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THEMA: Ist Russland noch zu helfen???

Ist Russland noch zu helfen??? 06 Apr 2019 07:39 #39170

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Ne, ne Agence, das war schon eine frische Nachricht-

Ich habe den schon seit der Annektion der Krim auf dem Schirm.
Spätestens aber seit 2015 als er sich die höheren Weihen Dugins holte.
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Ist Russland noch zu helfen??? 13 Apr 2019 11:14 #39188

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Radio SRF1
Echo der Zeit

12.04.2019
Weissrussland unter Druck des grossen Nachbarn
Der Handelsstreit zwischen Russland und Weissrussland ist erneut aufgeflammt, der Ton zwischen den beiden Ländern wird gehässiger. Das kleine Weissrussland fühlt sich vom grossen Nachbarn Russland ungerecht behandelt - und fürchtet zunehmend um seine Unabhängigkeit.
www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audi...2f-842a-b41615e8a8af
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Ist Russland noch zu helfen??? 19 Apr 2019 12:18 #39232

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Ukraine Journal

19.04.2019 - 00:51Uhr
Donbass: Russland lehnt Waffenstillstand über Ostern ab
Von Redaktion|DE

Im Verlauf der Gespräche in der trilateralen Kontaktgruppe bezüglich des Donbass hat Russland es abgelehnt, die ukrainische Initiative zur Ankündigung eines Oster-Waffenstillstands ab dem 19. April zu unterstützen, sagte die ukrainische Vertreterin in der Gruppe, Iryna Herashchenko.
ukraine-journal.de/donbass-russland-lehn...tand-uber-ostern-ab/


19.04.2019 - 10:17Uhr
Ostukraine: Besatzungstruppen setzen Panzer ein
Von Redaktion|UA

Ungeachtet der einseitig verkündeten Ostern-Waffenruhe haben die bewaffneten Formierungen der Russischen Föderation gestern zehn Mal den Waffenstillstand gebrochen.
Dies teilt der Pressedienst des Stabs der Vereinigten Kräfte (OVK) mit
ukraine-journal.de/ostukraine-besatzungs...n-setzen-panzer-ein/
Letzte Änderung: 19 Apr 2019 12:22 von stephan.r.
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Ist Russland noch zu helfen??? 03 Mai 2019 14:26 #39367

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Aus dem Russischen
Schmutziges Öl aus Russland lähmt die Lieferungen für mehrere Monate
Lenta.ru

Die vollständige Wiederherstellung des Transports durch die Druschba-Pipeline wird mehrere Monate harter Arbeit erfordern. Das heißt in einer Erklärung auf der Internetseite "Belneftekhim".

Wie berichtet,fliesst ab dem Morgen des 30. April hochwertiges Öl auf den 30. Kilometer von Unechi aus. Es wird davon ausgegangen, dass 50.000 Tonnen "schmutzigem" Öl in den Stausee auf dem russischen Abschnitt der Pipeline gelagert werden müssen, weitere 120 Tausend Tonnen-bis zum Reservoir auf dem belarussischen Gebiet. "Reines" Öl wird nicht früher als am Abend des 2. Mai in Weißrussland ankommen. Es komme am 4. Mai zur Ölraffinerie Mozyr, heißt es in der Erklärung.

Zuvor erklärte das Energieministerium der Russischen Föderation , dass Öl nach den einschlägigen technischen Vorschriften sollte in Weißrussland durch die "Druzhba" Ölpipeline am 2. Mai ankommen.

Weißrussland gab am 19. April den Absturz der Qualität des russischen Öls in der Ölpipeline Druzhba bekannt. Die russische Seite erkannte die Probleme mit der Qualität der Rohstoffe und versprach, sie so schnell wie möglich zu lösen. Laut Transneft, das die russische Pipeline betreibt, ereignete sich die Verunreinigung zwischen Samara und Unechay und war das Ergebnis vorsätzlicher Aktionen. Eine Kommission zur Untersuchung des Vorfalls wurde unter dem Energieministerium eingerichtet.

Aufgrund der rückläufigen Ölqualität stoppte Weißrussland den Transit von Rohstoffen nach Europa in Richtung Polen. Dann stoppte der ukrainische Betreiber des südlichen Abschnitts der Pipeline den Transit in Richtung Ungarn und Slowakei wegen Verbraucherbeschwerden über die Qualität der Rohstoffe. Am 29. April nahm die russische Seite die Lieferungen von "sauberem" Öl nach Weißrussland wieder auf. Belneftchem berichtete jedoch, dass sich noch Öl mit hohem organischen Chlorgehalt noch auf dem belarussischen Gebiet befinde.

Ich habe Mühe zu glauben, dass Missetäter diese Verunreinigung des Rohöls verursacht haben, denn dieses organische Chlor heisst bei uns als Oberbegriff Chlorkohlenwasserstoff. Lange glaubte man, dass man diese nur künstlich herstellen kann. Bis jetzt sind aber über 3600 solche natürliche Verbindungen bekannt. Es ist also sehr gut möglich dass die Quelle diese Verunreinigungen enthielt und die Arbeiter diese nicht rechtzeitig entdeckten.Den Verunreinigungsgrund wird man wohl nie vernehmen.
Das russ. Rohöl ist bekanntlich das schlechteste, welches auf dem Markt erhältlich ist.Das ist nicht anders beim russ. Erdgas, das enthält, wenn es aus dem Boden kommt zu viele Schwefelverbindungen.
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
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Ist Russland noch zu helfen??? 04 Mai 2019 10:56 #39377

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Humanismus in bestimmten Bereichen
Warum brauchen Ukrainer russische Pässe?
Gleb Limanskiy / Novaya Gazeta

Das Präsidialdekret über das vereinfachte Verfahren zur Gewährung der russischen Staatsbürgerschaft an diejenigen, die in den nicht anerkannten "Volksrepubliken" von Donetsk und Lugansk leben, würde allein durch humanitäre Ziele gerechtfertigt.
Eigentlich heißt es: „Zur Definition von Kategorien von Personen, die berechtigt sind, die Zulassung zur Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation auf vereinfachte Weise zu beantragen“, für humanitäre Zwecke.
Sie sieht vor, dass Personen, die sich dauerhaft in den Hoheitsgebieten „bestimmter Bezirke der Regionen Donezk und Lugansk der Ukraine“ aufhalten, das Recht haben, im vereinfachten Verfahren die Zulassung zur Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation zu beantragen. Das heißt, ohne nach der Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung fünf Jahre in Russland zu leben, ohne die Verfügbarkeit von Lebensmitteln zu bestätigen, ohne den Besitz der russischen Sprache zu bestätigen und ohne die Staatsbürgerschaft der Ukraine aufzugeben.
Die Präambel des Dekrets ist voll von Menschenrechtsstrukturen: "Um die Rechte und Freiheiten einer Person und eines Bürgers zu schützen", basierend auf "allgemein anerkannten Grundsätzen und Normen des Völkerrechts" was auch immer die Bürgerrechte sind, und dies ist in Bezug auf die Menschenrechte bereits jenseits der Grenzen. “
In den folgenden Tagen strahlten die Sorge um die Rechte der leidenden Bewohner der selbsternannten "DPR" und "LPR" und die Bewunderung für Putins Humanismus buchstäblich die Gesichter führender bundesstaatlicher Sender und regierungsfreundlicher Politiker. Eine Umfrage, die angeblich in der „DPR“ durchgeführt wurde, zeigte, dass 86% der Einwohner die russische Staatsbürgerschaft erhalten möchten. Der Kreml sagte, dass Russland allen Einwohnern der Ukraine im Allgemeinen die Staatsbürgerschaft verleihen kann.

In seiner Antwort riet der ukrainische Präsident Wladimir Zelensky den russischen Behörden, keine Zeit mit dem Versuch zu verbringen , die Bürger der Ukraine mit russischen Pässen in Versuchung zu bringen, und sagte sarkastisch, ein russischer Pass sei "das Recht, wegen friedlichen Protestes festgenommen zu werden, das Recht, keine freien und konkurrenzfähigen Wahlen zu haben, und das Recht auf Vergessen das Vorhandensein natürlicher Rechte und Freiheiten. " Und wiederum versprach er "die Bereitstellung von Schutz, Asyl und ukrainischer Staatsbürgerschaft allen anzubieten, die bereit sind, für die Freiheit zu kämpfen".

Einerseits ist es offensichtlich, dass die Besorgnis der russischen Behörden um die Einhaltung der Menschenrechte in „LDNR“ aufrichtiger ausgesehen hätte, wenn sie sich um die Einhaltung dieser Rechte für die gegenwärtigen russischen Bürger besorgt gewesen wären.
Es ist schon schon lange Grund, das zweite Kapitel der Verfassung "Rechte und Freiheiten von Mensch und Bürger" als unwissenschaftliche Phantasie zu betrachten.
Sie sehen täglich, wie die Behörden tatsächlich mit den "allgemein anerkannten Grundsätzen und Normen des Völkerrechts" in Beziehung stehen.

Und wer jeden Tag sieht, wie die Rede- und Versammlungsfreiheit gewährleistet ist, wie steht es mit dem Recht auf Wohnung und soziale Sicherheit, dem Recht auf kostenlose Gesundheitsfürsorge und Bildung, fairer Gerechtigkeit und der Beteiligung an der Regierungsbildung steht. Und vieles mehr.
Auf der anderen Seite gibt es die "humanitären" Probleme unter den Bewohnern "bestimmter Bezirke".
Zunächst ist es jedoch notwendig zu verstehen, warum diese Probleme aufgetreten sind. Sie waren erst im April 2014 - bis zum Auftreten bewaffneter Saboteure aus Russland (wie Girkin-Strelkov) im Osten der Ukraine, die sich als "verzweifelte Bergarbeiter und Traktorfahrer" ausgaben, und das Militär als "Urlauber" und "Freiwillige".
Zweitens muss verstanden werden, dass diese Probleme in keiner Weise durch die Verteilung russischer Pässe gelöst werden kann.
Stellen wir uns die Frage: Welche Rechte Einwohner von „bestimmten Bezirken“ heute in der Ukraine genießen? Und womit sie Probleme haben?
• Erstens: Alle Einwohner von "bestimmten Bezirken", die die Staatsbürgerschaft der Ukraine besitzen, sobald sie von "bestimmten Bezirken" in das von den Kiewer Behörden kontrollierte Gebiet gelangen (über Kontrollpunkte), können sich völlig frei in der Ukraine bewegen .
• Zweitens: Sie können alle Dienstleistungen des ukrainischen Staates nutzen , die durch die geltenden Rechtsvorschriften festgelegt sind, einschließlich der Registrierung eines biometrischen Passes eines Bürgers der Ukraine.
• Drittens: Nachdem sie einen Auslandspass ausgestellt erhalten haben, können sie ohne Visum in mehr als einhundert Länder der Welt reisen (dh sie haben weitaus mehr Rechte auf Freizügigkeit auf der ganzen Welt als russische Bürger) . Mit dem Erhalt eines Visums können Einwohner von "bestimmten Bezirken" auch in Länder reisen, mit denen die Ukraine ein Visumregime führt.
• Viertens: Sie behalten das Recht auf ukrainische Rente . Da die Organe der Pensionskasse der Ukraine nicht in Gebieten tätig sind, die derzeit der Kontrolle der Ukraine nicht unterstehen, müssen Rentner aus „bestimmten Bezirken“ in das von der Ukraine kontrollierte Gebiet gehen, um dort eine Rente zu erhalten, und dann nach Hause zurückkehren. Ja, das ist nicht sehr bequem, und das Durchlaufen von Kontrollpunkten dauert manchmal sehr viel lange. Diese Situation kann jedoch korrigiert werden, indem die Kontrolle der Ukraine über „einzelne Bezirke“ wiederhergestellt wird.
• Fünftens: Einwohner "bestimmter Gebiete" haben das Wahlrecht in der Ukraine - jetzt nur bei den Präsidentschaftswahlen. Und vorbehaltlich der Registrierung von Wahlplätzen im von der Ukraine kontrollierten Gebiet. Unbequem? Ja. Es sei jedoch daran erinnert, dass die selbsternannten Behörden der "DPR" und der LPR weder die Gesetze der Ukraine noch die Autorität der Ukraine anerkennen. Sind sie (und diejenigen, die sie unterstützen) traurig über die Schwierigkeiten bei der Wahl des ukrainischen Präsidenten? Und wieder werden diese Schwierigkeiten sofort aufhören, sobald die Kontrolle der Ukraine in „bestimmten Bezirken“ wiederhergestellt wird.

Welche "humanitären Ziele" werden durch die Verteilung russischer Pässe in "getrennten Gebieten" erreicht?
Wie sich herausstellt - KEINES.


Ein russischer Pass hilft Ihnen nicht, in bestimmten Gebieten eine ukrainische Rente zu erhalten. Und die russische Rente wird, wie die russische Pensionskasse bereits erklärt hat, nur diejenigen erhalten, die zum dauerhaften Aufenthalt nach Russland ziehen. Diejenigen, die dauerhaft in „getrennten Bezirken“ leben werden, erhalten keine russischen Renten. (Anm. Klare Worte, gelten aber nur solange diese Gebiete nicht als Bestandteil der RF deklariert werden) Ein russischer Pass ändert nichts an dem Wahlverfahren für Einwohner bestimmter Bezirke bei den ukrainischen Wahlen. Und der russische Pass wird nicht helfen, schneller durch den Kontrollpunkt in das von der Ukraine kontrollierte Gebiet zu gelangen.
Mit anderen Worten, ein russischer Pass wird die Bewohner von „bestimmten Bezirken“ nicht vor den Problemen eines nicht deklarierten Krieges retten. Im Gegenteil, es kann neue schaffen: Erklärungen ukrainischer Politiker werden bereits geäußert, dass die Staatsangehörigen, die die russ. Staatsbürgerschaft erhalten, die Staatsbürgerschaft der Ukraine und die entsprechenden Leistungen und Zahlungen nicht mehr erhalten werden.
Die Entscheidung über das „vereinfachte Verfahren“ zur Erlangung der russischen Staatsbürgerschaft ist nicht „humanitär“. In ähnlicher Weise waren die "humanitären" (wie es scheint) nicht die berüchtigten "Konvois". Zu einer Zeit waren dies Konvois mit unbekanntem Inhalt im Osten der Ukraine unterwegs und für die Kontrolle durch die ukrainischen Behörden nicht zugänglich (und höchstwahrscheinlich keine humanitäre Hilfe, sondern Waffen und Munition) und Ersatzteile).

Das Dekret über das „vereinfachte Verfahren“ ist kein Dekret über die Unterstützung von Bewohnern von „Einzelbezirken“. Um ihnen zu helfen, wie Grigory Yavlinsky zu Recht feststellte, ist es notwendig, den Krieg zu beenden. Und nicht die Politik fortzusetzen, die diesen Krieg hervorgebracht hat.

Für die Umsetzung des Pass-Dekrets werden "nur" rund 100 Milliarden Rubel benötigt. Dies sind fast vier Budgets der Region Pskov.
Oder - für die Ausgaben des Bundeshaushalts im Jahr 2019 für medizinische High-Tech-Leistungen, die nicht im Basisprogramm des MLA enthalten sind. Für Hilfe, die ständig fehlt. Und bei denen Angehörige von Patienten gezwungen werden, Geld durch die Medien und sozialen Netzwerke zu sammeln, und darum betteln zu müssen, um das Leben eines geliebten Menschen zu retten.

Traurig aber unendlich wahr!
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Letzte Änderung: 04 Mai 2019 20:23 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 04 Mai 2019 20:25 #39388

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Ich will nicht Stephan konkurrenzieren.
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Letzte Änderung: 04 Mai 2019 20:30 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 01:25 #39389

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Inwiefern?

Ich verspüre keine Konkurrenz

Ich denke, wir ergänzen uns irgendwie

Vielleicht habe ich nicht dieselben Russlandvorstellungen. Aber das ist auch verständlich.
Ich gebe auch zu, die russischen Verhältnisse zu wenig oder nicht zu kennen. Was ich - auch berufsbedingt - etwas kenne, ist die russische Literatur, weniger die Gegenwart, weil die zu wenig übersetzt ist.

Vielleicht gehe ich hin und wieder etwas zu weit mit meinen ironisch-bösartigen Bemerkungen. Ich will damit niemanden verletzen. Im Prinzip bin ich ein friedliebender Mensch. Und werde mich künftig auch zurückhalten und nur noch einfach Informationen einstellen. Ich will aber nicht ausschliessen, dass die Pferdchen nicht wieder mal mit mir durchgehen.

Und möchte eigentlich nur meinen Beitrag dazu leisten, dass das Forum am Leben bleibt, deshalb habe ich mich gleich nach meinem Rückzug vom Forum wieder zurückgemeldet (die Rückmeldungen von Euch haben natürlich das ihrige dazu beigetragen. Danke).


So das wärs vorläufig. Eigentlich gehört das gar nicht hier her [es heisst ja nicht: Ist Stephan noch zu helfen??? Da wäre dann die Antwort eindeutig Nein!) sondern auf meine persönliche Willkommensseite. Vielleicht stelle ich es dort auch noch ein


Jetzt aber trink) oder noch schöner wäre bibü) und ein Gute Nacht noch, aber Bild gibts nicht
Letzte Änderung: 05 Mai 2019 02:20 von stephan.r.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 07:47 #39391

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hoffentlich gibt's keinen schweren Kopf nach dem Besäufnis.
Ihr ergänzt euch, also ruhig weiter machen. Agence kannst du bitte mal die Quelle mit angeben?
Und nebenbei, sicher gibt es sympathische oder weniger sympathische Länder, nichts destotrotz mag ich Informationen von allen. Sofern die stimmen. Einige Medien sind da eher am " Schön färben" , die braucht man da nicht, höchstens zum ärgern.

also, schönen Sonntag, meine Enkel sind schon seid 6.00 mit mir im Kontakt, oh bin ich noch müde!
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 09:23 #39394

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Das mit dem "schön färben" ist sehr schön gesagt. Normalerweise sag ich den anderst

Keine Angst, alles gut, das mit dem Besäufnis war Wunschdenken, alleine ist das nicht lustig (Meine Katze macht da nicht mit)
Letzte Änderung: 05 Mai 2019 09:26 von stephan.r.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 09:40 #39395

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stephan.r schrieb:
Inwiefern?

Ich verspüre keine Konkurrenz

Ich denke, wir ergänzen uns irgendwie

Vielleicht habe ich nicht dieselben Russlandvorstellungen. Aber das ist auch verständlich.
Ich gebe auch zu, die russischen Verhältnisse zu wenig oder nicht zu kennen. Was ich - auch berufsbedingt - etwas kenne, ist die russische Literatur, weniger die Gegenwart, weil die zu wenig übersetzt ist.

Vielleicht gehe ich hin und wieder etwas zu weit mit meinen ironisch-bösartigen Bemerkungen. Ich will damit niemanden verletzen. Im Prinzip bin ich ein friedliebender Mensch. Und werde mich künftig auch zurückhalten und nur noch einfach Informationen einstellen. Ich will aber nicht ausschliessen, dass die Pferdchen nicht wieder mal mit mir durchgehen.

Und möchte eigentlich nur meinen Beitrag dazu leisten, dass das Forum am Leben bleibt, deshalb habe ich mich gleich nach meinem Rückzug vom Forum wieder zurückgemeldet (die Rückmeldungen von Euch haben natürlich das ihrige dazu beigetragen. Danke).

So das wärs vorläufig. Eigentlich gehört das gar nicht hier her [es heisst ja nicht: Ist Stephan noch zu helfen??? Da wäre dann die Antwort eindeutig Nein!) sondern auf meine persönliche Willkommensseite. Vielleicht stelle ich es dort auch noch ein

Jetzt aber trink) oder noch schöner wäre bibü) und ein Gute Nacht noch, aber Bild gibts nicht

Ich gebe zu, mein Satz ist etwas zu kurz geraten, so dass es zu einem Missverständis gekommen ist.
Das muss ich erklären: Ich hatte dort den ganzen Artikel über den russ. Blogger veröffentlicht. Erst im Nachhinein stellte ich fest, dass Du den schon eingestellt hattest. Also nahm ich ihn wieder weg. Leider kann eine Nr., einmal eröffnet, nur von Nobody wieder gelöscht werden. In der Zwischenzeit setzte ich diesen Text rein, der Dir dann in die Nase gestochen ist. Sorry

Ich trinke selten Schnaps. Als die Freundinnen meiner Frau zu Besuch waren, musste/durfte ich ein paar kleine Gläser Williams mittrinken. Das ist ein Schnaps, den sie hier nicht kennen. Wodka heisst auf dt. übersetzt Schnaps, für diejenigen, die das nicht wissen. Wir im Westen verbinden aber Wodka mit Kornschnaps. In Russland wird billiger Wodka mit altem vergärtem Brot hergestellt. Der eigengebrannte Schnaps heisst Samagon. Die Russen trinken lieber diesen, denn da wissen sie was drin ist. Beim Wodka im Geschäft weiss man das nie. In Russland sterben jedes Jahr Menschen an gepanschtem Schnaps. Das gibt dann einen grossen Aufruhr.
Hier im Quartier sah ich bereits 2 "Schnapsleichen". Ich sage denen so, weil sie in unmöglichen Postionen am Boden liegen, Wenn diese ihren Rausch ausgeschlafen haben, torkeln sie dann nach Hause, sofern sie dann noch wissen wo sie wohnen, sonst irren sie umher, bis das Gehirn einigermassen wieder funktioniert.
Es sind eigentlich arme kranke Menschen, die nicht alt werden. Alkohol- und Tabakkonsum gehören zusammen wie alle möglichen anderen Drogen.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 10:40 #39396

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Nun mal zu einem anderen ernsten Thema:
Die russ. Regierung will das Mitnehmen im Gepäck von Käse und Fleisch verbieten. Jeder Tourist darf in seinem Gepäck gegenwärtig 5kg Lebensmittel einführen.

Der russ. Lebensmittelbranche ist das ein Dorn im Auge, denn damit können sie ihre minderwertigen Produkte weniger gut absetzen. Es ist ja so, dass die westlichen Lebensmittel von besserer Qualität sind, dann kaufen die Russen lieber diese, obwohl sie teurer sind als die einheimischen Produkte.
Versteht mich bitte nicht falsch: nicht alle einheimischen Produkte sind von minderer Qualität. Diese sind dann aber gleich teuer wie die westl Produkte oder sogar etwas teurer.

Nun sagte einer dieser Manager, dass das private Einführen von Lebensmitteln so schnell als möglich abgestellt werden müsse wegen der afr. Schweinepest die Russland bedrohe. Als Bps. führte er Hamon auf (spanischer Trockenschinken) Parmesan aus Frankreich und Bresaloa aus Italien (getrocknetes Rinderfleisch, ähnlich unserem Bündnerfleisch).
Der gute Mann ist voll ins Fettnäpfchen getreten, denn erstens weiss er nur bruchweise woher die westl. Produkte stammen, Bsp Parmasan, was er aber nicht weiss, dass die afr. Schweinepest Rinder nicht befällt und somit auch keinen Käse.

Dass die afr. Schweinpest vor den Toren Russland steht, belegt diese Karte: www.fli.de/fileadmin/FLI/Images/Tierseuc...2019-04-30_09-30.jpg.
Die baltischen Länder sind stark betroffen und zum Teil Rumänien und die Ukraine.

Die afr. Schweinepest kann man nicht bekämpfen, indem man die private Einfuhr von Lebensmitteln unterbindet, sondern indem man den Wildschweinebestand in den Grenzregionen drastisch vermindert oder einen Wildzaun baut, wie es Dänemark gemacht hat. Die erste Variante finde ich die bessere, denn damit wird der normale Wildwechsel der anderen Tiere, die nicht die afr. Schweinepest übertragen können, behindert. Da die Russen sowieso alles abknallen, was sich in der freien Wildbahn bewegt, ist das Risiko des Übertragens dieser Krankheit auf russ. Gebiet wahrhaftig klein.

Es wird also aus Eigennutz was propagiert wie beim Unterbinden des Einführens der westl. Lebensmittelprodukte bei den ersten Sanktionen der EU. Damit können die russ. Lebensmittelhersteller weiterhin minderwertige Ware zum Leidwesen der Bevölkerung anbieten und sind nicht gezwungen ihren Produktionsstandard zu erhöhen.

Jetzt wissen wir nicht wie lange wir noch verschiedene Schweizerfleischspezialitäten, Greyerzer und Raclettekäse mitnehmen werden dürfen.

Ergänzung: Dass die afr. Schweinpest ein Ernährungsproblem darstellt, beweist der kleine Bericht aus China, welchen ich letzthin las. Dort gibt es einen Lieferengpass bei Schweinefleisch, denn die Chinesen haben auf ihrem Speisezettel viel Schweinefleisch.
Dagegen lacht der Islam und das Judentum, denn bei denen ist das Konsumieren von Schweinefleisch eine Todsünde. Die Extremisten sagen, das sei die Bestrafung der Ungläubigen. Warten wir ab, vielleicht gibt es auf einmal eine Seuche bei Schafen und Ziegen, dann sind sie auch betroffen und dann fängt das grosse Jammern an.
Ganz allgemein möchte ich betonen, dass wir zuviel Fleisch konsumieren. Etwas weniger würde die allgemeine Gesundheitsbalance verbessern.
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Ist Russland noch zu helfen??? 05 Mai 2019 19:41 #39397

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Aus Novaya Gazeta
"Die Erde hat diese Eigenschaft - sie bewahrt die Soldaten auf"

Wie in Deutschland gibt es auch in Russland Menschen, die versuchen die gestorbenen Soldaten des 2. Weltkrieges zu finden, zu bergen und ihnen einen Namen zu geben. Das ist gar nicht so einfach, denn der Staat behindert diese Sucharbeiten, denn er ist gar nicht interessiert die Geschichte dieser Männer zu erfahren. In der Fachsprache waren alle Soldaten, die starben Verräter, da sie nicht mehr fürs Vaterland kämpfen konnten.

In Deutschland hatten alle Soldaten mindestens eine Namensplatte. Die russ. Führung war gar nicht auf einen Krieg mit Nazideutschland vorbereitet, so dass die eingezogenen Soldaten sich selbst behelfen mussten, indem sie ihren Namen und ihren Wohnort in ihren Löffel ritzten.

Die Nachkommen dieser verschollenen Soldaten sind diesen Suchmannschaften dankbar, denn damit können sie trauern. Bei den Millionen russ. Toten, die dieser Krieg kostete eine schier unendliche Arbeit auf Freiwilligenbasis.

www.novayagazeta.ru/articles/2019/04/26/...vo-ona-otdaet-soldat
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Ist Russland noch zu helfen??? 07 Mai 2019 17:44 #39421

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Mit Vorsicht zu geniessen!
Aus den Russischen
Novaya Gazeta

Putins Berater schrieb eine Kolumne über Kiews Pläne, den Donbass mit Juden zu besiedeln. Der Kreml nannte es die "persönliche Meinung" des Autors.

Sergey Glazyev, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, äußerte sich persönlich zu der Entwicklung der Lage im Südosten der Ukraine, während der Pressesprecher des Staatschefs Dmitry Peskov die Worte des Beamten kommentierte .

„Vladimir Putin hat mit dieser Position nichts zu tun. Dies ist eine rein persönliche Meinung, es kann eine falsche Aussage des Beraters Glazyev sein.

Ich kenne den Kontext, in dem diese Aussage gemacht wurde, nicht, daher habe ich keine Gelegenheit, mich dazu irgendwie zu äußern “, zitiert RIA Novosti Peskov.

Ihm zufolge wird der von Glazyev zum Ausdruck gebrachte Standpunkt "in keiner Weise" in der Präsidialverwaltung nicht diskutiert. "Ich bin leider nicht mit der Blogger-Komponente von Advisor Glazyev vertraut, daher habe ich auch keine Gelegenheit zu urteilen", fügte der Sprecher hinzu.

Zuvor wurde in der Zeitung "Tomorrow" die Kolumne von Sergey Glazyev veröffentlicht , in der er vorschlug, dass die neuen ukrainischen Behörden den Donbass mit Juden bevölkern könnten: in Richtung der rechtsextremen Kräfte in Israel.

Ich schließe zum Beispiel nicht aus, dass die Bewohner des Gelobten Landes, die des permanenten Krieges im Nahen Osten überdrüssig sind - genau wie die Christen, die vor der Islamisierung Europas fliehen - einen massiven Umzug in die „Räumung“ der russischen Bevölkerung in das Land der Südostukraine vornehmen. “

In dem Artikel versuchte Sergej Glasjew, die Ergebnisse der „russischen Nichteinmischung“ in die inneren Angelegenheiten der Ukraine zusammenzufassen (mit Ausnahme des Konflikts im Südosten des Landes, so der Beamte). Ihm zufolge "löste das Fehlen einer russischen Intervention die Hände der amerikanischen Sonderdienste", was zur "Niederlage der russischen Welt" führte. Wenn Russland eingegriffen hätte, hätte der Konflikt auf dem Donbass vermieden werden können, sagte der Präsidentenberater.

In einem späteren Gespräch mit dem Radiosender „Moscow Says“ sagte Glasjew , dass er seine Worte nicht aufgeben wolle: „Ich habe geschrieben, was ich geschrieben habe, und jeder sieht, was er sehen möchte. Mal sehen, was als nächstes passiert. “

Irgendwie erinnert mich das an einen gewissen Berater eines deutschen Welteroberers der sich schlussendlich der Verantwortung entzog indem er sich erschoss oder einem seiner Berater den Auftrag gab ihn zu erschiessen. Dieser Berater oder Chefideologe, man kann ihn nennen wie man will, vergiftete seine Kinder und sich anschliessend selbst. Er zog das vor als sich der Verantwortung für seine "ruhmreichen* Taten zu übernehmen.
Er übersieht, dass Stalin genau das tat, wes er jetzt den Ukrainern zu unterschieben versucht.
Die Islamisierung ist für die RF ein viel grösseres Problem als für Europa.

Da sieht man was für Berater der Führer der RF um sich schart. Diese sind keinen Deut besser als die damaligen Berater, nur mit dem einzigen Unterschied, dass sie nicht genötigt werden Selbstmord zu begehen um sich der Verantwortung zu entziehen
Schirinowki ist auch so ein Geselle.
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Ist Russland noch zu helfen??? 07 Mai 2019 18:54 #39426

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"Hast du die Macht beleidigt?"
In St. Petersburg endete der vereinbarte Maiaufmarsch mit Massenverhaftungen von Oppositionellen. Fotos
Elena Lukyanova Novaya Gazeta

Am 1. Mai begann die Polizei während eines festlichen Marsches entlang des Newski-Prospekts, eine Kolonne demokratischer Kräfte mit Aktivisten aus Open Russia, Growth Party, Fair Russia, Partei der Veränderungen, United Democrats und dem Hauptquartier von Alexey Navalny aufzulösen , deren Teilnahme an der Veranstaltung Smolny vorher vereinbart hat. Über 60 Personen gingen zu den Kutschenwagen, einschließlich der Organisatoren der Kolonne. Laut dem Koordinator des Navalny-Hauptquartiers in St. Petersburg, Denis Mikhailov, wird den Oppositionsmitgliedern vorgeworfen, "an einer unkoordinierten Kundgebung innerhalb der koordinierten" teilzunehmen.

Bilder sagen mehr als Worte:
www.novayagazeta.ru/articles/2019/05/01/...-a-ty-oskorbil-vlast

Die Staatsmacht hat wieder mal bewiesen, was sie von der Demokratie hält.
Darum ist es nicht verwunderlich, dass ich von einem Unrechtsstaat spreche, wenn ich von der Russischen Föderation spreche. Ich bin aber voller Hoffnung, dass sich das eines Tages ändern wird. Werde ich es aber noch erleben?
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Lebe um erschossen zu werden
Sie nahmen nicht Berlin ein, sie marschierten nicht auf dem Roten Platz anlässlich der Siegesparade. Sie wurden von ihren eigenen Landsleuten erschossen.

So lautet ein Beitrag in der Novaya Gazeta. In diesem gehen die Autoren der Frage nach, was in den eigenen Reihen der «Roten Armee» während dem «Grossen Vaterländischen Krieg» geschah. Die Russen nennen den 2. Weltkrieg so. Für sie beginnt dieser als Hitler sie unerwartet angreift
Den Hitler-Stalin-Pakt klammern sie aus, so wie sie nicht gerne über den russisch-finnischen Krieg zu sprechen kommen.

Für Stalin entsprach das Zurückweichen der roten Armee 1941 einem Verrat am russischen Volk.
im ersten Kriegsjahr (vom 22. Juni 1941 bis zum 21. Juni 1942) wurden daraufhin 107 Persönlichkeiten festgenommen (1 Marschall, 72 Generäle, 6 Admirale, der Rest waren Divisionskommandeure und hochrangiges politisches Personal; 45 Menschen wurden zum Tode verurteilt, darunter 34 Generäle, 10 Menschen starben im Gefängnis.

Während dem Großen Vaterländischen Krieges starben 458 Generäle und Admirale aus verschiedenen Gründen. Über 90 Generäle und Admirale wurden degradiert und eingekerkert. Davon starben 54 Personen. (48 wurden erschossen, 6 starben im Kerker), was fast 12 Prozent der Gesamtverluste der sowjetischen Generäle während der gesamten Kriegszeit ausmachte.

Und wie sah es beim gemeinen Fussvolk aus?
Während des Krieges verurteilten die Tribunale 2.530.663 Menschen. Davon wurden 284 344 zum Tode verurteilt.
Von diesen wurden schlussendlich 157.593 erschossen.

Aus den Gerichtsakten kann folgende Aufstellung gemacht werden.
• 1941., 216,142,
• 1942., 685.562,
• 1943., 727,207,
• 1944. - 543.745,
• und 1945. - 357.007 Menschen.
Um was ging es bei diesen Prozessen?
Für militärische Straftaten 792.192 Menschen, für gewöhnliche Verbrechen 1.266.483 und schließlich für konterrevolutionäre 471.988.
Wie sah es bei den Bündnispartnern aus:
Die britischen Militärgerichte verurteilten 40 ihrer Soldaten zum Tode, die Franzosen - 102, die USA - 146.
Der Vollständigkeit halber sei noch auf die Statistik der Wehrmacht verwiesen. In den fünf Kriegsjahren vom 1. September 1939 bis 1. September 1944 wurden nach den Urteilen der deutschen Militärgerichte 7.810 Menschen hingerichtet. Da fehlt das letzte Jahr, wo sehr viele ihr Leben lassen mussten, weil das Naziregime damit versuchte sich am Leben zu erhalten.

Das war in Russland nicht anders: Dieses böse, betrügerische, menschenverachtende Sowjetregime kannte einfach keinen anderen Weg, um für seine Existenz zu kämpfen.

Am 24. Mai 1945 sprach Stalin folgenden Toast aus:
„Unsere Regierung hatte viele Fehler, wir hatten Momente der verzweifelten Lage in den Jahren 1941–1942, als sich unsere Armee zurückzog, verließen unsere Heimatdörfer und -städte die Ukraine, Weißrussland, Moldawien, die Leningrader Region, die baltischen Staaten, die Karelo-Finnische Republik, weil es keinen anderen Ausweg gab.
Andere Leute könnten der Regierung sagen: Sie haben unsere Erwartungen nicht erfüllt, gehen Sie weg, wir werden eine andere Regierung einsetzen, die Frieden mit Deutschland schließt und uns Frieden verschafft. Das russische Volk entschied sich jedoch nicht dafür, weil er an die Richtigkeit der Politik seiner Regierung glaubte und Opfer brachte, um die Niederlage Deutschlands sicherzustellen.
Und dieses Vertrauen des russischen Volkes in die Sowjetregierung erwies sich als die entscheidende Kraft, die einen historischen Sieg über den Feind der Menschheit - über den Faschismus - sicherte. Dank ihm, dem russischen Volk, für dieses Vertrauen! "


Damit niemand Stalin vorwerfen konnte: "Sie haben unsere Erwartungen nicht erfüllt", und ein riesiges Strafsystem hat unermüdlich funktioniert und wahllos diejenigen zermalmt, die wirklich nicht an die "Richtigkeit der Politik ihrer Regierung" glaubten und die, die nur dessen verdächtigt wurden.

Stalin nannte die Zahl der militärischen Verluste der Sowjetunion,: 7 Millionen. Chruschtschow erhöhte sie auf 20. Unter Gorbatschow wuchs sie auf 27 Millionen. Vor 2 Jahren führte ein Historiker anlässlich einer Anhörung in der Duma die Zahl von 42 Millionen ins Feld. Ein normales menschliches Bewusstsein kann das nicht wahrnehmen. Das würde die Hälfte der deutschen Bevölkerung oder 5x diejenige der Schweiz bedeuten.

Eigentlich weiss niemand genau wie viele Bürger vor dem Krieg in der Sowjetunion lebten, da zu dieser Zeit die Menschen nicht erfasst wurden und wieviele während den Kämpfen des Krieges 1941-1945 starben. Es existieren einfach keine Statistiken, die eine Zahl untermauern könnten. Dass es sehr viel waren, das weiss aber jeder.

Auch wenn während den Siegesfeierlichkeiten dem Ruhm der russ. Bevölkerung hervorgehoben wird, so wird jeder Russe, Ukrainer, Kasache usw. der während dieser Zeit Familienangehörige verlor, das Geschehene nicht vergessen können.
Heute ist kein Vergleich mehr zu damals, aber die Russische Föderation ist wieder zu einem Unrechtsstaat verkommen. Die ersten zögerlichen Demokratieversuche unter Jelzin hat der neue Präsident zu Tode getragen, damit er seine Macht festigen kann.
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Ist Russland noch zu helfen??? 13 Mai 2019 18:10 #39484

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"Unsterbliches Regiment" in Moskau. Fotos
700 Tausend Menschen nahmen in der ganzen Russischen Föderation an der diesjähren Gedächtniskundgebung teil.
In Moskau wurden am Schluss des Umzuges die Umzugsteilnehmer nass. Hoffentlich waren die Gedanken anschliessend ein bisschen abgekühlter.

www.novayagazeta.ru/articles/2019/05/09/...-chelovek-fotografii
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Ist Russland noch zu helfen??? 13 Mai 2019 19:03 #39485

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Auf Russisch
"Großvater würde den Slogan nicht billigen" Wir können es nur wiederholen "
Der Marsch des "Unsterblichen Regiments" in Jekaterinburg konnte nicht zu einer Parade von Stalinisten und Milizen des Donbass werden.

www.novayagazeta.ru/articles/2019/05/09/...zung-mozhem-povtorit

Wenn Ihr mit Chrome arbeitet, so könnt Ihr den Artikel durch Google automatisch übersetzen lassen. Ist eine gute Übersetzungshilfe.
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Ist Russland noch zu helfen??? 13 Mai 2019 19:28 #39486

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Russischer Alltag
"Wer auf dem Markt gearbeitet hat, lacht nicht über den Zirkus"
Bericht von der anderen Seite der Theke

Nach Schätzungen der Forschungsholding Romir gibt der durchschnittliche Russe nach dem Einkaufen jeweils 531 Rubel aus. Wie aus der April-Studie von Rosstat hervorgeht, haben fast 80 Prozent der Familien Probleme, das Notwendigste zu bekommen. 25 Prozent können für die Ferien keinen Tisch für die Gäste decken, 20 Prozent kaufen im Winter kein Obst, 10 Prozent gönnen sich nicht einmal alle zwei Tage Hühnchen (Amerkung wir auch nicht). Am bekanntesten war die statistische Schlussfolgerung, dass 35 Prozent der Familien bei den Schuhen sparen. Der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte den Reportern, dass es nicht notwendig sei, "diese Studien von einem angewandten Standpunkt aus zu betrachten, denn sie sind akademischer Natur". Auf Fragen des Levada Centers nennen die Einwohner des Landes von Jahr zu Jahr Preiserhöhungen und Armut die wichtigsten Themen. Versucht zu retten was zu retten ist.

www.novayagazeta.ru/articles/2019/05/10/...v-tsirke-ne-smeetsya

Auch ich habe festgestellt, dass vieles jedes Jahr teurer wird: kleines Bsp. bei den Eiern pro Jahr 10 RUB mehr pro Ei. Ich vermute, dass vieles im Schnitt um 10%/Jahr aufgeschlagen hat. Wenn der Preis bei Packungen der Gleiche ist, so ist deren Inhalt leichter geworden. Kennen wir auch in Westeuropa.
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Letzte Änderung: 13 Mai 2019 19:29 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 17 Mai 2019 21:18 #39528

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Ein bisschen Geschichte:
In Russland hört man immer nur den Begriff «Grosser Vaterländische Krieg», der dauerte von Mitte 1941.bis Mitte 2945.
Dass aber die Sowjetmacht mit Hitler einen Nichtangriffspakt, den sogenannten «Hitler-Stalinpakt» oder besser gesagt Molotow-Ribbentrop-Pakt abgeschlossen hatte indem die Teilung des Einflussgebietes über Polen und dem Baltikum beschlossen wurde, das wird hierzulande unter den Tisch gewischt wie auch über den «Sowjetisch-Finnischen Krieg» oder auch bekannt unter dem «Winterkrieg», der für die kommunistische Führung der Sowjetmacht nicht sehr gut auslief und sie zwang mit den Finnen Fieden zu schliessen. Finnland sah sich gezwungen den Russen Territorien zu überlassen.

Von diesem Krieg weiss man wenig. Rund 70.000 Finnen wurden in diesem Konflikt verwundet oder getötet. Die Größenordnung der sowjetischen Verluste ist umstritten; sie wird auf ein Vielfaches geschätzt. Das ist aber nur der 1. Teil der menschlichen Verluste, der 2. folgte im Anschlusskrieg zwischen 1941 und 1944.

Gebietsabtretungen
Durch den Friedensvertrag verlor Finnland große Teile Kareliens, darunter die gesamte Landenge und große Gebiete nördlich des Ladogasees. Die neue finnische Südostgrenze folgte im Wesentlichen der Grenze des Friedens von Nystad von 1721. Es handelte sich bei dem abgetretenen Gebiet also weitgehend um dieselben Gebiete, die 1721 von Schweden an Russland abgetreten und 1812 als Teil des sogenannten Altfinnlands durch Zar Alexander I. wieder an das Großfürstentum Finnland angegliedert worden waren. Die abgetretenen Gebiete waren deutlich größer als die ursprünglich von der Sowjetunion vor dem Krieg geforderten.
Die finnische Wirtschaft und Gesellschaft wurde durch diesen Verlust hart getroffen. Rund 420.000 Finnen flohen aus den verlorenen Gebieten und mussten von staatlicher Seite bei einer Neuansiedlung unterstützt werden. Mit den abgetretenen Gebieten verlor das Land rund zehn Prozent seiner Agrarwirtschaft und Industrie.
Weiterhin abgetreten werden mussten zahlreiche strategisch wichtige Inseln im Finnischen Meerbusen sowie die Fischerhalbinsel am Nordmeer. Hanko in Südwestfinnland wurde für dreißig Jahre an die Sowjetunion als Flottenstützpunkt verpachtet. Außerdem musste Finnland sich bereit erklären, eine Eisenbahnverbindung zwischen der schwedischen Grenze bei Tornio und der nach Murmansk führenden Strecke der Murmanbahn zu bauen und zu betreiben. Stalin wollte diese Bahnstrecke, damit er ev. schnell einen Vorstoss Richtung Westen vornehmen konnte. Der grenzüberschreitende Verkehr ist inzwischen wieder eingestellt

Ein militärisches Bündnis verlangten die sowjetischen Unterhändler im Gegensatz zu 1939 nicht mehr. Damit war die ursprünglich beabsichtigte militärische und gegebenenfalls auch politische Integration der Finnen in das kommunistische System gegenstandslos geworden.

Die Sowjetunion integrierte die abgetretenen Gebiete in die neugegründete Karelo-Finnische SSR, deren Vorsitz der einstige Chef der kommunistischen Gegenregierung Kuusinen übernahm. Die Annexionen verstärkten die sowjetische Verteidigungsposition gegenüber Finnland und gegenüber Seeangriffen aus der Ostsee. Als Deutschland im Juni 1941 die Sowjetunion angriff, erfolgte der deutsche Hauptstoß von Westen und nicht über Skandinavien, so dass die Annexionen aus der militärischen Perspektive keinen Vorteil für die Verteidigung der Sowjetunion bedeuteten.

Damit herrschte aber immer noch kein Frieden zwischen Finnland und der Sowjetunion. Alleine konnte Finnland keinen weiteren Krieg gegen die Sowjetmacht führen und so kam es, dass es durch Nazideutschland aufgerüstet wurde.
Dabei gelang es Finnland an der Seite des Deutschen Reichs anfangs, die im Winterkrieg an die Sowjetunion verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Danach entwickelte sich ein drei Jahre andauernder Stellungskrieg, bis die Sowjetunion 1944 eine große strategische Offensive startete, als deren Folge ein Waffenstillstand geschlossen wurde. Inhalt dieses Waffenstillstandes von Moskau war nicht nur der Verlust der rückeroberten, sondern auch die Abtretung weiterer finnischer Gebiete an die Sowjetunion.
Da sich Stalins Fokus mittlerweile vollständig auf Deutschland gelegt hatte, konnte Finnland jetzt gegen den Willen des Deutschen Reichs zu einigermaßen akzeptablen Bedingungen einen separaten Waffenstillstand mit der Sowjetunion schließen. Dieser wurde am 19. September 1944 in Moskau unterzeichnet. Da die Waffenstillstandsvereinbarungen auf Druck der sowjetischen Regierung auch die Bekämpfung der in Lappland stationierten Einheiten der deutschen Wehrmacht durch finnische Truppen beinhalteten, führte dies unweigerlich zum Ausbruch des Lapplandkriegs, der bis zum Frühjahr 1945 andauerte.
Der endgültige Frieden 1947 mit der UdSSR und dem Vereinigten Königreich wurde nach der Pariser Friedenskonferenz 1946 zu noch härteren Bedingungen geschlossen als nach dem Winterkrieg. Zu diesen Bedingungen zählte unter anderem die Abtretung des Gebietes um Petsamo mit dem einzigen eisfreien Nordmeerhafen des Landes. Dafür blieb Finnland allerdings die Besetzung durch sowjetische Truppen erspart, und das Land konnte im Unterschied zu den baltischen Staaten seine Unabhängigkeit bewahren.

Zusammenfassung
Karelien musste mehrere Teilungen erdulden, die Bewohner verließen zu Hunderttausenden ihre Heimat oder blieben und mussten – im russischen Teil – Repressionen erdulden. 1323 wurde Karelien zum ersten Mal geteilt, 1947 zum bisher letzten Mal. Der größte Teil der Region, die Republik Karelien, liegt heute auf dem Gebiet der russischen Föderation.
Mit der Abtretung der Gebiete nach dem Zweiten Weltkrieg verlor Finnland rund ein Zehntel seiner Staatsfläche. Was dem Land von Karelien blieb, wird in Finnland heute als Südkarelien und Nordkarelien bezeichnet. Im Gebiet der heutigen Republik Karelien leben aber noch viel Finnen.
Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam die Chance derjenigen, die von der Wiedervereinigung der finnischen und der verlorenen karelischen Gebiete träumten – ein Vorstoß, der in der finnischen Politik nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß. Eine Umfrage unter der Bevölkerung ergab im Jahr 1991, dass nur ein Drittel der Finnen an der Rückgewinnung der karelischen Gebiete interessiert war.
Die Republik Karelien hatte für Finnland nicht die gleiche Bedeutung wie für die Deutsche Bundesrepublik die DDR.

Dazu kam, dass die Republik Karelien eine arme Republik ist und seit der Annexion durch Russland ein Hinterwäldlerleben führt. Nobody zeigte mal Bilder von den Häusern in der Republik Karelien und verglich sie mit finnischen Häusern. Ein Heranführen der Republik Karelien an den Standard Finnlands hätte Finnland zu einer sehr kostspieligen Angelegenheit werden können, die das finanzielle Gefüge des Staates erschüttert hätte.

Die Republik Karelien wird vor allem durch die Murmanbahn erschlossen, die Sankt Petersburg mit Murmansk über Petrosawodsk verbindet. Von Bedeutung ist der Eisenerzabbau und die Forstwirtschaft, die von finnischen und schwedischen Konzernen (z. B. Ikea) bestimmt wird und kaum Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung bereithält. IKEA schreibt nordische Fichte, verschweigt aber, dass dieses Holz aus der Republik Karelien stammt.
Die Landwirtschaft ist heute noch weitgehend zusammengebrochen, die alten Felder und Wiesen verbüschen, die Dörfer sind nur schlecht über Schotterpisten erreichbar, ähnlich wie in der Russischen Föderation noch heute.

Lesenswet ist der Beitag der NZZ über den finnischen Teil Kareliens
www.nzz.ch/international/ilomantsi-ist-f...l=102&kid=_2019-5-17:
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Letzte Änderung: 18 Mai 2019 08:32 von Agence.
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Ist Russland noch zu helfen??? 19 Mai 2019 12:35 #39548

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Jetzt kommt raus was am Flughafen genau passiert ist. Der Pilot war gar nicht geschult einen manuellen Landeanflug durchzuführen. Grund: In Russland ist das verboten. Die Bürokraten haben da voll daneben gegriffen, denn der Pilot hatte keine andere Wahl als manuell zu landen. Sein Fehler war, dass er versuchte die Nasse des Flugzeuges nach unten zu drücken. Wäre das Flugzeug längere Zeit auf den Hinterrädern gerollt, so hätte es sich trotz erhöhter Landegeschwindigkeit von selbst beruhigt.
Eine Eigenart der Fluggäste auf russischen Linien: Sie klatschen, wenn die Landung gelungen ist. Scheinbar ist das nicht so selbstverständlich. Jetzt werden die russ. Fluglinien ihre Piloten wohl wieder in den Simulator schicken müssen, damit sie manuell landen lernen.


Novaya Gazeta
www.novayagazeta.ru/articles/2019/05/19/...heno?utm_source=push
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Letzte Änderung: 19 Mai 2019 12:37 von Agence.
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