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THEMA: Ist Russland noch zu helfen???

Ist Russland noch zu helfen??? 19 Dez 2017 03:11 #35526

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Warum kauft Russland Gold ?

Hallo Agence,

angeblich will Russland mit den Goldkäufen die totale Abhängigkeit vom Dollar verringern. Der Rubel hat ja bei der wirklich unbedeutenden Wirtschaft aus Weltsicht nur eine mikroskopisch kleine Bedeutung und könnte schnell zum Spielball werden. www.focus.de/finanzen/videos/ukrainekris...scht_id_6826219.html

Russlands Reserven sind erheblich geschrumpft. Dazu kommt die desolate innere Wirtschaftsstruktur Russlands, eine dramatisch anstehende Überalterung und ein lange nicht mehr zeitgemäßes frühes Renteneintrittsalter. Russland droht laut Fachleuten eine rapide ansteigende Überschuldung, wenn nicht schnellstens etwas passiert.

Putin hat die westlichen Sanktionen benutzt, um Importe sofort abzusenken, also die Ausgaben zu verringern. Somit blieb Russland in der Handelsbilanz voll im Plus; was es allerdings auch braucht, weil sonst die Ausgaben gar nicht zu stemmen wären. Verkauft hat er das mit den Sanktionen, die aber im Kern gar nichts mit dieser Selbstkasteiung zu tun haben, weil sie nur gewisse russ. Personen und militärische Dinge aus West betreffen.

Zugleich wird auch der Versuch unternommen, andere unwirtschaftliche staatliche Strukturen zu straffen, Geld zu sparen.

Und dennoch wird Gold gekauft ? Ja, das vernebelt nämlich den Durchblick. Der Goldkauf ist nur eine Umschichtung anderer Anlagen. Russland arbeitet eigentlich mit einem verkappten Defizit - fragen wir nur die russischen Rentner. Letztlich macht Russland wieder einmal auf "dicke Hose".

Gruß nobody

+++++++++++++++++
"Nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 ist Russlands Wirtschaftsleistung praktisch auf das Niveau von 2007 zurückgefallen. Die Wirtschaft hat acht Quartale Rezession hinter sich. 2017 hat das Wachstum wieder angezogen, wird Prognosen des IWF in diesem Jahr aber nicht mehr als 1,5 Prozent erreichen und in den folgenden Jahren nicht mehr als 2,5 Prozent."
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/wladi...chaft-a-1150614.html

de.statista.com/statistik/daten/studie/1...produkt-in-russland/

Russland liegt beim BIP 2016 auf Platz 12 de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4n...Bruttoinlandsprodukt

Russland BIP 2016 auf Platz 71 mit fast unglaublich niedrigen 8.929 US$ pro Kopf de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4n...andsprodukt_pro_Kopf
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

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Letzte Änderung: 19 Dez 2017 04:08 von nobody.
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Ist Russland noch zu helfen??? 20 Dez 2017 01:35 #35541

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Neue Zürcher Zeitung
19.12.2017, 13:05 Uhr

Ein russischer Hacker gibt Rätsel auf
Andreas Rüesch

Vor einem russischen Gericht hat ein junger Hacker die Verantwortung für den spektakulären Datendiebstahl bei den amerikanischen Demokraten übernommen. Die grosse Frage ist, ob er die Wahrheit sagt.

Internetkriminelle pflegen in Russland oft Kontakte mit dem Geheimdienst. Auch Konstantin Koslowski (nicht im Bild) behauptet, kein gewöhnlicher Hacker, sondern ein Helfer des Staates zu sein. (Symbolbild: Daniel Acker / Bloomberg)
Die Affäre um Russlands Einmischung in den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 ist seit kurzem um ein weiteres Mysterium reicher. Ein russischer Hacker namens Konstantin Koslowski, der in einem Moskauer Untersuchungsgefängnis sitzt, hat die Urheberschaft für zahlreiche Cyberangriffe auf politische Ziele in den USA und Europa beansprucht. Bei einer gerichtlichen Anhörung im August, über die erst vergangene Woche in russischen Medien berichtet wurde, gab Koslowski zu Protokoll, er habe Computer der demokratischen Parteizentrale in den USA, E-Mails von Hillary Clinton und Informatiksysteme bedeutender amerikanischer Rüstungsbetriebe gehackt. Als wäre dies nicht brisant genug, behauptete der Hacker auch, er habe seine Operationen im Auftrag des russischen Geheimdiensts FSB ausgeführt.

www.nzz.ch/international/ein-russischer-...=102&kid=_2017-12-19
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Ist Russland noch zu helfen??? 21 Dez 2017 22:50 #35553

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NZZ
Die schlimmste Kriegsnacht des Jahres in der Ostukraine
Russland hat seine Offiziere aus der ukrainisch-russischen Militärkontaktstelle im Donbass abgezogen. In der Folge eskaliert die Gewalt entlang der Frontlinie.
von Ann-Dorit Boy

Geschossen und gestorben wird im Donbass, dem ukrainischen Kriegsgebiet mitten in Europa, seit 45 Monaten fast ununterbrochen. Doch gelegentlich eskaliert der Konflikt zwischen von Russland unterstützten Separatisten und ukrainischen Truppen über das traurige Normalmass hinaus. In der Nacht zum Dienstag feuerten beide Seiten Dutzende von Raketen und Granaten auf mehrere Ortschaften nahe der Frontlinie ab. Das ukrainische Militär meldete aus Nowoluhanske, im von Kiew kontrollierten Teil der Region Donezk, acht verletzte Zivilisten und knapp fünfzig beschädigte und zerstörte Wohnhäuser.

Winter ohne Elektrizität
Die Separatisten wiederum berichteten aus ihrem Gebiet von einem Toten und dreizehn verletzten Zivilisten, sowie ebenfalls beinahe fünfzig beschädigten Häusern. Die schwersten Schäden sollen in zwei Orte in der Region Luhansk entstanden sein, doch auch in Horliwka in der Donezker «Volksrepublik» schlugen laut den Berichten Raketen ein. Mehr als 7000 Menschen in den Separatistengebieten sollen nach den Angriffen von der Stromversorgung abgeschnitten sein, was im ukrainischen Winter schnell zu einem gefährlichen Problem werden kann.

Beide Seiten sprechen von den möglicherweise schwersten Angriffen dieses Jahres, dessen Bilanz ohnehin düster ausgefallen wäre. Laut Angaben der Vereinten Nationen waren zwischen Januar und Ende Oktober in der Ostukraine 92 Zivilisten getötet und 432 verletzt worden, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Neben Beschuss aus klein-und grosskalibrigen Waffen sind Minen die häufigste Ursache von Verletzungen im Kriegsgebiet.
Die Eskalation in dieser Woche hängt zweifellos mit dem Abzug der russischen Offiziere aus der gemeinsamen ukrainisch-russischen Militärkontaktstelle JCCC (Joint Center for Control und Coordination) im Donbass zusammen. In der im Rahmen des Minsker Friedensabkommens im September 2014 eingerichteten Kontaktstelle haben bis anhin russische und ukrainische Militärs gemeinsam den Konflikt überwacht, gelegentlich zwischen den Konfliktparteien vermittelt und die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bei Sicherheitsabsprachen unterstützt.
Am Montag hatte das russische Aussenministerium jedoch angekündigt, die 75 russischen Militärangehörigen, die in der Kontaktstelle in Soledar, 80 Kilometer nördlich von Donezk, stationiert waren, nach Hause zu holen. Die Ukrainer hätten die dort ihren Dienst leistenden Russen bewusst in eine «moralisch-psychologisch» angespannte Situation gebracht und ihnen die Arbeit erschwert. Ihre Bewegungsfreiheit sei eingeschränkt worden, Kontakte mit der Zivilbevölkerung seien untersagt worden. Den Ausschlag gab aber eine neu ab 1. Januar geltende Regelung, gemäss der die russischen Staatsbürger persönliche Daten an die Ukrainer hätten geben müssen, laut Moskau eine Verletzung des 1997 mit Kiew geschlossenen Abkommens über Visafreiheit.

Unklare Absichten
Es bleibt unklar, ob die russische Führung mit dem Abzug bewusst eine Eskalation provozieren wollte, die sie dann wiederum der Ukraine in die Schuhe schieben kann, wie in russischen Medien bereits zu beobachten ist. Moskau präsentiert sich gern als Musterknabe und weist die Verantwortung für das Scheitern des Minsker Abkommens allein Kiew zu. Der ukrainische Aussenminister Pawlo Klimkin interpretierte die Aussetzung des JCCC hingegen als einen Versuch, die Ukraine zu direkten Kontakten mit den Separatisten zu zwingen, welche Kiew nach Kräften vermeidet.
Nach dem Verschwinden der russischen Seite haben sich auch die ukrainischen Vertreter aus Soledar zurückgezogen. Unklar bleibt, ob die Koordination damit beendet ist. Die russische Zeitung «Iswestija» berichtete unter Hinweis auf eine anonyme Quelle, Moskau werde die Absprachen trotzdem telefonisch weiterführen. Das ukrainische Militär betonte, man arbeite weiter wie bisher mit der Beobachtermission der OSZE zusammen. Allerdings haben beide Konfliktparteien bereits eine weitere Eskalation der Gewalt vorhergesagt, die angeblich von der jeweils gegnerischen Seite ausgehen werde. Die OSZE fürchtet, ohne die Unterstützung des JCCC noch weniger Bewegungsfreiheit entlang der Frontlinie zu haben. Die Chancen für die Einhaltung der brüchigen Waffenruhe werden damit noch kleiner.

Ich vermute, dass Russland nicht akzeptieren kann, dass die Ukraine den visafreien Verkehr zwischen beiden Ländern auf den 1.1.18 einstellen wird. Die Ukraine ist ein eigenständiger Staat, welcher die Grenzen so absichern kann, wie es ihr passt. Dies auch wenn früher ein visafreier Verkehr abgemacht wurde. Die Russ. Föderation muss das akzeptieren.
Zwischen der Schweiz und Deutschland wurde die kontrolllose Durchfahrt mit der Flüchtlingswelle auch aufgehoben. Wir fügen uns, müssen uns fügen.
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Letzte Änderung: 21 Dez 2017 23:09 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 23 Dez 2017 21:27 #35577

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EXPORTGUT ANGST


Sergej Medwedew

"... im 21. Jahrhundert die hauptsächliche Exportware Russlands nicht Öl oder Gas, sondern Angst.

... In der Risikogesellschaft, von der die wichtigsten Philosophen und Soziologen unserer Zeit schreiben, von Ulrich Beck bis Anthony Giddens, gewinnen diejenigen, die es schaffen, Angst hervorzubringen und aus ihr Kapital zu schlagen, indem sie sie in eine politische und wirtschaftliche Ressource verwandeln. Auf diesem Feld ist Russland ein Big Player und ein wichtiger Rohstofflieferant: Seine Angst-Vorräte liegen gespeichert in den Schichten der russischen Geschichte, in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen, in den alltäglichen Beziehungen zwischen Bürger und Staat."

...Das Russland Putins ist ein Produzent und Nutznießer dieser Hobbesschen Welt, denn in ihr ist Russlands Hauptressource gefragt: die Angst, und Russlands wichtigste Dienstleistung: der Sicherheitsdienst. Das ist eine klassische Strategie der Schutzgeld-Erpressung: Es wird auf symbolische Art und Weise eine Bedrohung konstruiert, und dann eine Kryscha gegen sie angeboten, zu einem Preis, der schon nicht mehr symbolisch ist.

Das Schlüsselwort hier lautet: Schwäche. Nachdem Russland erst den Kalten Krieg und dann den auf ihn folgenden Frieden verloren hat, den Megaprofit aus dem Ölverkauf wie die Reste seiner Reputation verspielend, ist es nicht dazu in der Lage, globale Probleme konstruktiv zu lösen. Es zieht stattdessen vor, sie zu verschlimmern. Russland nimmt keine Flüchtlinge aus der Dritten Welt bei sich auf, um sie zu integrieren, sondern es lenkt ihren Strom über die Grenzübergänge in Finnland und Norwegen nach Westeuropa, es nutzt sie als ein Instrument im hybriden Krieg, um so die Migrationskrise in Europa zu verschärfen und eine Negativstimmung Migranten gegenüber hervorzurufen. Es löst nicht die humanitären und politischen Probleme Syriens, sondern mischt sich in den bestehenden Konflikt mit egoistischen geopolitischen Zielen ein und bringt ihn so auf eine neue Ebene. Es steuert nichts zur internationalen Untersuchung der Katastrophe des Flugs MH17 bei, sondern bringt diese aus dem Tritt, indem es ständig neue, einander widersprechende Versionen präsentiert. Es arbeitet mit der WADA und den internationalen Sportverbänden nicht zusammen, um so der Doping-Epidemie im Sport Herr zu werden, sondern versucht die WADA zu diskreditieren und zu beseitigen, dadurch, dass immer neue Informationen ins Gespräch gebracht werden, und, wie vermutet wird, auch durch Hacker-Attacken.

Das ist eine klassische Strategie der Schutzgeld-Erpressung: Es wird auf symbolische Art und Weise eine Bedrohung konstruiert, und dann eine Kryscha gegen sie angeboten "

"...Die jüngsten Beschuldigungen des Westens fügen sich in die langfristige Strategie des Kreml ein, das Bild eines unvorhersehbaren und gefährlichen Akteurs zu erwecken, der die globalen Regeln bricht und den alle zu fürchten haben. Offensichtlich waren weder der Abschuss der Malaysischen Boeing noch die Bombardierungen ziviler Objekte in Syrien bewusste Handlungen seitens Russland, doch entspringen sie jener Hochrisikosphäre, die Moskau auf postsowjetischem Gebiet und im Nahen Osten erschaffen hat, und sind zwangsläufige Folgeerscheinungen des seltsamen hybriden Krieges, den Russland in der ganzen Welt führt.

...Russland erweckt den Anschein, dass es seinen Einsatz im geopolitischen Spiel erhöht. Es gibt zu verstehen, dass es bereit ist, den Westen atomar zu erpressen (siehe der „radioaktive Staub“ aus den Schauermärchen Dimitri Kisseljows) und die gesamte Struktur von Vereinbarungen über die atomare Abrüstung zu demontieren.

...Export von Angst

Der hybride Krieg des Kreml – das ist eine Politik von Schwäche und von Listen des Informationszeitalters. Da Russland nicht die notwendigen militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Ressourcen besitzt, um in der Ukraine oder in Syrien zu gewinnen, führt es Einzeloperationen zur Destabilisierung der Lage in diesen beiden Ländern durch und provoziert eine Konfrontation mit dem Westen. Allerdings wendet es diese dann in letzter Minute ab und startet eine umfangreiche Desinformations- und Propagandakampagne mit dem Ziel, das Bild der Vorgänge zu verzerren und die Position des Westens zu verwischen, die bereits an sich nicht präzise definiert und unentschlossen ist. Das Ziel des hybriden Krieges ist es, Unvorhersehbarkeit, Chaos und Angst zu erzeugen, und dadurch eine instabile Umgebung zu schaffen. In der lässt es sich weitaus leichter bluffen, wenn man schlechte Karten auf der Hand hat.

..."

Mehr:

www.dekoder.org/de/article/aussenpolitik-angst-beziehung-westen
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Ist Russland noch zu helfen??? 26 Dez 2017 01:47 #35596

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Hier ein Beitrag zur russischen Geschichte:

Deutschlandfunk – Kalenderblatt, 20. Dezember
20. Dezember 2017
Vor 100 Jahren - Gründung der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka
Von Doris Liebermann

Am 20. Dezember 1917 beauftragte Lenin den polnischen Revolutionär Feliks Dzierżyński mit der Bildung einer "außerordentlichen Kommission zum Kampf gegen Konterrevolution und Sabotage". Die Tscheka, die erste Geheimpolizei Sowjetrusslands, wurde zum Symbol des Terrors und der Gewaltherrschaft.

www.deutschlandfunk.de/vor-100-jahren-gr...am:article_id=406456
Letzte Änderung: 26 Dez 2017 01:47 von stephan.r.
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Ist Russland noch zu helfen??? 26 Dez 2017 10:21 #35598

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Indien wird 2018 voraussichtlich die fünftgrösste Wirtschaftsmacht
Indien wird nach Einschätzung des britischen Forschungsinstituts CEBR 2018 Grossbritannien und Frankreich bei der Grösse seiner Volkswirtschaft überholen und zur fünftgrössten Wirtschaftsmacht aufsteigen.
Russland werde in den nächsten Jahren in der Rangliste der Wirtschaftsmächte absteigen.
Auszug aus NZZ-Artikel
Russland attestieren sie eine zu grosse Abhängigkeit vom Energiesektor. Daher werde das Land in der Rangliste der Wirtschaftsmächte bis 2032 auf den 17. Platz zurückfallen. Derzeit ist es die Nummer elf.

Von mir aus kann Russland auf das Ramschniveau zurückfallen, denn Putin hat keine Perspektiven für Russland. Ihm geht es nur um den Machterhalt. Das lehrt uns die Geschichte. Mir graut es davor, dass er noch 6 Jahre lang das Land in den Abgrund führen soll.

Das russische Volk muss sich von ihm lösen, wenn es will, dass die Russische Föderation zu einer aufstrebenden Nation wie Indien werden möchte. Das Land hätte das entsprechende Potential. Dazu braucht es aber andere Führer mit Weitsicht, die tiefgreifende Reformen einleiten und mit mit der Aggressionspolitik aufhören. Mit dem Verbreiten von Angst gewinnt man keine Geschäftspartner und Vertrauen bei den anderen Ländern
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Letzte Änderung: 26 Dez 2017 10:27 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Dez 2017 20:42 #35610

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Externe Zwänge haben ihre schwarze Tat gemacht": Putin - über wachsende Armut

Der Präsident traf sich mit der Regierung und lobte die Minister für ihre gute Arbeit im Jahr 2017. Sie "lösten alle Probleme, mit denen die Wirtschaft des Landes konfrontiert ist". Sie ist jetzt "weniger anfällig für alle Arten von externen Schocks und Einflüssen".

Aber es gibt schlechte Nachrichten - die Zahl der Armen wächst. Die Anzahl der Menschen, die unterhalb dieser Armutsgrenze leben, leider hat zugenommen“ - „Die Krise in der Wirtschaft in den letzten Jahren der Rückgang der Ölpreise, einige andere Ursachen, einschließlich äußere Zwänge, haben das gemacht“, klagte Putin.

Mehr als 20 Millionen Russen haben ein Einkommen unter dem Existenzminimum, das sind 10.329 Rubel pro Monat.

Im November gab das Institut für Sozialpolitik der HSE die wirtschaftliche Lage und soziales Wohlbefindens der Russen im Jahr 2017 bekannt und stellte fest, dass 29% der Familien nicht genug Geld für Kleidung, 8% - auch für Lebensmittel haben. Die Dorfbewohner auf dem Land sind am schlimmsten dran. Es gibt kein Geld für grundlegende Güter und Nahrungsmittel bei über 44% der befragten Haushalte.

Es ist zu einfach externen Mächten die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen für den hausgemachten Schlamassel. Würde die Korruption richtig bekämpft, dann hätten alles Russen genügend zu essen. Aber da sollte man beim Präsidenten und seinen Ministern beginnen.

Ich tröste mich damit, dass all diese einmal vor ihren Richter werden treten müssen. Jac meint nicht.
Bei Stalin war es jedenfalls so. Als es ihm ganz schlecht ging, wollte ihm keiner seiner Gesinnungsgenossen helfen, vor Angst von einem seiner Wutanfälle getroffen zu werden, denn diese endeten meistens tödlich für den Betroffenen. Sie holten jüdische Ärzte aus dem Gefängnis wo sie Stalin hin befördert hatte, da er überzeugt war, dass sie ihn vergiften wollten. Es war der Beginn seiner Demenz. Die herbei befohlenen Ärzte konnten dann nur noch seinen Tod feststellen. Es gibt nichts schlimmeres als einsam zu sterben, wenn andere darum heurm stehen.
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Letzte Änderung: 27 Dez 2017 20:44 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Dez 2017 20:47 #35612

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sm1) Putin kennt das von Stalin. Dennoch, wer wird ihn retten?
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Dez 2017 21:40 #35613

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schlimmer als ein einsamer Tod ist ein einsames Leben,wenn du bei jedem Angst haben musst das er dir ans Leder will.
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Dez 2017 21:44 #35615

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ßAgence schrieb:
Indien wird 2018 voraussichtlich die fünftgrösste Wirtschaftsmacht
Indien wird nach Einschätzung des britischen Forschungsinstituts CEBR 2018 Grossbritannien und Frankreich bei der Grösse seiner Volkswirtschaft überholen und zur fünftgrössten Wirtschaftsmacht aufsteigen. ....
Russlandbei den anderen Ländern[/i]



Tja, Muss man nun vor solch einer Liste (wirtschaftsmacht) erstaunen? Ist so eine List nun was Gutes oder ist mir egal? Was sagt uns so eine Liste? Was für Listen brauchen wir eigentlich, um uns ein wirkliches Bild von irgend etwas machen zu können? Also ich bin wieder mal irritiert, weil - ich hab das gefunden:

www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_8...roht-faschismus.html

PS: wenn ich so etwas lese, dann liebe ich meine Heimat pffff
Letzte Änderung: 27 Dez 2017 21:49 von Hanna.
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Dez 2017 22:35 #35616

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Ist Russland noch zu helfen??? 28 Dez 2017 09:24 #35622

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Da kann man nur noch schmunzeln.

Russische Regierung beschuldigt USA, die Wahlen in Russland zu beeinflussen
Wer im Glashaus sitzt...
HuffPost / jg Jorge Silva / Reuters
Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums hat sich über die “direkte Einmischung” des US-Außenministeriums in Russlands Wahlen und innere Angelegenheiten beschwert.
Das ist passiert:
► Das US-Außenministerium hat auf den Ausschluss des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny von den Präsidentenwahlen in Russland mit Kritik reagiert.
► Maria Zakharova, eine Sprecherin des russischen Außenministeriums, warf darauf hin der USA vor, sich unerlaubt in russische Angelegenheiten einzumischen.
► Sie warf den USA in einem Facebook-Beitrag zudem vor, ein falsches Bild der russischen Regierung zu verbreiten und alle Äußerungen aus Russland als Propaganda zu bewerten.
Darum ist es wichtig:
In den USA wird seit einem Jahr untersucht, inwieweit Russland die Präsidentschaftswahl 2016 manipuliert hat. Die US-Geheimdienste sind sich sicher, dass der Kreml in die Wahl eingegriffen hat.
So sollen russische Hacker die E-Mails der Kandidatin Hillary Clinton gestohlen haben. Auch ist klar, dass russische Accounts in den sozialen Medien gegen die Demokratin und für Trump Stimmung machten.
Was ihr noch wissen müsst:
Vor diesem Hintergrund sind die Anschuldigungen Zakharovas nicht nur als Reflex des Kremls gegen Kritik zu verstehen, sondern geradezu als Provokation.

Warum wurde Nawalny ausgeschaltet, da er sowieso keine Chance gegen Putin hatte? Ganz einfach: Man wollte auf "sicher" gehen, denn das Russische Volk ist unberechenbarer geworden, seitdem die Arbeitslosigkeit und die Armut zunimmt. Da nützen Erfolgsmeldungen aus Syrien nicht mehr viel.
Wichtig ist, dass der eigene Teller voll bleibt.
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Ist Russland noch zu helfen??? 28 Dez 2017 09:35 #35623

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Die kleine Pressmeldung sagt wohl alles aus:

Mitteldeutsche Zeitung: zu Nawalny und Putin
27. Dezember 2017 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Halle (ots) - Der Kreml fürchtet wohl kaum, Nawalny könnte Wladimir Putin den Rang streitig machen. Doch Nawalny würde wohl als Wahlkämpfer die ungeschriebenen Regeln Putinscher Polit-Kultur ignorieren: Kritisiere, aber kritisiere leise! Stelle den Übervater nicht in Frage! Und rufe deine Anhänger nicht auf die Straße! Seit Jahren ist in Russland alles verboten, was dem Regime echte politische Konkurrenz machen könnte. Bleibt abzuwarten, wann und wie man Nawalny endgültig verbieten wird.

Es bleibt ihnen nur eine Möglichkeit: Den Fall Nemzow zu wiederholen. Verwundern würde mich das nicht.
Und das nennt sich Demokratie !
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Ist Russland noch zu helfen??? 29 Dez 2017 00:32 #35625

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28.12.2017, 17:16 Uhr

Peinlicher Programmierfehler führt zum Verlust einer russischen Weltraumrakete
Andreas Rüesch

Russland hat ein neues Kosmodrom eröffnet, aber bei einem Raketenstart im November irrtümlich die Koordinaten des alten Weltraumbahnhofs Baikonur verwendet. Die Raumfahrtbehörde Roskosmos steht einmal mehr in schlechtem Licht da.

Der russische Vizeregierungschef Dmitri Rogosin hat eine Erklärung für die Panne beim Satellitenstart von Ende November geliefert: Die Flugbahnberechnung sei nicht an den neuen Weltraumbahnhof Wostotschny angepasst gewesen. Die Einstellungen der Rakete seien jene für das Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gewesen, sagte Rogosin am Mittwoch im Fernsehsender Rossija-24, wie die Agentur Tass berichtete.

www.nzz.ch/international/peinlicher-prog...=102&kid=_2017-12-28

Würde wohl auch der Schmunzelecke gut anstehen
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Ist Russland noch zu helfen??? 30 Dez 2017 21:52 #35638

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Russland: Mehr als 660.000 Federtiere wegen Geflügelpest gekeult

Paris (aho) – Im nordwestlichen Russland (Oblast Kostroma) musste eine Geflügelfarm mit insgesamt 663503 Federtieren wegen einer Erkrankung durch ein H5N2-Vogelgrippevirus hoher Pathogenität komplett geräumt werden. Wie das Internationale Tierseuchenamt in Paris mitteilt, waren mehr als 44.000 Tiere verendet.

Russland verbietet den Import von westlichem Federvieh weil der Westen scheinbar Probleme habe mit dem Vogelgrippevirus.

Das ist nur ein fader Vorwand, denn in Russland grassiert die sogenannte Vogelgrippe so wie die Schweinegrippe. Jetzt will Polen einen 1000km langen Wildschweinzaun bauen um die Krankheit fernzuhalten.
Die Krankheit kam von Russland in die Ukraine und bedroht nun Polen.
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Ist Russland noch zu helfen??? 01 Jan 2018 16:14 #35649

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Der Reservefond Russlands hat aufgehört zu existieren ria.ru/economy/20180101/1512050205.html

Jetzt fragt sich natürlich, wie diese Nachricht zu interpretieren ist !? Eins scheint aber klar: Russland fehlen Einnahmen. Also hat man stärker in die Rücklagen gegriffen. Durch Zusammenlegungen wird das Ausmaß vertuscht. Offen bleibt auch: Wer muss das jetzt ausbaden ?

Noch ein Wort zu den für Putin "nützlichen Idioten" in Deutschland, die uns die wahnsinnigen Einbrüche im Russlandgeschäft einreden wollen:
2017 hat Deutschland noch einmal zugelegt. In vielen Zweigen fehlt es schlicht an Personal, um alle Aufträge anzunehmen. Russlandgeschäfte wären nur bedingt sanktioniert. Unter der Hand wird unumwunden gesagt, dass potentielle russische Auftraggeber längst links liegengelassen werden, weil sich Geschäfte mit selbigen wegen deren Geldmangel vergleichsweise kaum noch lohnten.

Der nationale Wohlfahrtsfond als Säule des russ. Rentensystems soll jedenfalls 2018 letztmalig das russ. Haushaltsdefizit finanzieren. Ist ja schon mal klasse, dass man da so unumwunden zugibt was jetzige Praxis ist.
Der Reservefond, der eigentlich im Falle eventueller Mindereinnahmen das Haushaltsdefizit abfedern sollte, scheint bereits verbraucht zu sein.

Vielleicht liege ich da in meiner Interpretation auch falsch !?

Gruß nobody
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Nobody: Du siehst es genau richtig.
Der Syrieneinsatz hat ein Riesenloch in die Staatskasse gerissen. Nicht zu vergessen die Kertsch-Brücke, die immer noch nicht fertiggestellt ist. Das alles muss finanziert werden.

Aber Putin tut so ob alles in Ordnung sei. Klar fliessen Rubel zu den Rentnern. Da wirft man die Notenpresse an und druckt imaginäre Scheine zu 1000 und 2000 RUB um Sammler anzulocken und verkauft diese zu überrissenen Preisen. Die 100 RUB-Scheine brachten zu wenig ein. Ein normaler Russe wird diese Scheine nie zu Gesicht bekommen. Gewinn dabei so bei 30'000%, wenn nicht noch mehr.

Trotz Sanktionen beliefert Russland und China Nordkorea mit Erdöl. Umgeschlagen wird auf hoher See, damit es niemand sieht. Die Schiffe verschwinden einfach auf dem Radarschirm, da sie ihre Transponder ausschalten. Das ist so wie wenn man eine Stecknadel in einem Heuhaufen suchen wollte.
Un bezahlt viel Geld, damit er beliefert wird.
Nun hat Südkorea 2 Tanker aufgebracht. Da wird getrickst und getäuscht, dass die Stricke reissen.
Trump lässt Südkorea die Drecksarbeit erledigen.
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Ist Russland noch zu helfen??? 02 Jan 2018 16:50 #35660

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Na dann lassen wir uns überraschen!
Es ist immer schwierig Prognosen zu erstellen.

Ein Freund von mir behauptet: Die sogenannten "Erneuerbaren Energien" helfen der Umwelt nicht und haben auch keinerlei Einfluß auf das Klima. CO2 ist neben Sauerstoff der wichtigste Bestandteil in unserer Luft, ohne CO2 ist der Planet Erde unbewohnbar. Wissenschaftliche Forschungen in den Polareisregionen haben zweifelsfrei bewiesen, daß Änderungen der CO2 -Konzentration in der Luft stets Folgen aber nie Ursachen von Erwärmungsschwankungen in der Erdatmosphäre waren, diese gibt es seit Millionen von Jahren . Weitere Ursachen könnten auch die Änderungen der Einstrahlungswinkel der Sonne auf die Erde sein, da diese sich im Verlauf von Jahrzehnten nicht auf einer Kreisbahn sondern auf einer ellipitischen Umlaufbahn um die Sonne befindet. Weiterhin ändert sich der Einstrahlungswinkel und damit die Erwärmungskapazität der Sonne durch eine Kreiselbewegung der Erde, die sogenannte Präzession. Ferner ist in den Klimaberechnungen dieser Institute, so vor allem die des PIK, die Erwärmung durch das "Heiße Innere" der Erde, sichtbar durch Vulkane, Geysire und Verschiebungen der Erdplatten untereinander mit der Folge schwerer Erdbeben und hohem Wärmeeintrag in die Atmosphäre, nicht enthalten.
Er ist Physiker und er hat nicht unrecht! Die Erde dreht sich nicht rund, also gibt es Schwankungen in der Rotationsbewegung.

Morgen soll ein schwerer Sturm über Europa herziehen. Also haltet Euch fest!


Zehnjährige Kältewelle rollt auf Süden Russlands zu – Experte

Raue Winter der letzten Jahre im Süden Russlands sind Vorboten einer zehnjährigen Kältewelle, die 2018 beginnt. Diese Prognose gab Akademiemitglied Gennadi Matischow, Vorsitzender des Südlichen Forschungszentrums der Russischen Akademie der Wissenschaften, am Dienstag in Rostow am Don.

„Das Klima ist zyklisch. Vorboten einer Kältewelle sind entgegen allen Deklarationen über eine globale Klimaerwärmung bereits seit einigen Jahren zu beobachten“, sagte der Wissenschaftler.
„Das Kaspische und das Asowsche Meer blieben in den kalten Wintern von 2007 und 2012 mancherorts 50 bis 80 Tage zugefroren. Der Eisstand im Unterlauf des Don und in der Bucht von Taganrog dauert jetzt vom Dezember bis Anfang März, während der Fluss und die Bucht früher nur im kältesten Monat des Jahres – im Februar – zugefroren waren.“

Dem Wissenschaftler zufolge werden in letzter Zeit auch ungewöhnlich kalte Frühjahrsmonate registriert. In der ersten Hälfte 2017 hätten die Temperaturen unter der Norm gelegen. Dauerregen hätten eine Missernte bei Obstkulturen zur Folge gehabt: Frühe Sorten seien angefault, die übrigen Sorten nicht ausgereift genug gewesen.
„Naturanomalien haben geringere Fischfang- und Beerenobsterträge zur Folge und behindern die Schifffahrt. In diesem Zusammenhang sollen mehr Eisbrecher gebaut werden. Zudem sind Klimaveränderungen auch bei der Aussaat von Kulturen sowie in der Tierwirtschaft mit zu berücksichtigen“, meinte der Wissenschaftler.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Jan 2018 10:56 #35675

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Böses Erwachen in Russlands Paradies
Der Tourismus am Baikalsee boomt. Auf der Insel Olchon zeigt sich, welch verheerende Folgen das Aufeinandertreffen von Masse und russischer Provinz ohne Infrastruktur hat.
NZZ: Ivo Mijnssen, Chuschir5.1.2018

Vom Fährhafen führt nur eine Drecksstrasse nach Chuschir. Tiefe Furchen und Rillen in der Staubpiste rütteln die Passagiere gehörig durch, es rattert und klappert im Auto. Ein schnelles Vorwärtskommen ist unmöglich, wer es probiert, zahlt einen Preis. Davon zeugen die angerosteten Auspuffe, Radachsen und Stossstangen am Wegrand. Wer den Hauptort der Insel Olchon nach 35 Kilometern dennoch erreicht, findet sich in einem unansehnlichen Strassendorf wieder. Doch gleich dahinter wartet eine Postkartenidylle: der berühmte Schamanenstein, der schroff aus dem tiefblauen Wasser des Baikalsees herausragt, diesem Naturwunder und grössten Süsswassersee der Welt. Das Aufeinandertreffen von Stein und Wasser hat einen Ort geschaffen, der den hier lebenden Burjaten jahrhundertelang heilig war als Heimat auf Erden des Schamanengottes Tengri. Die Anziehungskraft des Ortes ist der Grund dafür, dass die Strasse nach Chuschir heute so schlecht ist.
Seit einem Jahrzehnt erleben die 1350 ganzjährigen Einwohner Chuschirs nämlich eine Invasion. Hunderttausende von Touristen wollen jedes Jahr den Schamanenstein sehen – wie viele es genau sind, weiss niemand. Ende Juli wurde die Lage geradezu prekär: Damals erlitt eine der drei Fähren, welche die Verbindung mit dem Festland sicherstellt, einen Defekt. An den Anlegestellen bildeten sich kilometerlange Schlangen mit Wartezeiten von bis zu 24 Stunden. Die Touristen reagierten aggressiv darauf, dass die lokalen Einwohner zuerst abgefertigt wurden; ein Kapitän erzählte den Medien, eine Gruppe Chinesen habe versucht, sein Schiff zu stürmen, und eine Mitarbeiterin verprügelt. Auf Olchon kam es zu Versorgungsengpässen, und der Zivilschutz musste Trinkwasser per Helikopter einfliegen.
Ein Jahrzehnt Boom
Wera Malanowa realisierte damals plötzlich, was passiert, wenn der Massentourismus in Russlands unterentwickelte Provinz einfällt. «Wir haben sehr viele Touristen, aber überhaupt keine Infrastruktur», erklärt die elegante Bürgermeisterin von Chuschir in ihrem Büro unter den Augen von Wladimir Putin, dessen Porträt an der Wand hängt. Die Vierzigjährige erinnert sich noch gut daran, wie der Boom auf Olchon begann, 2006 nämlich, als die Insel einen festen Stromanschluss ans Festland erhielt. Das machte sie für Investoren interessant – einheimische und ausländische. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte diese Entwicklung Ende 2016, als eine Firmengruppe aus China ankündigte, 11 Milliarden Dollar in die touristische Entwicklung des Baikalsees zu investieren. Allein zwischen 2015 und 2016 stieg die Zahl der Besucher in der Region um fast 50 Prozent auf 702 000.

Auch in Chuschir schiessen Hotelanlagen wie Unkraut aus dem Boden. Das Alltagsleben der Bevölkerung sei aber viel schwieriger geworden, findet Malanowa, vor allem weil die unasphaltierte Strasse den Belastungen nicht gewachsen ist. Der Wagenpark auf der Insel sei in einem bedauernswerten Zustand, erzählt die Bürgermeisterin, die Kosten für die ständigen Reparaturen an Müllwagen und Krankenautos horrend. Das Geld dafür hat die Gemeinde nicht – mit einem Jahresbudget von umgerechnet gerade einmal 260 000 Franken macht sie keine grossen Sprünge. Dabei ist die Strasse nur der offensichtlichste Teil der kollabierenden Infrastruktur: Die Insel verfügt weder über eine legale Mülldeponie noch über eine Kanalisation. Zwar verweist Malanowa stolz auf die vielen Freiwilligen, die regelmässig die Strände vom Abfall säubern. Dieser wird teilweise auch gesammelt und von einer Firma aufs Festland gebracht. Dennoch begleitet der Abfall die Besucher von Chuschir auf fast jedem Schritt.
Umweltschutz ist Luxus
Völlig ungelöst ist auch die Abwasserentsorgung (siehe Zusatz). Zwar verpflichtet das Gesetz die Hotelanlagen, interne Kanalisationssysteme zu bauen und diese fachgerecht leeren lassen. «Das wird streng kontrolliert, Verstösse werden gebüsst», versichert die Bürgermeisterin. Und doch muss sie zugeben, dass das Wasser vor Chuschir so verschmutzt ist, dass man es seit einigen Jahren nicht mehr trinken kann. Die Umweltaktivistin Gala Sibirjakowa weiss, woran das liegt: «Die Bussen für fehlbare Hotels liegen bei weniger als einem Tagesumsatz – wieso sollen sie sich also an das Gesetz halten?»
Die jugendlich wirkende Mittvierzigerin verfolgt den Tourismusboom rund um den Baikalsee mit grosser Sorge, stammt sie doch aus dem ehemaligen Fischerdorf Listwjanka, das touristisch schon deutlich stärker entwickelt ist als Olchon. «Wenn wir so weitermachen, sieht es hier bald so aus wie in Listwjanka», sagt Sibirjakowa überzeugt. Das ist eher eine Horrorvision als ein Versprechen für die Zukunft: Listwjanka erstickt im Tourismus aus der nahen Provinzhauptstadt Irkutsk. Vom einstigen dörflichen Charme ist nichts übrig geblieben. An der Hauptstrasse reiht sich eine Bausünde an die andere, Ausflugsanbieter verkünden marktschreierisch ihre Angebote, Dutzende von Ständen verkaufen die gleichen billigen chinesischen Souvenirs. Der See gilt in der Uferzone als ökologisch tot.
Um Chuschir ein ähnliches Schicksal zu ersparen, kämpfen Sibirjakowa und eine Handvoll Gleichgesinnter gegen den Wildwuchs. In ihrem rostigen Lada Niwa, der so altersschwach ist, dass er regelmässig angestossen werden muss, dokumentiert Sibirjakowa illegale Bauten und Abfalldeponien, schreibt darüber auf ihrem Blog und nutzt das Material für Gerichtsprozesse. Illusionen macht sie sich nicht. «Die Lokalregierung verdient am unregulierten Geschäft zünftig mit, zulasten der Umwelt.» Letztlich habe eigentlich niemand ein wirtschaftliches Interesse daran, irgendwelche Begrenzungen einzuführen. Bürgermeisterin Malanowa gesteht immerhin ein, dass es ein Dilemma zwischen Wachstum und Umweltschutz gebe. Doch die Gemeinde sei machtlos: «Die Bautätigkeit auf dem Gemeindegebiet ist legal, der Rest liegt in der Verantwortung des Nationalparks, und da muss Moskau entscheiden», meint sie kategorisch.
Tatsächlich bedeckt das Schutzgebiet des Nationalparks gut die Hälfte der 730 Quadratkilometer grossen Insel. Theoretisch zumindest, denn im Nationalpark kontrolliert ein einziger Ranger, ob sich die Gäste an die Regeln halten. Viele tun es nicht – die wilden Camper hinterlassen überall Müll, nutzen geschützte Bäume als Brennholz und fahren mit ihren Allroundwagen durch die besonders verletzlichen Dünenlandschaften. Ihre Spuren sind überall sichtbar. Bedrohlicher ist, dass auch Wilderer und illegale Holzfäller im Nationalpark ihr Unwesen treiben. Die einst legendäre Artenvielfalt des Parks auf Olchon ist denn auch stark geschrumpft.

Ungeschützte Nationalparks
Als die wichtigsten Gründe für den schlechten Schutz gelten Korruption und mangelndes Fachpersonal. Seit 2011 sind die Nationalparks zudem gesetzlich verpflichtet, auf ihre Profitabilität zu achten. Sie können dafür auch Gebiete zur touristischen Erschliessung verpachten. «Der Nationalpark hat kein Interesse daran, Gebiete besser zu schützen, im Gegenteil», glaubt deshalb Gala Sibirjakowa. In den letzten Jahren sei Chuschir durch die Einzonung von Gebieten des Nationalparks ständig gewachsen – quasi von Zauberhand. Das krasseste Beispiel ist der «Schamanenwald», direkt am Wasser und gleich neben dem berühmten Schamanenstein gelegen, eine malerische Dünen- und Waldlandschaft. Doch seit 2015 wirbt der Sarai Tourist Complex, ein eingezäuntes Luxushotel, mit Bungalows und einer Terrasse direkt am See. Unmittelbar daneben wurde ein raumschiffartiges Discozelt fertiggestellt.
Gala Sibirjakowa erzählt, dass sie mit anderen Bewohnern ökologisch nachhaltigere Alternativkonzepte für den «Schamanenwald» vorgelegt habe, dabei aber bei den Behörden nicht auf Resonanz gestossen sei. Ihre Klage gegen die Umnutzung ist vor einem lokalen Gericht hängig, ohne dass die Kläger bisher Aufklärung über die intransparenten Besitzverhältnisse erhalten hätten. Stattdessen brach auf ihrem Hof und der Hotelanlage eines weiteren Gegners der Umzonung eines Nachts Feuer aus. Gefragt, ob es Brandstiftung war, zuckt sie nur mit den Schultern und lächelt nervös: «Hoffentlich nicht.»
Die Strasse für die Masse
Die Lokalverwaltung schaut weg – und verdient laut ihren Kritikern kräftig mit. Beweisen lässt sich das nicht. Immerhin geht Wera Malanowa mit den Umweltschützern einig, dass es so nicht weitergehen kann: «Wir laufen Gefahr, das zu verlieren, was den Ort einzigartig macht», gesteht sie ein. Wahrscheinlich müsse man den Tourismus auf der Insel begrenzen, findet Malanowa, doch sie kann nicht sagen, was das in Zahlen bedeuten könnte. Nicht ignorieren kann sie allerdings, dass die Unzufriedenheit bei der lokalen Bevölkerung wächst, obwohl diese auch am Boom mitverdient. Einige Bewohner wandten sich deshalb im Juni in einem dramatischen Auftritt in der Fernsehsendung «Direkter Draht zum Präsidenten» an Putin. Sie baten diesen wie einst den Zaren, endlich eine Strasse vom Fährhafen nach Chuschir zu bauen, die Lage sei unerträglich.
Putin, nie um eine medienwirksame Inszenierung verlegen, versprach Abhilfe und besuchte im August den Baikalsee. Dort kündigte er Massnahmen zum Naturschutz an und kanzelte den Gouverneur vor laufenden Kameras für seine Passivität bei der Regulierung der Bautätigkeit ab. Vor allem aber unterschrieb er ein Dekret zur Finanzierung einer neuen, asphaltierten Strasse auf Olchon. Die Kosten werden auf mehr als das Hundertfache des Jahresbudgets von Chuschir geschätzt, und bis Baubeginn wird es mindestens noch zwei Jahre dauern. Wird sie wirklich fertiggestellt, könnte das Alltagsleben der Bevölkerung etwas einfacher werden. Gleichzeitig wird sie es den Touristenmassen noch leichter machen, in Chuschir einzufallen.
Der Baikalsee ist in Gefahr
Das Unesco-Weltnaturerbe Baikalsee mit seiner weltweit einzigartigen Fauna und Flora erlebt eine drastische ökologische Krise. Während der Tourismus boomt, verschlechtert sich die Wasserqualität ständig – und dies, obwohl jene Zellulosefabrik, die in Sowjetzeiten als Inbegriff der Umweltverschmutzung am Seeufer galt, seit 2013 stillsteht. Heute stellen die Forscher besorgt fest, dass sich in Ufergebieten ein hartnäckiger Algenteppich im einst glasklaren See gebildet hat. Der Omul, jener lachsartige Fisch, an den sich jeder Tourist erinnert, droht auszusterben: Allein in den letzten 15 Jahren verringerte sich dessen Bestand im See laut Biologen von 25 auf 10 Millionen Tonnen. Auch wenn die Gründe für die ökologische Krise nicht vollständig klar sind, machen Forscher neben der Umweltverschmutzung den Klimawandel dafür verantwortlich: Seit 1977 hat sich der See um zwei Grad erwärmt.
Als Reaktion hat die russische Regierung im Oktober ein totales Fangverbot beschlossen. Zudem investiert Moskau seit 2012 umgerechnet mehrere hundert Millionen Franken in die Reinigung des Sees. Damit sollen bessere Abwasseranlagen gebaut und das Gelände der Zellulosefabrik saniert werden. Da viel Geld versickert ist und einige schlecht geplante Projekte nicht funktionieren, droht dem Programm nun die Streichung. Auch andere Entscheide sind schwer nachvollziehbar: So soll das Wasserschutzgebiet rund um den See stark verkleinert werden, um die Landwirtschaft zu fördern. Korruption und politisch-wirtschaftlicher Filz haben bisher die Entstehung eines kohärenten Schutzprogramms für den See verhindert, und angesichts der Bonanza im Tourismus wirkt eine baldige Kehrtwende unwahrscheinlich. Vielmehr drohen neue Belastungen, auch aus dem Ausland: So will die Mongolei acht neue Kraftwerke am Fluss Selenga bauen. Von dort bezieht der Baikalsee die Hälfte seines Wassers.

Russland ist riesig, aber wenn weiter so gepfuscht wird, so hat Russland bald keine intakte Natur mehr.
Auch wenn die Gegend um Astrakhan nicht geschützt ist, so sehe ich den Wildwuchs, der da betrieben wird.
Das alles stimmt mich traurig.
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Ist Russland noch zu helfen??? 06 Jan 2018 14:30 #35683

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Moscow-led church in Ukraine refuses to bury boy from Kiev branch
Death of a baby crushed by a man jumping from apartment block exposes religious divide in the Orthodox Christian country
......
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