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THEMA: Ist Russland noch zu helfen???

Ist Russland noch zu helfen??? 16 Jun 2019 22:26 #39810

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In den Nachrichten hören wir nur Meldungen über das Abholzen des Regenwaldes in Brasilien.

Dass vor unserer Türe in der Russ. Föderation in der Taiga des Urals und Sibiriens in grossem Umfang abgeholzt wird, das hören wir nicht. Das wird dort kurz oder lang einen Kollaps geben, denn die Böden werden dadurch ausgeschwemmt.

China hat einen Heisshunger nach Holz und ein paar Russen verdienen sich dabei eine goldene Nase mit dem Segen der russ. Regierung..

Aus dem langen Artikel:
Am 16. Mai sagte Putin über die Forstwirtschaft in Sibirien: "Dort herrscht natürlich ein schrecklicher Diebstahl, der der Natur und den zukünftigen Generationen enormen Schaden zufügt."
Aber wo ist das Interesse der Behörden? In der Unterstützung der Bevölkerung oder der Taiga?

www.novayagazeta.ru/articles/2019/06/09/...ya-berezovuyu-roschu
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Ist Russland noch zu helfen??? 17 Jun 2019 21:37 #39816

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Kudrin nannte die Hauptschande Russlands
Lenta.ru

Der Leiter der Rechnungskammer, Alexei Kudrin, äußerte sich besorgt über den Rückgang des Lebensstandards im Land und bezeichnete Armut als eine Schande für Russland. Über diese Sendung "Posner" auf Channel One berichtet TASS .

"Mittlerweile leben rund 12,5 Millionen Menschen unter der Armutsgrenze, 70 Prozent unserer armen Bürger in Familien, meist Kinder", erklärte Kudrin.

Er wies auch darauf hin, dass die Eskalation einer solchen Situation vor dem Hintergrund einer relativ prosperierenden Situation in anderen Ländern zu einer sozialen Explosion führen könnte. "Armut in Russland ist zu einer Schande geworden" - sagte der SP-Chef.

Ihm zufolge sollte es in einem Land mit einem solchen Pro-Kopf-BIP und anderen Wirtschaftsindikatoren nicht so viele Arme geben, insbesondere nicht in Familien.

Als eine der Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut schlägt die Rechnungskammer vor, die Zahl der Leistungsempfänger bei der Geburt eines Kindes zu erhöhen. Dies wird nach Angaben des Ministeriums die Armut um 30-40 Prozent verringern.

Zuvor sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa , dass Familien mit Kindern, insbesondere solche mit vielen Kindern, als die finanziell am stärksten gefährdeten in Russland gelten. Laut ihr sind 51 Prozent der Eltern mit minderjährigen Kindern unterhalb der Armutsgrenze.

Das Hauptproblem Russlands ist, dass alles in Moskau entschieden wird. Die Länderparlamente (auf russisch Oblast) haben dazu nichts zu sagen.
Zu Zeiten der UdSSR war die Differenz von arm zu reich nicht so ausgeprägt wie heute. Die Ressourcen waren besser verteilt, würde ich sagen.
Es wäre interessant einen Vergleich zur Situation in der Ukraine ziehen zu können
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Ist Russland noch zu helfen??? 20 Jun 2019 14:38 #39835

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Eurofighter fangen russische Militärflugzeuge im Baltikum ab
Von Cornelia Trefflich mit dpa, AP•

Bei der NATO-Mission zur Luftraumüberwachung über den baltischen Staaten Estland, Litauen und Lettland haben Kampfflugzeuge der britischen Royal Air Force gleich zweimal russische Militärflugzeuge abgefangen. Damit stieg die Zahl der Einsätze auf acht seit Beginn der Misson Anfang Mai.

Bei dem jüngsten Zwischenfall handelte es sich um einen Kampfjet vom Typ Suchoi Su-30, der von einem militärischen Transportflugzeug Iljuschin Il-76 begleitet wurde und sich dem estnischen und finnischen Luftraum nährte. Die Eurofighter Typhoon begleiteten die russischen Maschinen für 15 Minuten und übergaben dann die Kontrolle an Finnland.

Russlands Verteidigungsministerium erklärte, dass die Maschinen die NATO-Militärübungen im Baltikum überwachen würden.

Die EU-Staaten Estland, Lettland und Litauen haben keine eigenen Kampfjets. Deshalb sichern die Verbündeten im Zuge des "Nato Air Policing Baltikum" im regelmäßigen Wechsel den baltischen Luftraum.


Ich würde behaupten, dass es eher umgekehrt war, dass die Suchoi SU-30 das Transportflugzeug begleitete, welches voll mit Spionageelektronik vollgestopft war
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Ist Russland noch zu helfen??? 20 Jun 2019 22:36 #39839

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„Wenn selbst Putin Angst hat, dann Gnade uns Gott“
Eduard Steiner Die Welt

Der Handelsstreit mit den USA belebt die erkaltete Liebe Chinas zu Russland neu. Doch Partner auf Augenhöhe sind sie nicht – zu überlegen sind die Asiaten. Im russischen Volk weckt die Beziehung eine jahrhundertealte Urangst.

Eine derartige chinesische Präsenz hatte Russland wohl nie zuvor gesehen. Für ganze drei Tage und mit 1000 Begleitern im Tross kam der chinesische Staatschef Xi Jinping am 5. Juni nach Moskau und fuhr dann weiter zum Internationalen Wirtschaftsforum nach St. Petersburg.

Es war die Woche der Chinesen in Russland schlechthin. Fast hatte es den Anschein, als hätten hier zwei Nachbarn, die nie gut miteinander gekonnt und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sogar praktisch miteinander gebrochen hatten, schließlich doch noch zueinandergefunden.

Putin sei sein „bester Freund“, sagte Xi und sprach von einer „wunderbaren Zukunft“ zwischen beiden Ländern. Und am Samstag schenkte Putin ihm zum 66. Geburtstag eine große Kiste voll mit Speiseeis. Denn „ich bin hocherfreut, einen Freund wie Sie zu haben“.

Die Beteuerungen haben durchaus ihren Grund. Zumindest soweit die Dynamik in der wirtschaftlichen Kooperation der vergangenen Jahre zeigt, werden die Bande immer enger geknüpft. Das bilaterale Handelsvolumen etwa wächst kontinuierlich an.

Der Anteil Chinas am russischen Handel hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast verdoppelt und macht nun ein Fünftel aus, so dass China Deutschland als Russlands wichtigsten Handelspartner abgelöst hat. Allein im Vorjahr erhöhte sich der Handel um fast ein Viertel auf 108 Milliarden Dollar.

Die Geschichte kennt keinen Konjunktiv, weshalb sich auch nicht sagen lässt, wie das Verhältnis heute wäre, hätte der Westen keine Sanktionen gegen Russland verhängt und hätte inzwischen nicht auch noch Amerika einen Handelskonflikt mit China losgetreten.

Gewiss, Peking und Moskau haben auch schon vorher die Fühler nacheinander ausgestreckt, indem China etwa 2004 dem russischen Ölbranchenprimus Rosneft sechs Milliarden Dollar als Vorauszahlung für die Lieferung von 48,4 Millionen Tonnen Öl bis zum Jahr 2010 bereitgestellt und später weitere Lieferverträge – etwa 2013 für 25 Jahre im Ausmaß von 250 Milliarden Dollar – unterzeichnet hat.

Weitere Dynamik bekam der Wirtschaftsaustausch aber erst, nachdem die Krim-Annexion 2014 einen Keil zwischen dem Westen und Moskau getrieben hatte. Gerade mal zwei Monate hat es damals gedauert, bis die Chinesen einen Gasliefervertrag über 30 Jahre für 400 Milliarden Dollar unterzeichneten. Die Gaspipeline, die seither gebaut wird, soll zum Jahresende in Betrieb sein.

China, das über zehn Jahre die Russen ständig vertröstet hatte, indem es ergebnislos darüber hatte verhandeln lassen, wusste, wann es zuschlägt und wann der nördliche Nachbar in seiner Notlage einen guten Preis bietet. Und nun, seit dem US-Handelsstreit mit China, können Moskau und Peking auch noch ihren gemeinsamen Feind stärker gemeinsam kultivieren, was sie – Putin mehr als Xi – auf dem Wirtschaftsforum in St. Petersburg auch taten.

Gute Miene zum heiklen Spiel
Dennoch kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau und Peking nicht auf Augenhöhe miteinander reden und agieren. China braucht seinen nördlichen Nachbarn zwar als Rohstofflieferanten, für den chinesischen Export aber spielt er eine untergeordnete Rolle. Und weil Moskau das Reich der Mitte als potenziellen Investor anstelle des Westens braucht, nützt China dies maximal aus und zielt mit seinen notorisch harten Verhandlungspositionen nur auf die wahren Leckerbissen ab.

Der Kreml macht in seiner Not gute Miene zum heiklen Spiel. Das russische Volk selbst hingegen ist skeptischer. Zwar ist ihm durch die Krim-Zäsur die Bedeutung Chinas bewusster geworden, weshalb die Volksrepublik seither Umfragen zufolge auf der Rangliste der nächsten Verbündeten Platz zwei hinter Weißrussland einnimmt – 40 Prozent der Russen sind dieser Ansicht. In der privaten Unterhaltung aber findet man so gut wie niemanden, der seine Skepsis oder Furcht vor den Chinesen verhüllen würde.

Eine der Hauptängste besteht darin, dass sie sich russischen Boden im Osten unter den Nagel reißen und in ihrer Vielzahl Russland überrennen könnten. Es trifft die jahrhundertealte Urangst, dass Russland bedroht ist und unterworfen werden könnte. De facto rührt sie von der Herrschaft der mongolisch-tatarischen Feudalherrn über die russischen Fürstentümer her, die als mongolisch-tatarisches Joch bezeichnet wird und von 1237 bis 1480 dauerte.

Die Erinnerung daran hält sich in der russischen Sprache bis heute. Ein ungebetener Gast, heißt es etwa in einem Sprichwort, sei schlimmer als ein Tatare. (Und als man es einem russischen Witz zufolge auf Beschwerde der Tataren hin abändern sollte, hätten die Verhandlungen darüber folgendes Ergebnis gebracht: Ein ungebetener Gast sei besser als ein Tatare)

Es ist ein kleines Detail, das die Skepsis der Russen gegenüber den Chinesen eigentlich so richtig zum Ausdruck bringt: Von allen ausländischen Staatschefs ist der chinesische nämlich der einzige, über den sich Putin noch nie lustig gemacht hat. Denn er weiß, dass Xi über eine Beleidigung nicht so leicht hinwegsehen würde, wie Diplomaten in Moskau und Peking im Gespräch mit WELT beteuern. Das äußert sich übrigens auch darin, dass Xi der Einzige ist, bei dem Putin nie zu spät kommt, während er andere Amtskollegen und hochrangige Wirtschaftsdelegationen auch Stunden warten lässt.

Wie die Russen das interpretieren? Wenn selbst Putin vor jemandem Angst hat, dann Gnade uns Gott.

Wir wissen nicht, was und mit China noch alles blüht. Ich schrieb letzthin, dass China doch die Schweingülle kaufen solle, nicht nur die guten Schweinstücke. Es ist eine Tatsache, dass der Einkaufshunger der Chinesen hier in der Schweiz und in Europa die Preise hoch schnellen lassen. Wenn Medikamente oder Babynahrung fehlen, so hat das meistens mit China zu tun, denn die haben den Firmen die ganze Produktion abgekauft. Desgleichen mit dem russischen Holz. Es wird mehr gefällt, als das was nachwachsen kann.
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Ist Russland noch zu helfen??? 22 Jun 2019 17:41 #39862

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So kann man nicht leben, Herr Präsident!
Über vier Stunden hat sich Wladimir Putin die Sorgen und Ängste der russischen Nation angehört. Zumindest die, die er hören wollte.
Zita Affentranger

Die Moderatorin des Staatsfernsehens nimmt für einmal kein Blatt vor den Mund: Das Leben in Russland werde immer schwieriger, das sei die häufigste Sorge der Bürger, die sich an den Präsidenten wenden. «Wann wird es besser?», fragt sie Wladimir Putin keck. Wie bestellt ruft da der Feuerwehrmann Stanislaw an und beklagt sich über seinen tiefen Lohn von umgerechnet etwa 190 Franken. Er brauche zwei bis drei Jobs, um seine Familie durchzubringen.

Putin versucht gar nicht erst, das Problem kleinzureden. Sinkende Löhne, Mängel im Gesundheitswesen und das ungelöste Abfallproblem seien die grössten Herausforderungen für Russland, erklärt er zu Beginn der über vierstündigen Bürgerfragestunde. Aber natürlich hat er auch Trost für den geplagten Stanislaw: Das Budget des Ministeriums für Katastrophenschutz habe eine Budgeterhöhung bekommen, erklärt er. Sein Lohn werde sich die nächsten Jahre verdreifachen. Putin weiss alle Zahlen, betet Durchschnittslöhne runter wie andere Leute das Einmaleins.

Der Präsident hat sich viel Zeit genommen für sein Volk, oder zumindest für die, die zu ihm vorgelassen werden. Mehr als vier Stunden geht es um schmutziges Trinkwasser, fehlende Kindergärten, gefangene Weisswale und westliche Sanktionen. Mehr als 1,5 Millionen Fragen habe man bekommen, viele auch aus dem Ausland: «Aus London, Paris, Zürich, Moldawien und natürlich der Ukraine», sagt eine Moderatorin. Der Kreml hat sogar extra eine App entwickelt für den Anlass. Gehört hat man in vier Stunden aber nur ein gutes Dutzend Stimmen. Fast so viele Fragen kamen aus einem kleinen Publikum im Studio. Der Rest wurde von Blättern abgelesen.

«Die Regierung hat Fehler gemacht»
Doch Putin streifte praktisch alle sozialen Themen, die Russland umtreiben. Einzig die Rentenreform erwähnte er nicht. Letztes Jahr hatte die massive Erhöhung des Rentenalters zu Protesten und viel Unmut geführt. Von Dialog mit den Bürgern kann wegen der strengen Reglementierung aber nicht die Rede sein. Und Putin, obwohl seit bald 20 Jahren unangefochten der starke Mann im Land, sucht die Schuld für die Missstände überall ausser bei sich selber. «Die Regierung hat Fehler gemacht», sagt er. Oder: «Ich habe das für mich schon lange beschlossen.» Mehrmals werden Minister zugeschaltet, die eine Rechtfertigungsrede vom Blatt ablesen, um dann rüde von den Moderatoren unterbrochen zu werden mit Sätzen wie: «Wann lösen Sie nun das Problem?»

Noch schlechter ergeht es den Gouverneuren. Eine Frau beklagt sich per Telefon, sie habe seit 20 Jahren keinen Zugang zu Wasser. «Bitte helfen Sie uns!» Im Studio löste der Anruf Empörung aus. «Und das im 21. Jahrhundert!», ruft eine Moderatorin in Blau, die von einer in Rot und in Weiss sekundiert wird – den russischen Nationalfarben. Sofort, ganz journalistisch, wird ein Kamerateam in das Dorf in der Nähe der sibirischen Erdölstadt Tjumen entsandt, das drei Stunden später eine Reportage liefert. Der Gouverneur wird ebenfalls zugeschaltet und ergeht sich in langen Erklärungen über den Zustand der uralten Wasserleitungen, über nötige Bewilligungen und seine sonstigen Verdienste. Putin unterbricht ihn: «Lösen Sie das Problem! Schnell!»

Streit mit dem Westen interessiert nur am Rand
Immer wieder ist davon die Rede, Hacker aus dem Ausland versuchten, das Callcenter lahmzulegen, doch man habe den Angriff erfolgreich abgewehrt. Der Streit mit dem Westen kam sonst eher am Rand vor, obwohl viele Russen glauben, dass die westlichen Sanktionen, die heute erneut verlängert worden sind, zur Krise beitragen. Putin wiegelt ab. «Experten sagen, Russland habe wegen der Sanktionen 50 Milliarden Dollar verloren seit 2014. Doch die Europäische Union hat 240 Milliarden verloren.» Im Westen gehe es um Arbeitsplätze, «sie verlieren unseren Markt.» Russland dagegen hätten die Sanktionen nur angespornt: «Sie haben uns mobilisiert!»

Über den Bildschirm flattern unsystematisch jene Voten, die es auch in vier Stunden nicht ins Studio schaffen und nicht beantwortet werden. Menschen aus den von der Ukraine abtrünnigen Gebieten Luhansk und Donezk bedanken sich für die russischen Pässe, die Putin ihnen in Aussicht gestellt hat. Doch andere Fragen sind kritischer: «Was machen wir, wenn wir kein Öl und Gas mehr haben?» Oder: «Ich möchte mein Land verändern. Helfen Sie mir?» Und schliesslich wenig schmeichelhaft: «Ich habe nur eine Frage: Wann treten Sie ab?»

Ich glaube nicht, dass die EU stärker bestraft wurde als Russland selbst mit Ausnahme der Landwirtschaft einiger Länder, nur kompensiert Russland die Verluste, indem es Westfirmen zwingt über 50% der in Russland produzierten Maschinen und Geräte mit einheimischen Teilen zu versehen. In Russland fabrizierte Autos z. Bsp. können nicht in den Westen exportiert werden, da sie die westeuropäischen Normen nicht einhalten können. Hier kann man eine Waschmaschine kaufen, die 1400-1600 Umdrehungszahlen beim Schwingen erreicht. In Russland sind es nur 800-900 Umdrehungen. Es gibt viele solcher Beispiele.

www.tagesanzeiger.ch/ausland/standard/so...ident/story/23839306
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Letzte Änderung: 22 Jun 2019 17:49 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 22 Jun 2019 21:44 #39866

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Die Proteste in Georgien haben der russ. Führung die Möglichkeit gegeben die Flüge von und nach Tiflis einstellen zu lassen.
Für die georg. Wirtschaft ist das ein harter Schlag, denn die russ. Touristen machen 5% des BIP aus.
Die Menschen der beiden Länder machen eine klare Unterscheidung zwischen Russe oder Georgier oder der Regierungen.

Die Georgier haben nicht vergessen, dass ihnen Russland rund 20% ihres Territoriums annektiert hat und immer noch die neuen Grenzmarkierungen in das georgische Kernland hinein verschiebt. Niemand weiss, wer dahinter steckt.
Aus diesem Grund ist die georgische Bevölkerung über die russ. Regierung verärgert und es gibt immer wieder Proteste deswegen.

Das erzürnt die russ. Regierung, denn sie möchten diese Proteste unterdrücken, so wie sie die Proteste im eigenen Land knebelt.
Das ist auch einer der Gründe warum Moskau alle russ. Flüge von und nach Georgien hat unterbinden lassen.

Nun Georgien ist damit nicht isoliert. Es gibt immer noch Flüge nach Eriwan und von dort nach Tiflis mit dem Bus oder man bucht einen Flug der bielorussischen. Fluggesellschaft.
Es ist gut möglich, dass die russ. Regierung den Währungsabfluss so reduzieren wollte. Ev. haben sie auch Angst, dass die Russen, die nach Georgien in die Ferien reisen von den freiheitlichen Demonstrationen infiltriert werden und dieses Gedankengut mit nach Russland zurücknehmen.
Manchmal sind politische Entscheide der Regierungen nicht nachzuvollziehen.

Jetzt mischt sich noch Kadyrow in die Kontroverse zwischen Moskau und Tiflis ein und warnt: Von Grosny nach Tiflis sind es nur 200 km.
Bereits 2009 sagte der gleiche Mann, dass Russland der "Krankheit" wie die Ukraine und Georgien ein Ende bereiten und "mit dem Angriff beginnen"solle. In der Region gibt es also genügend Kriegstreiber.
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Letzte Änderung: 23 Jun 2019 10:18 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 07 Jul 2019 21:14 #39970

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"Russland bleibt zurück": Kudrin gab eine harte Erklärung ab
Rambler (Aus dem Russischen)

Der Leiter der Rechnungskammer (SP), Alexei Kudrin, sagte, dass Russland in Bezug auf geistige Werte und die Bewahrung familiärer Traditionen nicht weltweit führend sei. Wie informiert „Interfax“, betonte Kudrin darauf hin , dass die Zahl der Abtreibungen pro Tausend , die Vereinigten Staaten in Russland geborenen Kindern zweimal überholt, und in Deutschland - mehr als doppelt so hoch .

Der Leiter des Gemeinschaftsunternehmens gab solche Erklärungen auf einer Tagung des Rates zur staatlichen Politik im Bereich des Familien- und Kinderschutzes unter dem Präsidenten der Russischen Föderation ab.

Laut Kudrin beträgt die Kindersterblichkeit im Land fünf Fälle pro tausend Geburten, während es in Finnland 1,7 Fälle gibt und in der Europäischen Union insgesamt drei Fälle. Laut Kudrin gibt es in Russland 63 Scheidungen für 100 Ehen und in Deutschland und Schweden 38 bzw. 46 Scheidungen.

Kudrin betonte, dass die Kinderarmut in Russland von 2013 bis 2016 von 19 auf 26 Prozent gestiegen sei. Der Leiter des Joint Venture glaubt , dass die begrenzten Möglichkeiten in der Kindheit einer Person , die den Erfolg in der Zukunft beeinflussen, verdeutlicht die Nachrichtenagentur RIA Novosti. Daher hängt der Erfolg weitgehend mit dem Thema Kinderarmut zusammen: In armen Familien ist es schwieriger, den Zugang des Kindes zu Bildungswesen zu gewährleisten.

Kudrin sprach über die patriotische Erziehung von Kindern und die Notwendigkeit, die politische Unterdrückung in der UdSSR zu analysieren.

„Wir brauchen eine Analyse, warum in dem Land mit hohen Idealen Hunderttausende unter Repressionen gelitten haben. Es muss untersucht werden, damit es nicht wieder vorkommt “, betonte er.

Früher nannte Kudrin das Ausmaß der Armut in Russland eine "Schande". Der Leiter des Joint Ventures sagte, dass rund 12,5 Millionen Russen unter der Armutsgrenze sind, 70 Prozent der armen Bürger leben in Familien, meist Kinder.

Er betonte, dass es in einem Land mit einem derart hohen Pro-Kopf-BIP und stetig wachsenden Löhnen nicht so viele arme Menschen geben dürfe, insbesondere nicht in Familien.

Kudrin glaubt, dass der anhaltende Rückgang des Lebensstandards der Russen vor dem Hintergrund des relativen Wohlergehens anderer Länder zu einer sozialen Explosion führen könnte.

Der Russe ist genügsam. So schnell wird es nicht zu einer Explosion kommen, aber die Gefahr existiert reel
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Ist Russland noch zu helfen??? 08 Jul 2019 22:22 #39982

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Russische Sanktionen in Kraft: Keine Direktflüge mehr nach Georgien
Von Euronews

Auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin dürfen ab sofort keine russischen Passagiermaschinen mehr direkt nach Georgien fliegen - gleichzeitig gilt für georgische Airlines ein Flugverbot nach Russland. Eine Folge der Spannungen zwischen beiden Ländern.

Viktoria Migutskaya, eine russische Touristin, sagte am Flughafen in Georgiens Hauptstadt Tiflis:
"Es war unsere erste Reise nach Georgien. Es hat mir sehr gefallen. Wir überlegen schon, wann wir hierher zurückkommen. Wir waren in Tiflis und Batumi. Es ist überall sehr schön, die Menschen sind gastfreundlich. Ich wünschte, die politische Situation hätte keine Auswirkungen auf das normale Volk."

"Sauer auf Russland"
Georgien ist bei den Russen als Urlaubsziel beliebt. Als Grund für das Verbot führte der Kreml Sicherheitsbedenken an.

"Ich bin etwas sauer auf Russland, denn ich musste zum Flughafen, meine Tickets tauschen", so Ekaterina Bogdanovich, eine weitere russische Touristin. "Und dass nicht, weil ich aus Georgien verbannt wurde, sondern weil mein Land mir Probleme bereitet. Natürlich sind die Georgier besorgt, dass weniger Touristen kommen werden."

In Tiflis war es jüngst zu Unruhen gekommen - Tausende protestierten. Auslöser war die Ansprache eines russischen Abgeordneten im georgischen Parlament. Viele Georgier fürchten einen zu großen Einfluss Russlands.

Der russ Bär zeigt seine Krallen. Auf diese Art gewinnt man keine Freunde!
Das stört ihn nicht weiter, denn er will damit zeigen, wer der Herr im Hause ist, das bedeutet, dass Georgien zu seinem Einflussbereich gehört. Europa muss wachsam bleiben, damit sich dort nicht wieder etwas ähnliches wie mit der Ukraine anbahnt.[/i!
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Ist Russland noch zu helfen??? 10 Jul 2019 11:35 #39996

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Der „Sieg“ der Roten Armee, der in Wirklichkeit eine Niederlage war
Sven Felix Kellerhoff Die Welt

Dem Triumph der Roten Armee bei Prochokowka am 12. Juli 1943 in der „größten Panzerschlacht des Zweiten Weltkrieges“ wird bis heute gedacht. Doch tatsächlich gab es keinen Sieg. Das bestätigen jetzt überraschend aufgetauchte deutsche Aufklärungsfotos.

Weiterlesen unter: www.msn.com/de-ch/nachrichten/history/de...r-AAE33Um?li=BBqfZdU

Besonders in Russland wird gerne etwas Geschichtsfälschung betrieben, denn die Menschen müssen im Glauben gelassen werden, dass sie eine grosse Nation seien.

Ich erklärte letzthin meiner besseren Hälfte wie viele Menschen Sralin habe umsiedeln lassen. Darüber schweigt man in der RF und in der Ukraine.
Ihre Antwort war einfach und prägnant: Hätte Deutschland nicht die Sowjetunion angegriffen, dann wäre all das nicht passiert. Recht hat sie, dann gäbe es heute voraussichtlich auch keine Ukraine und die Krim wäre immer noch ohne Unterbruch Russisch, Die linke Hälfte der heutigen Ukraine wäre immer noch Polnisch. Schlesien würde immer noch zu Österreich gehören usw, usw, und die Welt würde so verharren, wie sie 1938 war. Ich glaube aber, dass der Krieg in Europa unweigerlich vorprogrammiert war, denn der Versailler-Vertrag war kein Friedensvertrag, sondern ein Diktat der Siegermächte über Deutschland. Das konnte nicht gut enden. Es war aber die Doktrin der damaligen Zeit. Der Unterlegene muss für seine Taten bluten.
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Ist Russland noch zu helfen??? 10 Jul 2019 21:52 #40003

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Russland bietet nun doch Asyl für Reichsbürger m.bild.de/politik/ausland/politik-auslan...8162.bildMobile.html
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Ist Russland noch zu helfen??? 10 Jul 2019 23:24 #40005

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Millionen-Geschenk aus Russland? Salvini in Erklärungsnot
euronews

Matteo Salvinis rechtspopulistische Lega soll ihren Europawahlkampf mit Millionenspenden aus Russland finanziert haben – möglich machte das ein geheimer Öldeal. Der Vorwurf ist nicht neu, doch ein jetzt auf "BuzzFeed" veröffentlichter Tonmitschnitt scheint ihn zu bestätigen.

Russische Wahlkampfhilfe in Millionenhöhe?

Das Tape soll im Oktober 2018 in einem Moskauer Hotel aufgenommen worden sein. Darauf zu hören sind laut „BuzzFeed“ drei kremlnahe russische Politiker und drei Italiener – darunter Gianluca Savoini, ein enger Vertrauter Matteo Salvinis.

Sie sprechen darüber, wie Russland einer italienischen Firma Öl zum Sonderpreis verkaufen – und dann mit einem Teil des Gewinns die Lega-Wahlkampfkasse gefüllt werden soll. Das italienische oppositionsnahe Investigativmagazin "L'Espresso" hatte bereits im Februar von diesem vermeintlichen Öldeal berichtet.

"Große Allianz" mit rechtspopulistischen Parteien
Zudem schwärmen die Russen auf dem Tonband von Salvini und schmieden Pläne für eine „große Allianz“ mit russlandfreundlichen Parteien in der EU – namentlich erwähnt werden neben der Lega auch die österreichische FPÖ, die „Alternative für Deutschland“ und Marine Le Pens „Rassemblement National“.

Salvini weist die Vorwürfe vehement zurück und will „BuzzFeed“ verklagen. Die Lega habe rein gar nichts von Russland angenommen „nicht einen Rubel, Euro oder Dollar und auch keinen Liter Wodka.“

Dass der nicht rot wird beim Lügen erstaunt mich nicht.
Irgendwie passt das zusammen mit den Reichsbürgern von Tartu
Die russ. Regierung versucht mit Hilfe der Rechtspopulisten und -Extremen in den verschiedenen europäischen Staaten Westeuropa zu schwächen. Ob ihnen das gelingt wage ich zu bezweifeln, denn es sind immer noch Randgruppen. Aber eine ernstzunehmende Gefahr sind sie ganz sicher. Zum Glück ist das Ego der verschiedenen Rechtsaussen so gross, dass sie unweigerlich nicht in der Lage sind eine Front bilden zu können. Bestes Bsp. in Deutschland: Bernd Höcke.
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Ist Russland noch zu helfen??? 17 Jul 2019 15:48 #40064

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In Moskau rumort es: (kam auch auf russischen Kanälen)
Demokratie in Russland (Scheindemokratie!)
-
Moskauer wollen Oppositionelle wählen können
Wahlen ins Moskauer Stadtparlament: Die amtierende Regierung will Kritiker von vorneherein ausschliessen.
Autor: David Nauer

«Lasst sie zu, lasst sie zu», ruft die Menge, die sich auf einem Platz im Zentrum von Moskau versammelt hat. Die Stadtregierung soll die Kandidaten der demokratischen Opposition zu den Wahlen zulassen, fordern sie.

Protestierende in Moskau
19 unabhängige Politiker haben ihre Kandidatur eingereicht. Dazu mussten sie jeweils mehrere tausend Unterschriften vorlegen. Nur behaupten die Behörden nun, dass viele dieser Unterschriften gefälscht oder sonst ungültig seien. Sergej Mitrochin ist einer der betroffenen Kandidaten. «Sie sagen, sie hätten unsere Unterschriften überprüft. Aber das stimmt nicht: Sie haben die Resultate dieser angeblichen Prüfung gefälscht», sagt er.

Kritische Parlamentarier unerwünscht
Bei der Wahl vom September wählen die Moskauer ihr Stadtparlament. Im Moment sitzt dort kein einziger Oppositionspolitiker. Dies könnte sich ändern, wenn die Wahl fair verlaufen würde. Doch Bürgermeister Sergej Sobjanin, ein Vertrauter von Präsident Wladimir Putin, will offenbar keine kritischen Abgeordneten im Parlament.

Eine Menschenmenge, überwiegend Männer, demonstrieren in Moskau.

An der nicht genehmigten Kundgebung in der russischen Hauptstadt haben rund tausend Personen teilgenommen, wie die Polizei mitteilte.
SRF
Dieser repressive Geist passt schlecht dazu, wie sich Moskau in den letzten Jahren entwickelt hat. Das Stadtbild ist moderner, in vielem auch westlicher geworden. Für das politische System aber gilt das offenkundig nicht.

Die Proteste gegen die Tricks der Mächtigen sind bisher zwar nicht besonders gross gewesen, aber vielleicht bewirken sie doch etwas. Behördenvertreter haben gestern durchblicken lassen, dass einige Oppositionelle unter Umständen doch zugelassen werden.

Demokratie oder Demonstrationen
Die Demonstrantinnen und Demonstranten jedenfalls sind entschlossen, weiterzukämpfen. Die 28-jährige Maria sagt: «Wenn mein Kandidat zugelassen wird, gehe ich natürlich an die Urne. Wird er nicht zugelassen, gehe ich erneut auf die Strasse.»


www.srf.ch/news/international/demokratie...elle-waehlen-koennen
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Ist Russland noch zu helfen??? 21 Jul 2019 08:54 #40090

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na so was:

ukraine-journal.de/hacker-haben-7-5-tera...eimdienst-gestohlen/

" Tor" knacken?

Was wird aus dem Internet wohl werden? Diesem Segen und Fluch
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Ist Russland noch zu helfen??? 23 Jul 2019 11:13 #40116

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In St.Petersburg ist die oppositionelle Aktivistin Jelena Grigoryewa tot aufgefunden worden. Sie hatte zuvor Morddrohungen erhalten.

Weiterlesen unter: www.tagesspiegel.de/politik/mord-in-st-p...aufgefunden/24688796.

Der/Die Mörder sind unter den extremen orthodoxen Fanatikern zu suchen, denn nach der orthodoxen Doktrin sind Schwule/Lesben usw. von der Gesellschaft ausgestossen.
Das ist aber nicht nur bei denen so: Islam, Katholizismus, Hinduismus, Judentum usw sind keinen Deut besser.
Es bessert sich langsam, es ist aber noch viel Aufklärungsarbeit nötig
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Ist Russland noch zu helfen??? 26 Jul 2019 12:47 #40145

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Politische Talkshows
Russische Polit-Talkshows hatten einmal den Anspruch, auch selbstkritischen innenpolitischen Diskussionen ein Forum zu bieten. Heute stehen siе für bewusst provozierte Skandale, polternde Moderatoren und politische Parteilichkeit. Magdalena Kaltseis über Ursprung, Wandel und Gegenwart eines populären russischen TV-Formats.
www.dekoder.org/de/gnose/politische-talkshows-posner-kisseljow

Ich finde es schade, dass diese Sendungen so verkommen sind. Es geht hier nicht mehr um Information, sondern um Desinformation und Unterhaltung. Für wie blöd hält eigentlich die russ. Regierung ihre Bürger.
Im Zeitalter der sozialen Medien können sie sich auch über andere Medien informieren.

Ich hoffe, dass meine Zeilen auch von einem Vertreter der russ. Regierung gelesen werden. Es wäre an der Zeit mit diesem Blödsinn aufzuhören und zu innerrussischen Problemen zurückzukehren, denn von denen hat es genügend.
Wie soll mit der Ukraine Frieden geschlossen werden bei solchen Attacken unter der Gürtellinie.
Es wird nicht mehr lange dauern und dann werden die Vertreter der Ukraine den Spiess umkehren.
Immerhin ist die Ukraine seit einem Viertel Jahrhundert ein eigenständiger Staat

Es ist traurig zu erfahren, dass heute in der Ukraine Bürger die russisch sprechen angefeindet werden. Nicht verwunderlich, dass da der slawische Geist zum überschäumen kommt, bei den Hetzereien des grossen Bruders.

Nicht vergessen: die polnische Sprache, die slowakische und tschechische Sprache und viele Sprachen des Balkans haben ihren Ursprung in der slawischen Sprache. Also hat Russland nicht das Monopol auf diesem Gebiet.
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Ist Russland noch zu helfen??? 27 Jul 2019 22:14 #40149

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Jetzt hat in Moskau die Obrigkeit zurückgeschlagen.
Viele Menschen wurden geschlagen und verhaftet.
Das zeigt, dass die Regierung Angst vor der aufmüpfigen Jugend hat.
Sie versuchen den Keim der Freiheit zu zerschlagen.
Traurig, das kann nicht gut enden.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis der Unmut explodieren wird.
:-(

Auszug aus einem russ.sprachigen Artikel
Die Behörden versuchen konsequent, politische Probleme mit einem Schlagstock zu lösen. Hier, am Vorabend der Kundgebung im Rathaus, eröffnen sie, anstatt sie zu koordinieren (und damit die Unzufriedenheit der Menschen zu mindern), ein fiktives Strafverfahren wegen "Behinderung der Arbeit der Wahlkommissionen". Wie dieses Geschäft enden soll, wissen die Sicherheitskräfte selbst noch nicht, sie haben keine Anweisungen erhalten. Aber zuerst werden die Nachrichten über ihn in den Medien ausführlich diskutiert, und dann werden die unabhängige Kandidaten in ihrem Rahmen massiven Untertsuchungen unterzogen. Und bei Recherchen wird nichts Konkretes beschlagnahmt, ihr Ziel ist es, alle in Angst und Schrecken zu versetzen. Aus dem gleichen Grund wurden die meisten Kandidaten am Vorabend der Kundgebung festgenommen: Der Protest wird enthauptet, und jetzt wird nichts mehr passieren glaubten die Behörden. Sie täuschten sich massiv.


Dazu der Beitrag von SRF:
www.srf.ch/news/international/protest-ge...onstration-in-moskau

Ergänzung, jetzt sind es schon 1300 Verhaftungen:
www.bluewin.ch/de/news/international/akt...n-moskau-280662.html
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Letzte Änderung: 28 Jul 2019 12:48 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 29 Jul 2019 20:46 #40167

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Kreml-Kritiker soll im Gefängnis vergiftet worden sein
29.7.2019 Gil Bieler

Rätsel um Nawalnys Gesundheit
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny soll zurück im Gefängnis sein. Am Sonntag wurde er mit angeschwollenem Gesicht und Hautrötungen ins Krankenhaus eingeliefert. Nawalnys Ärztin und seine Anwältin vermuten, er könnte in seiner Zelle mit Gift in Berührung gekommen sein.

www.bluewin.ch/de/news/international/kre...den-sein-281059.html

Es ist eine bekannte Masche der russischen Geheimdienste um die Betroffenen einzuschüchtern oder versuchen zu töten.
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Letzte Änderung: 29 Jul 2019 20:47 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 31 Jul 2019 14:22 #40184

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gestern in der Hohenloher Zeitung:



Hat mir gut gefallen flag4)
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Ist Russland noch zu helfen??? 31 Jul 2019 14:58 #40185

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bubochka schrieb:
gestern in der Hohenloher Zeitung:



Hat mir gut gefallen flag4)

Ist effektiv so. Jetzt kommt die Macht des Knüppels um den anderen Machtverlust zu kompensieren.
Das ist in Hongkong nicht anders.
Aber und das muss man im Hinterkopf haben: Am Ende gewinnt immer das Volk.

Ich frage mich nur, was die jungen knüppelschwingenden Männer bei ihrer Knüppelaktion denken. Sie sind dadurch zu Gegnern ihres eigenes Volkes geworden. Können sie den Menschen noch ins Gesicht schauen?
Bekommen sie pro Knüppelschlag eine Prämie?

Ich denke da zurück an meine Militärzeit, jeder diensttauglicher Schweizer ist gleichzeitig für viele Jahre Soldat. Nach dem Untergang der UdSSR hatten wir eine Politstunde in welcher wir aufgefordert wurden wachsam gegenüber den Feinden der Schweiz zu sein.
Ich konnte es da nicht verkneifen zu fragen. Da jetzt "der Rote", die UdSSR nicht mehr existiert und Ruhe eingekehrt ist in Europa (es war die Zeit von Jelzin), gegen wen sollen wir denn noch kämpfen, wenn in Europa Friede herrscht. Der Offizier war zuerst verdutzt und dann sagte er gegen innere Unruhen!
Da antworte ich gleich Ohne mich! Ich werde nie mein Gewehr gegenüber einem anderen Bürger anschlagen.
Es gab Tumult und Applaus im Saal.
Er sagte dann; Zigarettenpause und wir wurden entlassen. Das ist die einzige Art um gegen Aufwiegler vorzugehen.

Heute bin ich mir nicht mehr sicher, ob die RF doch nicht wohl eine Gefahr für Europa bedeutet, denn ein vermeintlich verletztes Tier ist immer gefährlich. Schade, dass Putin alles zugrunde gerichtet hat, aber um ehrlich zu sein, die westeuropäischen Politiker sind auch mitschuldig, dass es so geworden ist, wie es heute ist.
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Letzte Änderung: 31 Jul 2019 15:01 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 01 Aug 2019 07:50 #40191

Agence schrieb:
die westeuropäischen Politiker sind auch mitschuldig, dass es so geworden ist, wie es heute ist.

Wie genau meinst Du das?
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