anzahl der getöteten russischen Militärangehörigen sogar auf 640 Soldaten setzen.

Diese Vernichtung der russischen Gruppierung in Syrien schockierte sowohl den Stab der russischen Truppen in Syrien, als auch den Kreml selbst. Verschiedenen Angaben nach, wurden bei diesem Gegenangriff etwa 20% aller russischen Sturmabteilungen in ein paar Stunden vernichtet.

Die Amerikaner scheinen den Spieß umgedreht zu haben: Ein paar Stunden später erklärten offizielle amerikanische Quellen, dass sie Assads Kräfte bei ihrer Offensive auf amerikanische Stellungen vernichtet haben. Über russische „WirSindDaNichtler“ in dieser Gegend sei ihnen nichts bekannt.

Nach Russland wurden währenddessen etwa 150 Verwundete gebracht. Ein Teil der Verwundeten blieb dabei auf dem Territorium der russischen Luftwaffenbasen in Syrien. Offizielle russische Medien schweigen dazu – der russische Präsident hatte ja bereits offiziell erklärt, dass Russland in Syrien gesiegt habe, darum kann es dort auch keine Toten geben.



Außerdem erschien im Netz ein entziffertes Funkgespräch zwischen russischen Militärangehörigen in Syrien. Diese Informationen wurden dem Telegram-Kanal WarGonzo entnommen, den ein russischer Militärkorrespondent namens Semjon Pegow führt. Da dieses Gespräch hauptsächlich aus Schimpfen und Flüchen besteht, haben wir eine Zusammenfassung davon gemacht.

An diesem Gespräch nehmen vier russische Soldaten teil. Einer erzählt davon, dass zweihundert Russen in der ersten Kompanie getötet wurden, in der zweiten – zehn und die dritte auch sehr „zerrüttet“ wurde. Er spricht davon, dass die Russen ein Betriebswerk einnehmen wollten, in dem sich die Amerikaner befanden, und er gar nicht verstehe, warum sie überhaupt dorthin vorgestossen sind, sie seien nun endgültig erniedrigt worden, und er glaube, dass die russische Regierung wohl einen Rückzieher machen, keinen Gegenangriff starten und niemanden dafür bestrafen wird, dass sie so viele Verluste haben.

Die zweite Stimme spricht davon, dass 177 Tote allein in der 5. Kompanie zu verzeichnen sind. Die zweite Kompanie sei kaum getroffen worden, dafür aber die 5. Kompanie faktisch komplett vernichtet ist.

Die dritte Stimme sagt, er habe mit einem Überlebenden telefoniert, der erzählte, dass sie in einer Kolonne standen, in 700 Metern Entfernung von den Stellungen der syrischen Opposition, ein russischer Trupp sei dabei vorgezogen. Als etwa 300 Meter zu den gegnerischen Stellungen blieben, wurde auf den Stellungen die amerikanische Flagge gehisst und sie wurden sogleich angegriffen. Zunächst mit Artillerie und später mit Kampfhubschraubern, dabei sei nicht mal Infanterie zum Einsatz gekommen – Artillerie habe gereicht. Insgesamt gäbe es 215 Tote. Er zeigt sich auch verwundert über die Ziele dieser Operation, er wisse nicht, was man sich dabei erhofft habe, „dass die Amerikaner und Syrer selber die Stellungen aus Angst verlassen?“ Er verstehe es nicht.

Die vierte Stimme sagt, von ihrem Militärgerät seien nur ein Panzer und ein Spähpanzer geblieben, alles andere sei vernichtet worden, alle Panzer gleich in den ersten Minuten des Kampfes.



Nun, da der Kreml jegliche Teilnahme an dieser Operation und seine Verluste abstreitet und offizielle amerikanische Quellen ebenfalls erklären, Assads Truppen bei ihrer Offensive gegen die SDF gestoppt zu haben, überlassen wir dem Leser selbst zu entscheiden, wo hier die Wahrheit liegt. Wir sind jedenfalls froh, dass jemand endlich mal beschlossen hat, Putins Waffen gegen ihn selbst zu richten, und gratulieren den Amerikanern zu ihrer ausgezeichneten hochpräzisen Abwehroperation.

Dieser Artikel wurde von Irina Schlegel exklusiv für InformNapalmDeutsch vorbereitet.
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Ist Russland noch zu helfen??? 12 Feb 2018 12:38 #35986

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Gruppe Wagner (eigentlich OSM)[1] ist ein russisches privates Sicherheits- und Militärunternehmen. Die Gruppe operiert verdeckt. Laut Medienberichten waren Angehörige der Gruppe Wagner in der Ostukraine und in Syrien aktiv.

Mehr:

de.m.wikipedia.org/wiki/Gruppe_Wagner
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Opposition fordert Stellungnahme

Offenbar Russen bei Luftangriffen in Syrien getötet
12.02.2018, 21:03 Uhr | as, AFP

Erklärung gefordert: Russen bei Luftangriffen in Syrien getötet. Der russische Präsident Wladimir Putin: Der russische Präsidentschaftskandidat Jawlinski fordert Putin zu einer Erklärung auf nach dem zweit Russen bei einem Luftangriff in Syrien getötet wurden. (Quelle: dpa/Bernd von Jutrczenka) Der russische Präsident Wladimir Putin: Der russische Präsidentschaftskandidat Jawlinski fordert Putin zu einer Erklärung auf nach dem zweit Russen bei einem Luftangriff in Syrien getötet wurden. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Bei dem Luftangriff in Syrien sollen nun doch russische Kämpfer ums Leben gekommen sein. Der russische Präsidentschaftskandidat Jawlinski forderte Präsident Putin zu einer Stellungnahme auf.
Bei Luftangriffen der US-geführten Militärkoalition in Syrien vergangene Woche sind entgegen den offiziellen Angaben aus Moskau offenbar doch russische Kämpfer getötet worden. Zwei nationalistische russische Gruppen gaben den Tod zweier Männer bekannt, die sich offenbar als Söldner in der umkämpften ostsyrischen Provinz Deir Essor aufhielten.

Das russische Verteidigungsministerium hatte erklärt, während der Angriffe seien keine russischen Soldaten vor Ort gewesen. Allerdings kämpfen viele Russen in Syrien als Söldner für private Militärfirmen.

Mitglieder privater Militärfirmen
Bei einem der Getöteten handelte es sich um ein Mitglied der paramilitärischen Gruppierung der Kosaken, wie die "Baltische Kosaken-Union" in Kaliningrad mitteilte. Er sei in einem "ungleichen Kampf" in der Provinz Deir Essor getötet worden. Ein Kosaken-Anführer sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Getötete sei ein 52-jähriger Pionier gewesen, der seit Ende vergangenen Jahres als Freiwilliger in Syrien gewesen sei.

Der andere Todesfall wurde im sozialen Netzwerk "VK" von der nationalistischen Gruppierung "Anderes Russland" bekanntgegeben. Der Mann sei am 7. Februar in einem Gefecht nahe der syrischen Stadt Chscham getötet worden. Laut dem auf die Beobachtung sozialer Netzwerke spezialisierten "Conflict Intelligence Team" wurden am 7. Februar zudem drei weitere Russen in Deir Essor getötet.

Liberaler Präsidentschaftskandidat fordert Erklärung
Der liberale russische Präsidentschaftskandidat Grigori Jawlinski forderte Präsident Wladimir Putin auf, öffentlich einzuräumen, dass Landsleute im Kampf in Syrien getötet wurden. Putin müsse "erklären, warum russische Bürger an Bodeneinsätzen" in Syrien teilnähmen, obwohl Moskau den Abzug der russischen Truppen aus dem Land verkündet hat.

Russlands Streitkräfte kämpfen seit 2015 in Syrien an der Seite der Truppen von Machthaber Baschar al-Assad. Mit Hilfe der russischen Luftangriffe konnten die Regierungstruppen große Gebiete von Oppositionskräften und Dschihadisten zurückgewinnen. Im Dezember bezeichnete der Kreml die Intervention als Erfolg und kündigte den Teilabzug der russischen Truppen aus Syrien an.

Verwendete Quellen:
so kommt das in der deutschen Presse
AFP
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Ist Russland noch zu helfen??? 11 Mär 2018 18:39 #36200

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Russen gaben seit Jahresanfang alles aus, was sie nicht hatten
10. März 2018

Die Realeinkommen in Russland sind seit Jahresbeginn weiter zurückgegangen. Eine jetzt vorgestellte Bereinigung der ursprünglichen Daten der staatlichen Statistikbehörde für Januar, bei der die Einmalzahlung von 5000 Rubel an die Rentner im Januar letzten Jahres nicht berücksichtigt worden war, ergab für den ersten Monat dieses Jahres ein Minus bei den Realeinkommen von sieben Prozent. Zwar stiegen die Löhne und Gehälter im Jahresvergleich um 6,2 Prozent, aber der reale Umfang der Rente sank, trotz einer Inflationsanpassung von 3,7 Prozent, im Januar 2018 im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum, im Mittel um 25,2 Prozent.

Doch ungeachtet des bereits fünf Jahre andauernden Rückganges der verfügbaren Einkommen der Bürger, verzeichnet Rosstat für Januar 2018 eine explosionsartige Steigerung der Ausgaben und damit verbunden eine Verringerung der Rücklagen der Bevölkerung, sowohl bei den Banken, als auch in den heimischen Sparstrümpfen. Dieses frei Geld wurde zunehmend in die Inanspruchnahme von Dienstleistungen gezeigt, den Kauf von Industriegütern, aber auch von Wertpapieren und Fremdwertungen investiert.. «Es scheint eine Abkehr von Einlagen und Bargeldvorräten in Rubel zu geben“, interpretiert das Verhalten der Bürger im Januar ihren Igor Poljakow vom Zentrum für makroökonomische Analysen und und kurzfristige Prognosen (ZMAKP). Die Ausgaben für den täglichen Bedarf machten im Januar 96 % aller Kosten aus.

Vor diesem Hintergrund stellten die Banken in Januar 2018 eine Zunahme der Verbraucherkredite um 463 Mrd. Rubel fest, vor einem Jahr waren es nur 60 Mrd. Rubel. Michail Chromow vom Institut für Wirtschaft und Recht (IEP) warnt: „Aus wirtschaftlicher Sicht ist ein solches Verhalten nicht rational und schafft zusätzliche Risiken für die Stabilität des finanziellen Gleichgewichts der Haushalte.

Die offizielle Prognose erwartet für 2018 einen Anstieg der Realeinkommen von mehr 2 %. Sollte dies nicht eintreten, erwarten Experten, dass die Bürger ihr Ausgabe-Verhalten korrigieren.

So kann sich der gesteigerte Neuwagenverkauf in den ersten Monaten 2018 auch erklären.
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Ist Russland noch zu helfen??? 16 Mär 2018 00:37 #36244

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Das Thema hier heisst "Ist Russland noch zu helfen?" und das ist eine Frage und Fragen wünschen, dass man sie beantwortet. Also kurz:
NEIN, wobei ich relativieren möchte: Der Regierung ist definitiv nicht mehr zu helfen. Vielleicht - und das ist das Prinzip Hoffnung, die Hoffnung stirbt zuletzt - Russland OHNE diese Regierung könnte unter Umständen geholfen werden. Sicher auch mit ein wenig Entgegenkommen des Westens


HuffPost
14/03/2018 21:21 CET | Aktualisiert 14/03/2018 22:44 CET

Marina Litwinenko Witwe des 2006 in London vergifteten Ex-KGB-Agenten Alexander Litwinenko.
Putin ließ meinen Mann ermorden – der Westen muss ihn endlich aufhalten
Morde sind für Putins Regime Mittel zur Politik.

Im Jahr 2006 wurde in London der ehemalige Agent des russischen Geheimdienstes KGB Alexander Litwinenko mit Plutonium vergiftet. Die Strahlung nahm ihm das Leben. Ein Richter stellte später fest: Der Kreml war für den Mord an Litwinenko verantwortlich.

Zwölf Jahre später wurde mit Sergej Skripal wieder ein russischer Agent in Großbritannien vergiftet. Alexander Litwinenkos Witwe Marina berichtet in der HuffPost, was das Attentat in ihr auslöst.
www.huffingtonpost.de/entry/marina-litwi...7f2ee4b0004c0406d1a3


Welt
Stand: 15.03.2018

Deutschland Ex-Außenminister
Sigmar Gabriels böse Abrechnung mit der aktuellen Russland-Politik
Von Thomas Vitzthum | „Vor den Präsidentschaftswahlen und der Fußball-WM brauchen wir das absolut nicht“

Bei seinem ersten Auftritt als Ex-Außenminister übt Sigmar Gabriel keine Zurückhaltung. In Berlin zeigt er, dass es mit ihm eine ganz andere Russlandpolitik gegeben hätte. Dabei kritisiert er die neue Regierung heftig.
Als das deutsch-russische Forum Sigmar Gabriel als Redner zu seinem 25-jährigen Bestehen eingeladen hatte, war der SPD-Politiker noch der deutsche Außenminister.
www.welt.de/politik/deutschland/article1...a.twitter.shared.web


HuffPost
15/03/2018 17:44 CET

Die Putin-Show: Was ihr über die Präsidentschaftswahl in Russland wissen müsst
Unter anderem: Putin ist weit weniger mächtig, als viele im Westen denken.
Von Boris Reitschuster

“Schmeißt diese Prostituierte raus, diesen Dreck! Die letzte Hure!”
“Halt’s Maul, Idiotin!”
Es ist keine Reality-Show, aus der diese Beschimpfungen stammen, zumindest keine offizielle – sondern eine Debatte der Präsidentschaftskandidaten im staatlichen Fernsehsender “Rossija 1” (im Video oben).
Wobei “Debatte” ein etwas irreführendes Wort ist für ein ständiges gegenseitiges Überschreien, bei dem oft kaum noch etwas zu verstehen ist. Als schlagendes Argument dient schließlich auch noch ein Glas Wasser – mit dem überschüttet das Glamour-Model Ksenja Sobtschak den Polit-Clown Wladimir Schirinowski.
www.huffingtonpost.de/entry/die-putin-sh...m_hp_ref=de-Homepage
Letzte Änderung: 16 Mär 2018 01:16 von stephan.r.
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Ist Russland noch zu helfen??? 16 Mär 2018 11:21 #36247

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kr) tragisch aber treffend !!! kr)

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Ist Russland noch zu helfen??? 16 Mär 2018 11:32 #36248

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Aus dem Hanelsblatt:
Russland leidet unter Putins Wirtschaftspolitik
Präsident Wladimir Putin hat Russland geopolitisch zu alter Stärke zurückgeführt. Aber Ökonomen sprechen von einem „verlorenen Jahrzehnt“.

Moskau, BerlinDeprimierend“ seien die Aussichten auf neue westliche Strafmaßnahmen, sagt der 31-jährige Wjatscheslaw. Die Angst vor neuen und heftigeren Sanktionen gegen ihre Heimat treibt viele Russen vor der Präsidentenwahl am Sonntag um. Und dass die Wirtschaft in den nächsten Jahren, wie von Putin versprochen, stärker als die Weltwirtschaft wachsen wird, glaubt der Teilhaber einer kleinen Internetwerbeagentur in Moskau ohnehin nicht.
Als Reaktion auf die Vergiftung eines russischen Doppelagenten in England wies London zunächst 23 Diplomaten aus. Nun haben auch noch Deutschland, Frankreich und die USA gemeinsam mit Großbritannien den Anschlag verurteilt und von Russland Aufklärung verlangt.
Und am Donnerstagnachmittag legte das Weiße Haus nach: Wegen Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahl hat das Finanzministerium Sanktionen gegen 19 Personen und fünf Organisationen verhängt. Es herrscht die Sorge, dass sich Strafen und Gegenmaßnahmen gegenseitig hochschaukeln.
Wenn noch weitere Sanktionen kämen, würden die Perspektiven trüber als ohnehin schon – trotz des Endes der dreijährigen Rezession. Russland ist das Land der Widersprüche: Seit fünf Jahren sinken die Realeinkommen der Bevölkerung, und 20 Millionen Russen leben an der Armutsgrenze – dennoch steuert Präsident Wladimir Putin am Sonntag bei der Wahl seine vierte Amtszeit an – völlig ungefährdet.

„Es fehlt an einer IT-Industrie“
Russische Unternehmer verlassen immer häufiger ihre Heimat, deutsche dagegen haben das Riesenreich inzwischen wieder verstärkt als Investitionsstandort entdeckt. Zwischen Kaliningrad und Kamtschatka lagern Unmengen von Rohstoffen, doch das Land fällt im internationalen Vergleich immer weiter zurück.
Russische Hacker scheinen westliche Firewalls im Internet spielend zu umlaufen, doch eine nennenswerte IT-Industrie hat das Land bis heute nicht.
Auch die Internetfirma von Wjatscheslaw kommt kaum hoch. „Es gibt keine Perspektive, mehr zu wachsen. Denn ab einer bestimmten Größe wird dir dein Geschäft weggenommen“, sagt der Jungunternehmer, der aus Angst vor Repressionen seinen richtigen Namen nicht nennen will. Wjatscheslaw denkt ernsthaft darüber nach auszuwandern – „doch noch fehlen mir die finanziellen Möglichkeiten, im Ausland etwas Neues aufzubauen.“
Zur Wahl geht er nicht. Die zugelassenen Kandidaten seien alle nur Sparringpartner Putins, der in jedem Fall weitere sechs Jahre regieren werde. Reformen seien von ihm nicht zu erwarten. Schon 2012 habe er sie versprochen und stattdessen Russland weiter isoliert. Und nun drohe sogar noch eine weitere Verschärfung wegen des Streits mit London.

Der IT-Unternehmer steht mit seiner Meinung nicht allein, zuletzt waren gerade in den beiden großen Metropolen Moskau und St. Petersburg die Umfragewerte für Putin von 69,7 Prozent auf 57,1 Prozent gefallen.
„Das Volk hat faktisch keinen Einfluss“
Auch die Kampagne des nicht zur Wahl zugelassenen Alexej Nawalny zum Wahlboykott macht den Kreml nervös. Und so wird in Behörden und Betrieben des Staats, in den Kliniken, Kindergärten und Konzernzentralen der großen Kreml-Firmen Druck auf die Beschäftigten ausgeübt.
Wer kein Handyfoto seines angekreuzten Stimmzettels beim Chef vorlegt, fliegt – so wird aus vielen Einrichtungen berichtet. Das Ziel, so kolportieren selbst die gegängelten russischen Medien, sei die Formel 70/70 – 70 Prozent Wahlbeteiligung und 70 Prozent für Putin.
Faktisch hat das Volk keinen Einfluss – doch dafür hat Putin den Russen seit seinem Amtsantritt im Jahr 2000 ein unausgesprochenes Angebot gemacht: politische Stabilität gegen unkontrollierte Macht. Ein Tauschhandel, der aber nur noch begrenzt funktioniert. Seit vier Jahren sinken die Reallöhne, der Bevölkerung fehlt das Geld in der Tasche.
Doch dem Kreml fällt nur ein, diesen Missstand im Alltag der Menschen mit dem Gefühl wachsender nationaler Größe zu kompensieren, wie Jewgeni Gontmacher, Professor des renommierten Moskauer Institute of World Economy and International Relations (IMEMO), sagt. Nun aber droht dieser „Staatsvertrag“ zu zerbrechen: „Putins Wunsch, etwas zu ändern, ohne zu grundsätzlichen Änderungen bereit zu sein, wird früher oder später das Land in die offene Krise treiben“, prophezeit Gontmacher.
Das letzte Jahrzehnt bezeichnen russische Ökonomen als „verlorene Dekade“: Das Wachstum der russischen Wirtschaft beträgt seit 2008 durchschnittlich 0,7 Prozent jährlich, das entspricht der Hälfte des deutschen, einem Drittel des amerikanischen und sogar nur fast einem Zehntel des chinesischen Wachstums.

„Deutsche Wirtschaft voll des Lobes“
Auch das früh von Putin propagierte Überholen Portugals in Sachen Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der Bevölkerung hat sich trotz der Ölpreiserholung bis heute nicht bewahrheitet.
Dennoch ist gerade die deutsche Wirtschaft wieder voll des Lobes für Russland: 76 Prozent der von der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer (AHK) befragten Unternehmen beurteilen Russlands Wirtschaftsentwicklung positiv. Auch der 19,2-prozentige Anstieg des deutsch-russischen Handels auf 57,2 Milliarden Euro von 2017 beflügelt. „Die Krise scheint überwunden“, sagte Volker Treier vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Doch seit Jahren schon ist der deutsche Handel mit dem deutlich kleineren Polen doppelt so groß wie mit dem Land der Fußball-WM 2018.
Nun investieren immer mehr deutsche Firmen in Russland: Daimler baut gerade eine Pkw-Fabrik bei Moskau, BMW hat gerade ein Werk in der Ostsee-Exklave Kaliningrad angekündigt. Wegen des stark gefallenen Rubel-Kurses seien in Russland aufgebaute Fabriken bereits so lukrativ, dass etwa Volkswagen und Continental Autos oder Reifen von Kaluga aus exportierten, hieß es beim Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft (OA).
„Russlands Wirtschaft befindet sich auf Erholungskurs“ und Moskau treibe „die Diversifizierung der Wirtschaft aktiv voran“, befindet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. Moskaus AHK-Chef Matthias Schepp lobt eine „makroökonomische Meisterleistung“: Wirtschaftswachstum, Finanzstabilität, eine Erhöhung der Bonität für russische Staatsanleihen auf Investment-Grade und die niedrigste Inflation seit dem Ende der Sowjetunion. Doch Schepp kritisierte auch: Die erwartete Zunahme des russischen BIP um 1,7 Prozent dieses Jahr sei „gemessen am Weltwirtschaftswachstum bescheiden. Russland fällt im Weltmaßstab zurück.“

Ich sehe da gewisse Parallelen zur UdSSR. Macht nach aussen und Vernachlässigung des Volkes. Wie lange geht das noch gut? Wir wissen, was mit der UdSSR passierte. Die RF hat den Vorteil, dass ihr die Goldschürfung und das Erdöl einigermassen aus der Patsche hilft. Aber zu welchem Preis? Die Lagerstätten werden ausgebeutet, Teufel komm raus und die Umwelt geht zugrunde. Ist das eine ZUkunftsperspektive für dieses Land. Ich glaube wohl kaum.
Es bewahrheitet sich, was ich vor rund 10 Jahren Natascha aus StP klar zu machen versuchte. Die Generation Menschen, die heute am Ruder sind und die UdSSR-Zeit mitgeprägt haben, müssen aus natürlichen Gründen sterben. Erst dann ist hoffentlich Besserung zu erwarten.
Leider werde ich diesen Wandel nicht mehr miterleben können, denn auch ich stamme aus dieser Periode.
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Letzte Änderung: 16 Mär 2018 11:34 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 16 Mär 2018 14:33 #36249

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Jean da solltest du nicht allzutraurig sein.Dir war dafuer eine sehr lange periode Stabilitaet und Wachstum ohne grosse kriege und Kriesen vergoennt.
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Ist Russland noch zu helfen??? 16 Mär 2018 19:20 #36251

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Hallo,

Russland hat aber noch einen Exportschlager: Waffen und Soldaten.

In die Ostukraine wurden so viele schwere Waffensysteme verbracht, dass man damit selbst die deutschen oder britischen Sreitkräfte locker in die Knie bekommen könnte.
  • Twittermeldung von heute gegen ca. 14h:
    English Lugansk @loogunda
  • 5 Std.Vor 5 Stunden
  • #Donbas: Total amount of armoured vehicles in RU-hybrid Army Corps 1 ("DNR") and 2 ("LNR"). Counted by Dmytro P. @panzerQQ , designed by Andrii K., information volunteers.
    #infographic

Hier der Link zur Grafik, welche der Meldung beigefügt war: pbs.twimg.com/media/DYabhJEXcAAc-kQ.jpg:large

Gruß nobody
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Letzte Änderung: 16 Mär 2018 19:25 von nobody.
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Ist Russland noch zu helfen??? 17 Mär 2018 14:34 #36261

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Hallo,

ich möchte nochmals auf die immer wieder erhobenen Behauptung eingehen, dass Russland von der NATO eingekreist werde:
russland_eingekreist.gif


Selbst der größte Dummkopf wird erkennen, wo NATO-Länder und Russland wirklich zusammentreffen. Und zugleich muss ebenfalls darauf hingewiesen werden, dass NATO-Mitglieder (siehe Deutschland) ihre Militärstärke sehr stark reduzierten.

Wer das nicht sieht und sagt, der hält Russlands Großmachtsphantasien den Steigbügel.

Gruß nobody
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Ist Russland noch zu helfen??? 17 Mär 2018 15:00 #36262

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Fuer RU ist alles ausserhalb RU Nato.Nobody das wenigstens solltest du erkannt haben. king)
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Ist Russland noch zu helfen??? 18 Mär 2018 11:09 #36273

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Der Westen muss sich schützen
SZ.de Kommentar von Julian Hans
An diesem Sonntag wird Wladimir Putin zum neuen alten Präsidenten gewählt. Sein Land fällt derweil immer weiter zurück. Und trägt seine Kämpfe längst jenseits der russischen Grenzen aus.
Am Sonntag, dem vierten Jahrestag der Krim-Annexion, lässt sich Wladimir Putin das Mandat für weitere sechs Jahre im Kreml geben. Das Ergebnis, davon darf man ausgehen, wird überwältigend ausfallen und Putin noch einmal Anlass für eine triumphale Rede bieten à la: Wieder einmal habe Russland bewiesen, dass es stark ist, wenn es geeint ist. Das Volk geschlossen hinter ihm. Aber schon ab Montag wird eine Frage im Raum stehen, die von Tag zu Tag lauter hallen wird: Was kommt nach Putin? Wer oder was soll das Volk dann einen? Hinter wem soll es sich sammeln, damit das Land stark bleibe?
Die Verfassung erlaubt dem Präsidenten nur zwei Amtszeiten hintereinander. Beim letzten Mal hat Putin die Regel umgangen, indem er seinen Getreuen Dmitrij Medwedjew der Form halber eine Weile als Präsident regieren ließ. Das wird nicht noch mal funktionieren. Der Unmut, den die Machtmauschelei seinerzeit im Volk auslöste, ist dabei das geringste Problem. Entscheidender ist, dass die Außenpolitik und das Oberkommando über die Streitkräfte Sache des Präsidenten sind. Das sind die einzigen Felder, auf denen Putin zuletzt noch glänzen konnte, während es wirtschaftlich bergab ging. Der Ärger über niedrige Löhne, steigende Preise und schlechte Gesundheitsversorgung soll auch künftig an Medwedjew haften bleiben.
Die Frage nach der Nachfolge lastet deshalb so schwer, weil in den 18 Jahren, die Putin das Land regiert, Staat und Gesellschaft immer mehr auf ihn ausgerichtet wurden. Das begann mit der Gleichschaltung des Fernsehens und der Entmachtung der Gouverneure in seiner ersten Amtszeit. Viele haben das damals begrüßt, auch im Westen. Ein trockener KGB-Zögling anstelle des zuletzt kaum noch trocken anzutreffenden Boris Jelzin. Machtvertikale statt Anarchie. Dazu kam die Rhetorik von einem europäischen Russland, vorgetragen auf Deutsch im Bundestag.
Die Wahl am Sonntag ist mehr ein Bestätigungsritual für Putin als eine echte Wahl
Diese hat sich inzwischen ins Gegenteil verkehrt. Drohungen gegen den Westen sind zur Ersatzbefriedigung geworden für ein Volk, das sich im Alltag mit immer weniger zufriedengeben muss. Das Fernsehen führt Armenspeisungen durch - auf dem Speiseplan steht die tägliche Dosis Großmachtstolz. Dafür werden Kriege geführt in der Ukraine und in Syrien; und Angriffe im Cyberspace. Putin schwärmt von neuen Massenvernichtungswaffen, die angeblich alles je Dagewesene in den Schatten stellen. Die Eskalation ist zum Elixier seiner Herrschaft geworden: Sie schafft den Eindruck, nur einer sei in der Lage, die hochriskante Situation im Griff zu haben, die er selbst immer wieder neu erzeugt. "Solange Putin da ist, gibt es Russland", hat Wjatscheslaw Wolodin vor einigen Jahren gesagt, damals Chef der Kreml-Administration und heute Parlamentsvorsitzender. "Ohne Putin kein Russland."
In einem Interview vor der Wahl hat Putin diesen Gedanken auf schreckliche Weise weitergesponnen: Ein nuklearer Angriff der USA würde unverzüglich zu einem atomaren Gegenschlag Russlands und in letzter Konsequenz zur Vernichtung der Menschheit führen, sinnierte er ruhig. "Wozu brauchen wir eine Welt, in der es kein Russland gibt?"
Die Frage für die kommenden sechs Jahre wird sein, ob es gelingt, das Land aus dieser Fixierung auf eine Person wieder zu befreien. Oder ob Putin längst selbst ein Gefangener der Umstände ist, die er mitgeschaffen hat. Die nötigen Garantien für einen Rückzug könnte ihm nur der Geheimdienst geben, was bedeutet, dass ein Nachfolger mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den Diensten kommen oder zumindest von ihnen gebilligt werden wird. Alternativ wird der Kreml Szenarien entwickeln, wie Putin über das Jahr 2024 hinaus an der Macht bleiben könnte. Beispiele dafür gibt es in ehemaligen Sowjetrepubliken in der Nachbarschaft zuhauf. In Kasachstan etwa führt der 77-jährige Nursultan Nasarbajew inzwischen seit 28 Jahren das Regiment. In diesem Alter wäre Putin erst bei der übernächsten Wahl im Jahr 2030.
Schon die Präsidentschaftswahl an diesem Sonntag ist mehr ein Bestätigungsritual für Putin als eine echte Wahl. Sollte die Manöverkritik im Kreml positiv ausfallen, könnte diese Wahl als Blaupause für ein Referendum dienen, in dem das Volk Putin zu gegebener Zeit bittet zu bleiben und gleichzeitig eine Änderung der Verfassung absegnet. Warum sollte dem russischen Präsidenten verwehrt werden, was Chinas Volkskongress gerade Xi Jinping erlaubt hat - Regieren auf Lebenszeit?
Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Während China dabei ist, die USA als größte Volkswirtschaft der Erde abzulösen, fällt Russland weiter zurück. Das größte Wachstumshindernis, darin sind sich die Ökonomen einig, ist der Staat selbst. Vetternwirtschaft, Überregulierung und fehlende Rechtssicherheit stehen einer Befreiung aus der Abhängigkeit von Öl und Gas im Wege.
Diese Gemengelage wird die kommenden Jahre prägen: Die Konflikte im Zentrum der Macht werden immer härter ausgetragen. Dabei ringen unterschiedliche Flügel in Geheimdiensten, Militär und Wirtschaft um Einfluss. Unter Konzernen grassiert der Kanibalismus, die Zivilgesellschaft muss nach einer Schonfrist wegen der Fußballweltmeisterschaft mit neuen Repressionen rechnen.
Von außen werden diese Vorgänge schwer zu durchblicken und kaum zu beeinflussen sein. Gleichwohl wird das Ausland davon berührt sein, sei es durch den schrillen Ton der Propaganda, sei es, weil die Kämpfe längst jenseits der russischen Grenzen ausgetragen werden, in harmlosen Fällen vor britischen Gerichten, in schlimmeren mit Waffen oder Gift. Dem Westen bleibt nicht viel übrig, als sich zu schützen - indem Militär und Geheimdienste abwehrbereit gehalten werden und die Demokratie gesund. Denn es mögen russische Hacker gewesen sein, die Desinformation betrieben, aber es waren Amerikaner, die Donald Trump wählten.

Wir gehen turbulenten Zeiten entgegen.
Ich bin immer noch der Meinung, dass Purin sehr berechnend ist. Er vergreift sich nur an Ländern, die für ihn keine oder eine kleine Gefahr bedeuten. So testet er seine neuen Waffensysteme in Syrien.
In der Ostukraine hat er bis jetzt nur Bodenwaffen eingesetzt, da er weiss, dass seine Flieger keine Chance gegen die ukr. Flugabwehr hätten.
Auf der einen Seite begrüsse ich, wenn die USA Panzerabwehrsysteme liefern wollen. Wie wir wissen, taugen die USA-Waffen nicht sehr viel, besonders solche die ferngelenkt werden, das sah man bei den US-Drohnen.
Besser wäre wenn die Deutschen, den Ukrainern die Konstruktionszeichnungen überlassen würden. Dann könnte die UA diese nachbauen. Es wären dann UA-Waffen, die zum Einsatz kämen.
Ich finde es falsch, wenn die USA dem armen Staat UA noch Waffen verkaufen täte. Bezahlen müssten das dann die Bürger, denn Trump verschenkt nichts.
Bis jetzt haben die Weststaaten die Ukraine nur halbherzig unterstützt. Es ist nicht einfach den Dialog aufrecht erhalten wollen und gleichzeitig Härte zeigen zu wollen. Das erlebt jetzt gerade Theresa May. Dass Russland noch eins draufdoppplen würde war zu erwarten und das ist jetzt geschehen. Der Verlierer wird Russland heissen, denn es isoliert sich selber immer stärker. Was haben sie davon, dass sie den Dopppelagenten vergiften liessen. Wirtschaftlich gesehen nichts. Sie schaffen sich nur noch mehr Feinde.

Nordstream 2 sollte nicht gebaut werden, denn es gibt genügend Gas auf dem Weltmarkt. Die dt. Politiker und Wirtschaftsverbände sollten das mal einsehen, denn wenn sie das durchziehen, dann liefern sie dem heutigen Russland die finanziellen Mittel um gegen den Westen vorzugehen. Das sollten sich die Damen und Herren mal überlegen.

Nun, ich bin und bleibe ein ewiger Optimist, denn ich glaube, dass die Suppe nie so heiss geschlürft wird, wie sie gekocht wurde. Putin selbst ist sich dessen bewusst, er versucht nur die Schwachstellen der westlichen Demokratien herauszufinden. Es ist an uns wachsam zu bleiben und keine Angriffsfläche frei zu geben..

Deutschland muss jetzt schnellstens seine Wehrbereitschaft erhöhen. Frankreich führt wieder den obligatorischen Wehrdienst ein, auch die Schweiz rüstet auf.
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Letzte Änderung: 18 Mär 2018 11:10 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 18 Mär 2018 11:35 #36274

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"Auf der einen Seite begrüsse ich, wenn die USA Panzerabwehrsysteme liefern wollen. Wie wir wissen, taugen die USA-Waffen nicht sehr viel, besonders solche die ferngelenkt werden, das sah man bei den US-Drohnen."


....das US Panzerabwehrsystem "Javelin" ist hocheffizient, im Gegensatz zum deutschen MILAN wo Zielanvisierung immer bis ins Ziel erfordert ist: Die CH beschafft die MLAW (fire and forget wie Javelin) Panzerabwehrraketen zur Zeit, Budget 2016...de.wikipedia.org/wiki/NLAW
Letzte Änderung: 18 Mär 2018 11:37 von Picadilly.
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Ist Russland noch zu helfen??? 26 Mär 2018 11:43 #36343

  • Rosinchen
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Liest jemand hier russische Nachrichten? Schreibt ihre Presse über den Brand von Gestern im Moskau, wo 37 Menschen ums Leben kamen (viele Kinder)?
Im FB schreiben russen, dass während des Brandes im Einkaufszentrum, die Menschen statt einander zu helfen, klauten lieber Handys und anderen Kram... Die Leichen wurden in der Nacht abtransportiert und alle brav schweigen.
Letzte Änderung: 26 Mär 2018 11:44 von Rosinchen.
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Ist Russland noch zu helfen??? 26 Mär 2018 11:55 #36345

  • tartu
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Ja wird berichtet In Moskau ist aber nichts passiert. Das war in einem sibirischen Einkaufszentrum. Spekuliert wird ueber Missachtung von Sicherheitsvorschriften und mangelndem Brandschutz.
Letzte Änderung: 26 Mär 2018 12:03 von tartu.
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