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THEMA: Buchempfehlung

Buchempfehlung 08 Nov 2018 08:01 #38387

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tartu schrieb:
Serhij Zhadan ist der bedeutendste Schriftsteller seines Landes. Wie ein Handlungsreisender zieht er durch sein Land und trägt Antikriegsgedichte vor. Sein Roman "Das Internat" erinnert an Hemingways Erzählton.
www.sueddeutsche.de/kultur/ukraine-der-kaempfer-1.4197351
Hier sind ein paar Ausschnitte aus seinem Besuch und Buchvorstellung bei uns in Hamburg: Rückblick: Gesprächsabend mit Serhij Zhadan
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
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Buchempfehlung 10 Dez 2018 12:29 #38590

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Mikroplastik:
Rita Apel habe ich soeben im TV gesehen und gehört, sie dichtet, reimt -Respekt!

deshalb muss das verbreitet werden....

es ist ein Video, mal sehen, ob ihr es anhören könnt

www.hanskottke.de/wordpress/rita-apel-po...-ueber-mikroplastik/


PS: sie hat auch Max und Moritz in die Neuzeit geholt :Max and Morris , googlete mal, es lohnt!
Letzte Änderung: 10 Dez 2018 12:40 von Hanna.
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Buchempfehlung 10 Dez 2018 13:30 #38591

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Danke, Hannah, ich werde zur Verbreitung beitragen. Es ist gut bös und vor allem wahr bibü)
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Buchempfehlung 13 Dez 2018 15:10 #38615

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... und weil man drüber stolpert:

Resolution der Kommunarden

1. In Erwägung unserer Schwäche machtet ihr Gesetze, die uns knechten soll'n
die Gesetze seien künftig nicht beachtet in Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll'n.

Refrain: In Erwägung, daß ihr uns dann eben mit Gewehren und Kanonen droht
haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben mehr zu fürchten als den Tod.

2. In Erwägung, daß wir hungrig bleiben wenn wir dulden, daß ihr uns bestehlt
wollen wir mal feststell'n, daß nur Fensterscheiben uns vom Brote trennen, das uns fehlt.

3. In Erwägung, daß da Häuser stehen während ihr uns ohne Bleibe laßt
haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen weil es uns in uns'ren Löchern nicht mehr paßt.

4. In Erwägung, es gibt zuviel Kohlen während es uns ohne Kohlen friert
haben wir beschlossen, sie uns jetzt zu holen in Erwägung, daß es uns dann warm sein wird.

5. In Erwägung, es will euch nicht glücken uns zu schaffen einen guten Lohn
übernehmen wir jetzt selber die Fabriken in Erwägung, ohne euch reicht's für uns schon.

6. In Erwägung, daß wir der Regierung was sie immer auch verspricht, nicht trau'n
haben wir beschlossen, unter eig'ner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubau'n .

In Erwägung, ihr hört auf Kanonen and're Sprachen könnt ihr nicht versteh'n
müssen wir dann eben, ja das wird sich lohnen die Kanonen auf euch dreh'n!

Text: Brecht Musik: Hanns Eisler


.. bin wahrscheinlich doch ein verkappter Kommunist ? H.) - weiterhin aktuell
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Buchempfehlung 16 Dez 2018 20:47 #38639

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"LikeWar"
:
Der Krieg, den man nicht sehen kann
In sozialen Medien wird gerade der moderne Krieg geführt. Akteure sind einzelne Menschen, Terrorgruppen – und Staaten wie Russland. Ein Buch legt dar, wie sie vorgehen.
www.zeit.de/digital/internet/2018-12/lik...buch/komplettansicht
Letzte Änderung: 16 Dez 2018 20:48 von tartu.
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Buchempfehlung 22 Dez 2018 11:43 #38701

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Deutschlandfunk

Erinnern an den Krieg
Warum ein Promi-Zahnarzt Bücher schreibt
Von Marta Kupiec

Der Zahnarzt Anatol Gotfryd empfing jahrzehntelang die West-Berliner Künstler-Prominenz in seinem Zahnarztstuhl. Harald Juhnke oder Günter Grass zeigten ihm ihr Gebiss. Heute schreibt Gotfryd selber Bücher, in denen er seine Kindheit in der heutigen Ukraine lebendig werden lässt
...
Sein bewegtes Leben, das einst in Kolomea begann, liefert den besten Stoff für einen Roman. Kołomyja, die Stadt seiner Kindheit, heute in der Ukraine, war damals ein Schmelztiegel aus Sprachen und Kulturen.
www.deutschlandfunkkultur.de/erinnern-an...am:article_id=436658


buchhaus.ch

Der Himmel über Westberlin
Meine Freunde, die Künstler und andere Patienten
von Gotfryd, Anatol

Verlag für Berlin-Brandenburg, 2017. - 280 Seiten
Mit neun Jahren erlebte er den Einmarsch der Roten Armee in seiner ostpolnischen Heimat, zwei Jahre später die Besetzung durch die Deutschen. Nur knapp entging er der Deportation ...
www.buchhaus.ch/detail/ISBN-978394525690...mmel-über-Westberlin
Letzte Änderung: 22 Dez 2018 11:44 von stephan.r.
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Buchempfehlung 17 Feb 2019 01:08 #38881

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derStandard

15. Februar 2019, 19:56
Tanja Maljartschuk: Bollwerk gegen die Gefräßigkeit des Blauwals
Andrea Heinz

"Blauwal der Erinnerung": Die in der Ukraine geborene aktuelle Bachmann-Preisträgerin Tanja Maljartschuk hat einen neuen Roman geschrieben
....
Blauwal der Erinnerung heißt der neue Roman der 1983 in der Ukraine geborenen, seit 2011 in Wien lebenden Autorin, die vergangenes Jahr in Klagenfurt für den Text Frösche im Meer den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt.
Sie verknüpft darin zwei Leben, die eigentlich wenig bis gar nichts miteinander zu tun haben: das einer jungen ukrainischen Schriftstellerin mit dem eines aus einer polnischen Adelsfamilie stammenden Historikers, Publizisten und Politikers, der sich für die staatliche Unabhängigkeit der Ukraine einsetzte und am Scheitern seiner Pläne schließlich zerbrach.
derstandard.at/2000098063547/Tanja-Malja...des-Blauwals?ref=rss
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Buchempfehlung 19 Feb 2019 09:57 #38895

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Deutschlandfunk

18.02.2019
Masha Gessen
„Die Zukunft ist Geschichte“
Es gelingt wenigen Autoren, die volle geschichtliche Dimension Russlands in den Blick zu nehmen. Die russisch-US-amerikanische Journalistin Masha Gessen hat sich genau das mit ihrem Buch zum Ziel gesetzt – und erhält dafür den Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung.
Russland – ein Land, das zu faszinieren, das zu erschrecken vermag, das angeblich
„mit dem Verstand nicht zu messen ist.“
Wie schon im 19. Jahrhundert der Dichter Fjodor Tjutschew formulierte. – Mehr als 140 Millionen Menschen, verteilt über eine kontinentgroße Fläche, leben dort. Doch ihren Nachbarn geben Russen nicht selten Rätsel auf. Wie denken sie wirklich? Was fühlen sie? Was erwarten oder erhoffen sie von ihrem Staat? Wie sehen sie das Ausland? Um dies zu beantworten, konzentriert sich die russisch- US-amerikanische Journalistin Masha Gessen fast ausschließlich auf vier junge Russen, zwei Männer und zwei Frauen, alle Mitte der 1980er Jahre geboren. Deren unterschiedlichen Lebensgeschichten spürt sie nach, um am Ende für die Gegenwart zu einer sie alle verbindenden, wenig tröstlichen Erkenntnis zu gelangen, die auch den Titel ihres Buchs bestimmt:
www.deutschlandfunk.de/masha-gessen-die-...am:article_id=440870

Möglicherweise ist der Titel des Themas nicht ganz zutreffend. Denn empfehlen kann ich nur, was ich kenne. Dieses Buch kenne ich (noch) nicht. Aber nach dem Lesen der Rezension tönt es sehr interessant zudem hat es den Leipziger Buchpreis erhalten. Ich denke, es ist kein Propagandawerk, wie wir sie zur Genüge kennen. Ob man Russland nachher besser versteht, sei dahingestellt, die Frage bleibt, ob das überhaupt möglich ist, aber man kennt es besser! Vielleicht hat es jemnd von euch chon gelesen.

Buchhaus.ch

Russland, 1980er Jahre bis in die Gegenwart: Ein Land, das sich öffnete, hat sich wieder verschlossen. Eine Gesellschaft, die zu Emanzipation, Freiheit und Selbsterkenntnis aufgebrochen war, leidet heute unter Bevormundung und Repression. Wie konnte es dazu kommen? Die Frage hat die Bestsellerautorin Masha Gessen nicht losgelassen, und sie packt auch die Leser.
Im Zentrum stehen vier Menschen der Generation 1984. Sie kamen in die Schule, als die Sowjetunion zerfiel, und wurden unter Präsident Putin erwachsen. Junge Leute aus unterschiedlichen sozialen und familiären Verhältnissen: zum Beispiel Zhanna, deren Vater Boris Nemzow, ein prominenter Reformer, mitten in Moskau erschossen wurde. Oder Ljoscha, der als schwuler Dozent seine Stelle an der Uni Perm verliert.
Die große Erzählung von Aufbrüchen und gescheiterten Hoffnungen der Jungen wird flankiert von den Bildungsgeschichten des liberalen Soziologen Lew Gudkow, der Psychoanalytikerin Marina Arutjunjan und des rechtsnationalistischen Philosophen Alexander Dugin.
Masha Gessen hat ein Russland-Buch geschrieben, wie es noch keines gab: fesselnd wie ein Gesellschaftsroman, angetrieben von dem leidenschaftlichen Wunsch zu verstehen, warum ein Land, das in einem ungeheuren Kraftakt seine lähmenden Machtstrukturen abschütteln konnte, zu einem autoritär geführten Staat mit neoimperialen Zügen geworden ist.

Buchdaten

Die Zukunft ist Geschichte
Wie Russland die Freiheit gewann und verlor
von Gessen, Masha
Suhrkamp2018
639 Seiten
www.buchhaus.ch/buecher/fachbuecher/gesc...-Geschichte?bpmctrl=
Letzte Änderung: 19 Feb 2019 10:08 von stephan.r.
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Buchempfehlung 27 Feb 2019 11:23 #38957

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Den Hinweis auf dieses Buch habe ich im Institut für Völkerrecht, Universität Bonn gefunden

Postsowjetischer Separatismus : die pro-russländischen Bewegungen im moldauischen Dnjestr-Tal und auf der Krim 1989 - 1995 / Jan Zofka. - Göttingen : Wallstein Verlag : [2015]. – 437 S. – ISBN 978-3-8353-1634-8. – (Moderne europäische Geschichte ; 10)
Abweichender Titel: Akteure (post-)sowjetischer Territorialkonflikte. – Dissertation, Universität Leipzig, 2015

buchhaus.ch

Während in der Ukraine seit dem Frühjahr 2014 um die Region Donbass gekämpft wird und die Krim bereits unter die Kontrolle Russlands geraten ist, existieren 20 Jahre nach dem Zerfall der UdSSR auch in Moldova, Georgien und Aserbaidschan staatsähnliche Gebilde, die international nicht anerkannt sind.
Jan Zofka geht zu den Ursprüngen zweier dieser Konflikte zurück und nimmt die Akteure in den Blick: die pro-russländischen Bewegungen in Transnistrien in Moldova und auf der Krim. In welchen Kontexten entstanden diese Bewegungen? Aus welchen sozialen Gruppen kamen die Beteiligten? Wie funktionierte die Rekrutierung?

Der Vergleich macht trotz gravierender Unterschiede deutlich: Es waren bereits in der Zeit der Sowjetunion bestehende Netzwerke, soziale Machtstrukturen und lokale Institutionen, die die Bewegungen prägten. Das Engagement der Beteiligten hing keineswegs von einer angenommenen kollektiven Zugehörigkeit ab, wie es die verbreitete Deutung der innerstaatlichen Kriege nach 1989 als "ethnische Konflikte" suggeriert.

Ausgezeichnet mit Promotionspreisen der Research Academy Leipzig und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.
www.buchhaus.ch/detail/ISBN-978383531634...foreign.435593-1-0-0

Zum Autor:
Zofka, Jan
Jan Zofka, geb. 1975, studierte Geschichte, Politik- und Osteuropawissenschaften in Leipzig und St. Petersburg. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig.

Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis:
portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSear...ery=idn%3D106306256X

Wie an anderer Stelle bereits einmal gesagt, ich habe das Buch (noch) nicht gelesen, in diesem Falle also keine Empfehlung, sondern ein Hinweis. Das Buch (Buchhandelsausgabe) ist im Buchhandel erhältlich, Preis: 55 sFr, den Europreis habe ich nicht gefunden, vermutlich etwas ziemlich tiefer, der Umrechnungskurs ist in der Regel eher kriminell
Letzte Änderung: 27 Feb 2019 11:25 von stephan.r.
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Buchempfehlung 15 Mär 2019 02:46 #39041

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Faust-Kultur

Ulrike Almut Sandigs Lyrik
Teilhabe an der Welt
Das lyrische Ich ist bei Ulrike Almut Sandig ständig in Bewegung. Ihre Texte nehmen ihre Leser mit auf rasante Reisen durch Zeit und Raum, Realität und Traum in Gefilde, die auf keiner gültigen Landkarte verzeichnet sind, wie sie selbst bekennt. Nun erhielt die Berliner Autorin den Horst Bingel-Preis für Literatur. Faust-Kultur dokumentiert die Laudatio der in Nottingham lehrenden Germanistin Dr. Heike Bartel.

Von der Autorin ist noch eine CD erschienen an der der Ukrainische Musiker Grigory Semenchuk beteiligt ist

Hier ist es nicht Leipzig, sondern Berlin – in der filmischen Darstellung von Walter Ruttmanns Berlin: Sinfonie einer Großstadt (1927) – das Sandig und ihr Ukrainischer Kollege Grigory Semenchuk mit einem neuen elektronischen Soundtrack unterlegen und mit einem Zyklus von 22 Sprech-Gedichten begleiten. Die Polyvalenz der verschiedenen Positionen, die wesentlich zu Sandig Arbeiten gehört, taucht hier in der multimedialen Gleichzeitigkeit verschiedener historischer und gegenwärtiger Stadtbilder auf. So werden zum Beispiel Ruttmanns filmische Bilder von Berlins Anhalter Bahnhof der Weimarer Zeit unterlegt mit Sandigs Verweisen im Sprechgesang: „früher wurde hier Viehmarkt getrieben / später wurden hier Alte mit Sternen verschifft // ein paar Waggons dritter Klasse an die / Personenzüge und in Theresienstadt wieder // gelöst.“
faustkultur.de/3843-0-Horst-Bingel-Preis...ke-Almut-Sandig.html


Angabe zum Buch und CD:

Ulrike Almut Sandig
ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt
Neue Gedichte
Gebunden, 96 Seiten
ISBN-13: 9783895611896
Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2016

Ulrike Almut Sandig, Grigory Semenchuk
Landschaft
Zehn Songs nach Gedichten
CD, 45 Minuten Spielzeit
ISBN-13: 9783895611841
Schöffling & Co., Frankfurt am Main 2018

Im Artikel hat es jeweils auch Links für die Bestellung
Letzte Änderung: 15 Mär 2019 03:02 von stephan.r.
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Buchempfehlung 14 Apr 2019 14:40 #39199

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Radio SRF2
52 beste Bücher

[Tanja Maljartschuk: Blauwal der Erinnerung]
Autor: 1felix Münger

[14.4.2019[, 11:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Eine junge Frau ist in einer Lebenskrise. Um Halt zu finden, beginnt sie, die Biographie des 1931 verstorbenen ukrainischen Volkshelden Wjatscheslaw Lypynskyj zu recherchieren. Die Ukrainerin Tanja Maljartschuk ist mit ihrem aktuellen Roman «Blauwal der Erinnerung» zu Gast bei Felix Münger.
www.srf.ch/sendungen/52-beste-buecher/bl...n-tanja-maljartschuk

Es steht ein Download-Knopf zur Verfügung.
Tanja Maljartschuk hat 2018 den Ingeborg-Bachmann-Preis eerhalten.

vgl.:


37106
www.ukrainer-forum.eu/index.php/forum/di...hlung?start=40#37106
und
38881
www.ukrainer-forum.eu/index.php/forum/di...hlung?start=60#38881

Zur Ergänzung

Wjatscheslaw Lypynskyj - Wikipedia

Wjatscheslaw Kasymyrowytsch Lypynskyj (ukrainisch В'ячеслав Казимирович Липинський, polnisch Wiaczesław Kazimierz Lipiński; * 5. Apriljul./ 17. April 1882greg. in Saturzi, Gouvernement Wolhynien, Russisches Kaiserreich; † 14. Juni 1931 in Pernitz, Österreich) war ein ukrainischer Historiker, politischer Philosoph, Publizist und Botschafter.
de.wikipedia.org/wiki/Wjatscheslaw_Lypynskyj
Letzte Änderung: 14 Apr 2019 14:58 von stephan.r.
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Buchempfehlung 20 Apr 2019 10:58 #39249

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Leipziger Internet Artikel
20. April 2019
Berührende Geschichten von einem Verbannten
Leben: Die acht Kindheitsgeschichten von Oleg Senzow jetzt bei Voland & Quist
Ralf Julke

Für alle Leser
Es ist ein berührendes Buch. Es ist ein aufrüttelndes Buch, eines, das nicht nur daran erinnert, dass der ukrainische Filmemacher Oleg Senzow seit fünf Jahren nach einer falschen Anklage und einem Schauprozess ganz in alter stalinistischer Manier in einem russischen Straflager eingesperrt ist. Als Faustpfand oder als Symbol für Putins Politik gegenüber der Ukraine, das ist eigentlich egal. Zerstört werden soll damit auch ein Mensch, der nicht ins Raster des eingeschüchterten Untertanen passt.
www.l-iz.de/bildung/buecher/2019/04/Lebe...-Voland-Quist-271109

Oleg Senzow Leben, Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2019, 16 Euro.
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Buchempfehlung 29 Apr 2019 17:20 #39326

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Ukraine verstehen

26. Apr 2019
Rei­se­füh­rer über die Ukraine erschie­nen. Das glück­li­che Ende einer unend­li­chen Geschichte

Ende März 2019 war es soweit: der lang erwar­tete Rei­se­füh­rer über die Ukraine, beim Verlag Reise-Know-How, Bie­le­feld ist erschie­nen. Damit wurde ein im Jahre 2011 begon­ne­nes Mam­mut­pro­jekt abge­schlos­sen und Wirk­lich­keit.
ukraineverstehen.de/koller-das-gluecklic...ndlichen-geschichte/

Der Erste Reiseführer über die Ukraine seit 2014

Buchdaten


Reise Know-How Reiseführer Ukraine
von Koller, Peter
Reise Know-How Verlag Peter Rump
2019
732 Seiten
Letzte Änderung: 29 Apr 2019 17:50 von stephan.r.
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Buchempfehlung 09 Mai 2019 23:10 #39453

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Die Zeit

1. Mai 2019, 16:47 Uhr, Editiert am 7. Mai 2019, 7:45 Uhr
DIE ZEIT Nr. 19/2019, 2. Mai 2019
"Fake und Fiktion. Über die Erfindung von Wahrheit"
Was der Fake verrät

Herrschen heute tatsächlich überall Unwahrheiten? Der Literaturwissenschaftler Thomas Strässle gibt einen Crashkurs in Erzähltheorie und analysiert die unsichere Grenze zwischen Fälschungen und Fiktion
Eine Rezension von Maja Beckers
www.zeit.de/2019/19/fake-fiktion-erfindu...eit-thomas-straessle


Buchdaten von buchhaus.ch

Fake und Fiktion
Über die Erfindung von Wahrheit
von Strässle, Thomas
128 Seiten
Hanser 2019
CHF26.90

Schluss mit dem Starren auf die Faktenchecks! Zur Halbzeit der Präsidentschaft von Donald Trump wissen alle, dass die Fiktion im Gewande des Fakes die Vorherrschaft der Fakten abgelöst hat. Die Instanz für Fragen der Fiktion, die Literaturwissenschaft, hat sich aber bislang vornehm zurückgehalten. Nun nimmt sich der Literaturwissenschaftler Thomas Strässle der Sache an. Jeder Fake ist eine Form von Fiktion, wie auch ein Roman Fiktion ist. Aber nicht jede Fiktion ist auch ein Fake. Was muss passieren, damit eine Fiktion als Fake für wahr gehalten wird? Wie lernen wir, Lügen zu unterscheiden - die schönen Lügen der Literatur von den bösen Lügen der Fakes? Davon handelt Strässles großer Essay.
www.buchhaus.ch/detail/ISBN-978344626229...mas/Fake-und-Fiktion
Letzte Änderung: 09 Mai 2019 23:11 von stephan.r.
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Buchempfehlung 13 Mai 2019 10:43 #39480

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Ukraine verstehen

12. Mai 2019
Stalins Krieg gegen die Ukraine – eine Rezen­sion
Gerhard Simon

Prof. Dr. Gerhard Simon rezen­siert Anne App­le­baums „Roter Hunger: Stalins Krieg gegen die Ukraine“, die erste große Mono­gra­phie zum Holo­do­mor, die jetzt in deut­scher Sprache vor­liegt.
ukraineverstehen.de/simon-rezension-stal...g-gegen-die-ukraine/
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Buchempfehlung 28 Mai 2019 13:32 #39645

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Die Welt

[28.5.2019], 09:17 Uhr
Literatur
„Holodomor“
Hunger war Stalins Mordwaffe gegen die Ukraine
Von Richard Herzinger
Korrespondent für Politik und Gesellschaft

1932 und 1933 starben Millionen Ukrainer. Ein neues Buch analysiert die von Stalin angezettelte Hungersnot. Jetzt fordert die Ukraine den Deutschen Bundestag auf, den Holodomor als Genozid anzuerkennen.
www.welt.de/kultur/literarischewelt/arti...gen-die-Ukraine.html

Zu:
Anne App­le­baum: Roter Hunger: Stalins Krieg gegen die Ukraine
Letzte Änderung: 28 Mai 2019 13:35 von stephan.r.
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Buchempfehlung 13 Jun 2019 23:45 #39800

https://www.rowohlt.de/paperback/golineh-atai-die-wahrheit-ist-der-feind.html

"Seit dem „Anschluss“ der Krim erfindet sich Russland neu: als eine Großmacht, die chauvinistisch spricht und aggressiv handelt. Das sagt Golineh Atai, die für ihre Berichterstattung aus Moskau vielfach ausgezeichnet worden ist."
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Buchempfehlung 17 Jun 2019 09:48 #39813

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Deutschlandfunk

16.06.2019
Wassili Golowanow: „Das Buch vom Kaspischen Meer“
Meer ohne Ausgang
Ein tiefes Unbehagen an der Gegenwart treibt den bedeutenden Moskauer Reiseschriftsteller Wassili Golowanow zu Reisen an den Ufern des Kaspischen Meeres, das seit Jahrhunderten Orient und Okzident, Islam und Christentum verbindet und trennt.
Von Uli Hufen

Es ist Ende Mai, schönste Reisezeit, auch in Dagestan am Kaspischen Meer. Wassili Golowanow ist seit ein paar Tagen in der russischen Kaukasusrepublik unterwegs. Er hat einige Bergdörfer gesehen. Er war in Russlands ältester Großstadt Derbent, die mindestens zwei- vielleicht aber auch fünftausend Jahre alt ist. Er hat die Waffenschmiede von Kubatschi besucht, die der Legende nach schon Alexander den Großen mit einem Helm und Alexander Newski mit einem Schild versorgten. Er hat über islamische Mystik und Wahhabismus und über Landflucht und Terror diskutiert und er hat fabelhaft schöne Landschaften gesehen.
www.deutschlandfunk.de/wassili-golowanow...am:article_id=448749
Letzte Änderung: 20 Jun 2019 10:23 von stephan.r.
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Buchempfehlung 20 Jun 2019 10:46 #39833

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taz
21.4.2019
Erzählungen von Oleg Senzow
Routinen und Drill, klebrig-zäh
Jens Uthoff

Oleg Senzow sitzt seit bald fünf Jahren in russischer Haft. Nun sind seine teils autobiografischen Erzählungen auf Deutsch erschienen.
Mit diesen Worten beschreibt Oleg Senzow die Rückkehr in das Dorf auf der Krim, in dem er in den achtziger Jahren aufwuchs und das er nun, 15 Jahre nachdem er es verlassen hat, wieder besucht. Er denkt zurück an seine Kindheitstage, an die einstigen Spielkameraden: Makar, Sanja, Taxik, Lelja, Oleg, Barsuk und Belan. Und daran, was aus ihnen geworden ist: Einer ist in der Sekte gelandet, der andere hat sich „dem Suff ergeben“, ein dritter „hat geheiratet und ist fett geworden, macht aber immer noch seine Witze“.
taz.de/Erzaehlungen-von-Oleg-Senzow/!5586962/

Trotz des - meiner Meinung nach verunglückten Titels, "ein klebrig-zähes Buch" würde ich jetzt nur unter Zwang anfassen - findet der Autor am Schluss des Artikels empfehlende Worte, Zitat:

Aber auch unabhängig von dem politischen Kontext lohnt es, dieses Buch mit seiner dichten, eindrücklichen, tief schürfenden Erzählweise zu lesen

Der vom Autor zitierten Satz Senzow' „Die Kindheit ist vorbei, sie wohnt nicht mehr hier. Die Orte sind dieselben und die Leute eigentlich auch, aber trotzdem ist alles anders gefällt mir sehr und ich hatte dieses Gefühl - wenn auch in viel harmloserem Ausmass - auch schon
Letzte Änderung: 20 Jun 2019 10:48 von stephan.r.
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Buchempfehlung 06 Jul 2019 18:33 #39966

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Die Welt

[6,7.2019], Stand: 11:43 Uhr
Literatur
Russlands Zukunft
„Putin interessiert sich nicht für Regeln"
Von Richard Herzinger, Korrespondent für Politik und Gesellschaft

Ist Putin wirklich so stark – oder ist der Westen zu ratlos, wie er Russland gegenüber auftreten soll? Zwei neue Bücher erklären Putins Weltordnung und fragen, wie es nach dem KGB-Mann weitergehen kann.
www.welt.de/kultur/literarischewelt/arti...nd-Golineh-Atai.html


die beiden Bücher:

Angela Stent: Putins Russland. Rowohlt, 576 S., 25 €.

Golineh Atai: Die Wahrheit ist der Feind. Rowohlt Berlin, 384 S., 18 €.

Zum Buch von Angela Stent:
In einem weit ausgreifenden Überblick zeichnet die amerikanische Politikanalystin und Russlandexpertin Angela Stent detailliert die Entwicklung Russlands zum aggressiven globalpolitischen Gegenspieler des Westens – und in erster Linie der USA – seit Putins Machtantritt 2000 nach. Sie zeigt, dass dieser Weg mit westlichen Illusionen gepflastert war, die drastisch enttäuscht wurden, ohne dass daraus die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen wurden.

Zum Buch von Golineh Atai:
Golineh Atai zeichnet mit enormer Faktenfülle ein alarmierendes Bild von Putins Russland – ohne jemals in einen alarmistischen oder agitatorischen Ton zu verfallen. In einer Zeit, da Kreml-Apologien wie die von Gabriele Krone-Schmalz und Horst Teltschik den deutschen Buchmarkt überschwemmen, erfüllt ihre ungeschminkte Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands der russischen Gesellschaft unter Putin eine unschätzbare aufklärerische Funktion.
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