Sie sind nicht eingeloggt.

Sie sind nicht eingeloggt.

Team

virtueller Hausmeister
nobody
mbert

virtueller Hauswart
sunshine 

Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Buchempfehlung

Re:Buchempfehlung 27 Jan 2016 21:07 #29456

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3881
  • Dank erhalten: 10331
ich bin irgendwie immer zu spät dran

Hallo,

Hitlers Machwerk las ich rund 50 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges. Ich muss gestehen, dass ich mit der Beschaffung eines Originals Mühe hatte. Und dann muss ich noch gestehen, dass ich es nur anlesen konnte, weil es dermaßen schlecht geschrieben war. Inhaltlich war das, was ich damals las, erbärmlich bis unerträglich.
Darum kann ich eine Verbreitung (auch als kommentierte Auflage) nicht unterstützen.

Mit Sarazzin bin ich so gut 5 Jahre zu spät dran. "Deutschland schaft sich ab" ist nach gut 1/3 Drittel der Dicke vom Paperback-Buch kein rassistisches Buch. Mal sehen was auf den kommenden zwei Dritteln auf mich zukommt.
Empfehlen kann ich auch dies Buch nicht, weil viel zu umständlich geschrieben, wo der Autor doch Klartext wollte. Aber einmal langt mir ein Sachverhalt; muss ich nicht drei- oder viermal wiederholt lesen. Zudem sind viele Allgemeinplätze wiedergegeben. Das Buch war sicher nur der Aufreger, weil ein SPD-Mitglied Nestbeschmutzung betrieb.

Gruß nobody
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanna, stephan.r

Buchempfehlung 29 Jan 2016 20:19 #29489

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1172
  • Dank erhalten: 2351
Gibt noch mehr vom Schriftsteller Boris Schumatsky:

er schrieb Kritisches in der
zeit.de - Zeit Online - auch mal einen Text, der vom Jahre 2014, "Die Russen gibt es nicht mehr"



kann keinen Link geben, da ich mich noch immer weigere Googles Bedingungen zu erfüllen,
also mal selbst suchen bei Interesse
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody

Buchempfehlung 16 Apr 2016 10:42 #30422

  • Rosinchen
  • Rosinchens Avatar
von Boris Reitschuster ein neues Buch
Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert Gebundene Ausgabe – 15. April 2016

www.amazon.de/Putins-verdeckter-Krieg-Mo...and+verdeckter+spiel
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.

Buchempfehlung 16 Apr 2016 22:52 #30426

  • polygon
  • polygons Avatar
  • OFFLINE
  • Neuling
  • Beiträge: 180
  • Dank erhalten: 478
Rosinchen schrieb:
von Boris Reitschuster ein neues Buch
Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert Gebundene Ausgabe – 15. April 2016

www.amazon.de/Putins-verdeckter-Krieg-Mo...and+verdeckter+spiel

Guten Abend,
ich habs mir schon vorgestern bestellt. Ich hoffe, dass ich es am Montag bekomme
Gruß
Michael
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: nobody, Rosinchen

Buchempfehlung 04 Mai 2016 19:53 #30692

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1172
  • Dank erhalten: 2351
"... Die Zeiten waren vorüber, in denen bleigraue oder schwarze Gefangenenwagen durch die Straßen von Moskau glitten und alle Bürger in Schrecken versetzten. Nach dem Krieg war in einem genialen Kopf der Gedanke aufgetaucht, ,Schwarze Raben' von der Größe und vom Aussehen der Lebensmittellieferwagen zu bauen, sie außen mit den gleichen orange-blauen Streifen zu versehen und sie in vier Sprachen zu beschriften:

Chleb Pain Brot Break
oder:
Mjasso Viande Fleisch Meat

Und jetzt, als er im 'Schwarzen Raben' Platz nehmen sollte gelang es Nershin sich etwas zur Seite zu beugen und zu lesen:
Meat

..."
(Man schildert die Enge im Drei-Tonnen-Wagen, es werden 21 Gefangene zur "Verschickung" gebracht, und Wachpersonal...)

"... So blieb Chorobrow dabei:
"Nein, Leute, lieber Brot mit Wasser als Kuchen mit Kummer."
Die Häftlinge schwiegen und horchten auf den Motor.
Ja, auf sie wartete die Taiga und die Tundra, der Kältepol von Oj-Mijakon und die Kupferminen von Dsheskasgan, Pickel und Tragbahre, Hungerrationen feuchten Brotes, Krankenhausbaracke und Tod!
Auf sie wartete nur das Allerschlimmste.
In ihren Herzen aber war Friede.
Sie hatten die Furchtlosigkeit von Menschen gewonnen, die alles, aber auch alles verloren haben - eine Furchtlosigkeit, die schwer zu erringen, dafür aber von Dauer ist.
Die in seinem Inneren zusammengepreßten Leiber hin und her schleudernd, hatte das fröhliche, orange-blaue Auto inzwischen die Straßen der Stadt erreicht, fuhr jetzt an einem Bahnhof vorbei und hielt an der Kreuzung. An demselben Kreuzweg, an derselben Ampel, stoppte auch der dunkelrot lackierte Wagen des Korrespondenten der französischen Zeitung 'Libe'ration', der zu einem Hockeyspiel ins Dynamo-Stadion fuhr.
Der Korrespondent las auf dem Lieferwagen die Worte:

Mjasso Viande Fleisch Meat

Er erinnerte sich, heute in den verschiedenen Teilen Moskaus bereits mehrere solche Wagen gesehen zu haben, zog ein Notizbuch hervor und schrieb mit seinem bordeauxroten Füllhalter hinein:
"In den Straßen von Moskau sieht man immer wieder Lieferwagen mit Lebensmitteln, äußerst sauber und vom sanitären Standpunkt einwandfrei. Die Versorgung der Hauptstadt kann nur als vorzüglich bezeichnet werden."

1955 - 1964"

Dies ist das Ende des Buches von Alexander Solschenizyn "Der erste Kreis der Hölle", Deutsche Ausgabe 1968
Letzte Änderung: 04 Mai 2016 19:59 von Hanna.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody, alles wird gut, ельф, Rosinchen

Buchempfehlung 04 Mai 2016 19:58 #30693

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1172
  • Dank erhalten: 2351
weiß angestrichene LKW, äußerst sauber und hygienisch einwandfrei...

der hochaktuelle Solschenizyn
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody, ельф

Buchempfehlung 01 Okt 2016 08:41 #32322

  • Agence
  • Agences Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Agence
  • Beiträge: 2674
  • Dank erhalten: 5380
Gerade aktuell nach der Gedenkfeier in Kiew zum Massaker der Wehrmacht und der SS in der Schlucht von Babi Jar in der Nähe von Kiew

1941: 5 Frauen kämpfen ums Überleben
Deutsch-Judisch-Ukrainisches Kriegsdrama
(Nur die Toten wissen, wie es wiklich war......)
Von Michael Häusler
ISBN 9-783-739-226-958

Ein zutiefst zerstörender Roman, der den Leser im wahrsten Sinne des Wortes direkt in den Abgrund führt. . . . .
Mein Schatz stammt aus Astrakhan, einer Ukrainerin mit russ. Pass.
Letzte Änderung: 01 Okt 2016 08:44 von Agence.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody, Hanna, stephan.r

Buchempfehlung 15 Okt 2016 10:37 #32456

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1172
  • Dank erhalten: 2351
Wieder einmal hat mir ein Bericht von Sunshine einen Internetweg gewiesen, dem ich gefolgt bin, weiter und weiter, und ich fand:

www.zeit.de/2000/31/200031.tschetschenien_.xml/seite-3

- "Termin mit dem Tod" ein Buch über Tschetschenien von Politowskaja (2000). - inzwischen ist sie ermordet
und
- einen Bericht von Andre' Glucksmann vom 27. Juli 2000/ Quelle. Die Zeit 2000
Er war dort und berichtet darüber:

"Stalin dachte nicht anders"
"Tschetschenien vernichtet die moralischen Fundamente der russischen Gesellschaft"

die letzten Zeilen als Auszug:
":... In Paris fand ich ein Gedicht von Lermontow, das nun fast 200 Jahre alt ist:

"Leb wohl, du ungewaschnes Rußland./du Land der Sklaven, Land der Herren./Ihr himmelblauen Uniformen,/auch du Volk, dienst du doch zu gern./Vielleicht werd dort im Kaukasus/ich deinen Paschas bald entgehen,/den Ohren, welche alles hören,/den Augen, welche alles sehen.". "
Letzte Änderung: 15 Okt 2016 13:09 von Hanna.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, Wikinger, nobody, stephan.r

Buchempfehlung 21 Jan 2018 22:59 #35808

  • tartu
  • tartus Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1265
  • Dank erhalten: 2527
Eine Mauer durch die Ukraine
Oleksandr Irwanezʼ Anti-Utopie „Pralinen vom roten Stern“ ist auch 15 Jahre nach ihrem Erscheinen in der Ukraine noch von brennender Aktualität

Oleksandr Irwanezʼ Roman, der im Deutschen den nichtssagenden Titel Pralinen vom roten Stern trägt – das ukrainische Original ist mit Riwne/Rowno weitaus treffender überschrieben – erschien im Jahr 2002 in der Ukraine. Da war noch nicht an die Orange Revolution im Anschluss an die ukrainischen Präsidentschaftswahlen vom Oktober/November 2004 zu denken, geschweige denn an die als „Euromaidan“ in die Geschichte eingegangenen Massenproteste der Jahre 2013 und 2014, die in die russische Annexion der Krim und bewaffnete Konflikte im Osten des Landes mündeten, die bis heute anhalten. Umso erstaunlicher, dass der 1961 in Lemberg geborene Irwanez, dessen im Westen noch relativ wenig bekanntes Werk Lyrik und Prosa, Theaterstücke und Übersetzungen aus dem Russischen, Weißrussischen und Polnischen sowie zahlreiche Literaturkritiken umfasst, in seinem satirischen Roman eine Teilung seiner Heimat voraussah, wie sie heute durch die sezessionistischen Bewegungen in der Ostukraine angestrebt wird.
literaturkritik.de/irwanez-pralinen-vom-...e-ukraine,24097.html
Letzte Änderung: 21 Jan 2018 23:03 von tartu.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: mbert, sunshine, nobody

Buchempfehlung 22 Jan 2018 05:19 #35814

  • mbert
  • mberts Avatar
  • ONLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 464
  • Dank erhalten: 1521
Sehr empfehlenswertes Buch, ziemlich kafkaesk und im Humor schon etwas bitter. Irwanets (den zu kennen ich das Glück habe) ist überhaupt ein ziemlich geiler Typ :)
Es genügt nicht, nur keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: tartu, sunshine, nobody

Buchempfehlung 30 Jan 2018 17:47 #35859

  • stephan.r
  • stephan.rs Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 2261
  • Dank erhalten: 6479
Zu:
Schlögel, Karl: Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt
München: Beck, [2017]. - 912 S.


Neue Zürcher Zeitung
30.1.2018, 05:30 Uhr

Kohlsuppe und Retortenstädte
In einem faszinierenden Panorama zeichnet Karl Schlögel die Geschichte des Sowjetkommunismus nach – und spiegelt darin seine eigene intellektuelle Biografie.
Ulrich M. Schmid

Die Geschichte des sowjetischen Kommunismus ist nicht nur die Geschichte grosser Männer. Es ist vor allem auch die Geschichte vieler unscheinbarer Menschen, deren Leben von den verordneten gesellschaftspolitischen Illusionen geprägt war. (Bild: PD)
Karl Schlögel ist der Lyriker unter den deutschen Osteuropa-Historikern. In seinen Büchern beschreibt er keine dramatischen Entscheidungen in Regierungspalästen. Er widersteht der Versuchung, die chronologische Abfolge von Ereignissen für eine Kausalwirkung zu halten. Seine Helden sind weder Staatslenker noch Revolutionäre, sondern Kulturschaffende und manchmal auch einfache Bürger. Schlögel verfügt über ein feines Sensorium für vergangene Wirklichkeiten. Geschichte ist für ihn nicht ein abstrakter Vektor, auf dem verschiedene Staatsprojekte entstehen und wieder verschwinden, sondern die Ermöglichungsform für individuelle und soziale Lebenswelten.

www.nzz.ch/feuilleton/der-strenge-geruch...tenbauten-ld.1344344

Hinweis auf buchhaus.ch:
Der große Osteuropa-Historiker Karl Schlögel lädt mit seiner Archäologie des Kommunismus zu einer Neuvermessung der sowjetischen Welt ein. Wir wussten immer schon viel darüber, wie "das System" funktioniert, weit weniger über die Routinen des Lebens in außer gewöhnlichen Zeiten. Aber jedes Imperium hat seinen Sound, seinen Duft, seinen Rhythmus, der auch dann noch fortlebt, wenn das Reich aufgehört hat zu existieren. So entsteht, hundert Jahre nach der Revolution von 1917 und ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der Sowjetunion, das Panorama eines einzigartigen Imperiums, ohne das wir "die Zeit danach", in der wir heute leben, nicht verstehen können.
Karl Schlögel ist dabei, wenn die Megabauten des Kommunismus eingeweiht und die Massengräber des Stalin'schen Terrors freigelegt werden. Er interessiert sich für Paraden der Macht ebenso sehr wie für die Rituale des Alltags, er erkundet die Weite des Eisenbahnlandes und die Enge der Gemeinschaftswohnung, in der Generationen von Sowjetmenschen ihr Leben zubrachten. Die Orte des Glücks und der kleinen Freiheit fehlen nicht: der Kulturpark, die Datscha, die Ferien an der Roten Riviera. In allem - ob im Mobiliar, im Duft des Parfums oder der Stimme des Radiosprechers - hat das "Zeitalter der Extreme" seine Spur hinterlassen.

www.buchhaus.ch/start/detail/ISBN-978340...jetische-Jahrhundert
Letzte Änderung: 30 Jan 2018 21:20 von stephan.r.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, Hanna

Buchempfehlung 26 Feb 2018 17:07 #36085

  • Hanna
  • Hannas Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1172
  • Dank erhalten: 2351
da hab ich wieder was gefunden, hab's noch nicht gelesen. Oliver Twist lässt grüßen! Ob ich es überhaupt lesen kann, möchte, weiß nicht, wegen der dann schlaflosen Nächte -
faustkultur.de/3339-0-Lana-Lux-Kukolka.html#.WpQnMhjGKrU

Hat es jemand gelesen?
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody, stephan.r, Rosinchen

Buchempfehlung 03 Mär 2018 20:58 #36136

  • tartu
  • tartus Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1265
  • Dank erhalten: 2527
Anne Applebaum liefert mit ihrem exzellent geschriebenen Buch "Red Famine" die Hintergründe zum immer noch währenden Krieg in der Ostukraine. Sie schildert die Hungerepidemien der 1930er-Jahre und dokumentiert, wie Moskau versucht hat, der Ukraine jegliche Identität zu nehmen.
www.deutschlandfunkkultur.de/anne-appleb...am:article_id=412081
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody

Buchempfehlung 11 Mär 2018 22:00 #36203

  • tartu
  • tartus Avatar
  • OFFLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 1265
  • Dank erhalten: 2527
Über die Dummheit der Stunde
Der vorliegende Text ist ein kleiner Ausschnitt aus dem Kapitel „Der goldene Apfel der
Zwietracht. Krim-Tagebuch 2017“. Dieses findet sich in Olga Martynovas neuem Essayband „Über die Dummheit der Stunde“, der am Donnerstag in den Buchhandel kommt, 304 Seiten, 22 Euro.
m.fr.de/kultur/literatur/krim-tagebuch-z...m-und-zeit-a-1460892
Letzte Änderung: 11 Mär 2018 22:06 von tartu.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, nobody, Hanna

Buchempfehlung 17 Mär 2018 00:17 #36255

  • stephan.r
  • stephan.rs Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 2261
  • Dank erhalten: 6479
Ukrinform
16.03.2018 11:51

Übersetzer von Serhij Zhadans Roman „Internat“ erhalten Preis der Leipziger Buchmesse
Sabine Stöhr und Juri Durkot haben den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung gewonnen

.www.ukrinform.de/rubric-society/2422907-...ziger-buchmesse.html

Welt
13.03.2018

Ukraine-Autor Serhij Zhadan
„Wir haben unser Land nicht gefühlt“
Von Inga Pylypchuk |

Serhij Zhadan ist einer der bekanntesten Schriftsteller der Ukraine. Den Separatisten gibt er nur wenige Jahre. Und glaubt: Im Konflikt findet die Ukraine zu sich selbst. Ein Gespräch im Kriegsgebiet.
www.welt.de/kultur/literarischewelt/arti...an-im-Interview.html
Letzte Änderung: 17 Mär 2018 00:48 von stephan.r.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, Hanna

Buchempfehlung 21 Mär 2018 10:02 #36301

  • stephan.r
  • stephan.rs Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 2261
  • Dank erhalten: 6479
Zeit online
20. Januar 2017, 7:35 Uhr

Fünf vor acht / Russland: Der aufrechte Ildar Dadin
Eine Kolumne von Alice Bota
In russischen Gefängnissen herrschen unglaubliche Missstände. Ein inhaftierter Oppositioneller berichtet von der Gewalt und hofft, damit öffentlichen Druck zu erzeugen.
www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/russ...on-ildar-dadin-5vor8

Und jetzt noch der Buchtip dazu (ich selber habe es (noch) nicht gelesen. Aber ich traue Alice Bota:

buchhaus.ch

Dadin, Ildar, Virnich, Birgit: Der Schrei des Schweigens. Mein Leben für die Freiheit in Russland.
München: Europa Verlag. 2018
Immer wieder führt Ildar Dadins Weg im Jahr 2014 vor den Kreml. Still, aber beharrlich hält er dort Mahnwache gegen die aggressive Außenpolitik Russlands und den Krieg in der Ukraine - selbstgemalte Plakate mit der Aufschrift "Putin - eine Schande für Russland" oder "Heute Kiew - morgen Moskau" in der Hand. Es ist ein einsamer Protest, denn unter dem Eindruck der Ukraine-Krise hat die russische Regierung selbst friedliche Demonstrationen verboten. Mehrfach wird Dadin verhaftet, bis die russische Justiz ein abschreckendes Exempel an dem jungen Mann statuiert. Dadin wird zu drei Jahren Lagerhaft in der ...
www.buchhaus.ch/buecher/fachbuecher/gesc...chrei-des-Schweigens
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, Hanna

Buchempfehlung 21 Mär 2018 19:45 #36303

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3881
  • Dank erhalten: 10331
Postfaktisch
Beim Lesen der Meldungen
Soziale Medien
Kopfschütteln und
Häme fühlend
Ob der guten Wahrheiten
Vertrauen
Glauben
Idolen folgen
Ich bin dabei

(nobody, habe ich vor Monaten mal aufgeschrieben - hat nichts mit hier vorgestellten Büchern zu tun)
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 22 Mär 2018 18:46 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, stephan.r

Buchempfehlung 22 Mär 2018 18:21 #36311

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3881
  • Dank erhalten: 10331
Hallo,

Ich habe mich schon vor einiger Zeit mal an dem Thema "Wahl" versucht. Aber die Fabel von Aesop ist niemals zu toppen, nicht im Punkt Aktualität und nicht in dem, was der letzte Absatz enthält.

Viel Spaß mit der tollen Fabel.

Gruß nobody



Als der König der Tiere neu gewählt werden sollte, sah es so aus, als würde diesmal der Tiger gewinnen. Da versprach der Löwe großzügig seinen Untertanen noch reichere Beute und für jeden größere Anteile davon, schönere Wohnungen und bessere Schulen. Das gefiel allen – sie wählten ihn wieder.

Aber als die Versprechungen nicht eingelöst wurden, erinnerten Unerschrockene seine Majestät eindringlich auf seine Worte. „Unmögliches kann auch ich nicht halten“, meinte der Löwe abweisend. „Das müsst ihr verstehen!“

Nach einigem Nachdenken gelang das dann auch vielen den König wieder zu verstehen – und sie huldigten ihm wie zuvor und betrachteten ihn weiter als ihren erhabenen Herrscher.

(Aesop)
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 22 Mär 2018 18:27 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine, Hanna, stephan.r

Buchempfehlung 28 Mär 2018 01:37 #36377

  • stephan.r
  • stephan.rs Avatar
  • ONLINE
  • Inventar
  • Beiträge: 2261
  • Dank erhalten: 6479
Ukraine Nachrichten
24. März 2018


Serhij Zhadan: „Ein Buch gilt es anzupflanzen ... wie eine Kartoffel“

Es ist toll, dass wir jetzt überall gute Schokolade kaufen können. Aber warum kann der Präsident nicht mal ein Regal in jedem Laden mit Büchern auslegen?
Der Berliner Suhrkamp Verlag hat die deutschsprachige Übersetzung des Romans von Serhij Zhadan „Internat“ vorgestellt. Europäische Kritiker und erste Leser prophezeien dem Buch eine würdige Anerkennung. In Deutschland ist der Roman für den Literaturpreis der Leipziger Buchmesse nominiert, die vom 15. März bis 18. März dauert. (Internat in der Übersetzung des bewährten Tandems Sabine Stöhr und Jurij Durkot erhielt in der Tat den genannten Preis, Anm. d. Übers.)

INSIDER veröffentlicht eine Zusammenfassung seiner Rede.
„Internat“ in Deutschland
Wie kann ich dem deutschsprachigen Publikum „Internat“ vorstellen?

15. März 2018 // Serhij Zhadans Vortrag wurde von Olena Opanassenko aufgeschrieben
Quelle: The Insider
Übersetzer: Christian Weise

ukraine-nachrichten.de/serhij-zhadan-buc...-eine-kartoffel_4773

Imsider-Link: www.theinsider.ua/art/5aa982b416399/
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: sunshine

Buchempfehlung 29 Mär 2018 11:31 #36387

  • nobody
  • nobodys Avatar
  • OFFLINE
  • virtueller Hausmeister
  • Beiträge: 3881
  • Dank erhalten: 10331
Ungleiche Brüder: Russen und Ukrainer vom Mittelalter bis zur Gegenwart

von Andreas Kappeler

Kappeler ist ausgewiesener Kenner Osteuropas. Und er erklärt hier aus den geschichtlichen Zusammenhängen heraus auch die Geschehnisse von heute:

"Die russische Annexion der Krim und die darauf folgende Besetzung der Industrieregion im Südosten der Ukraine durch von Russland gesteuerte Milizen im Frühjahr 2014 haben einen militärischen Konflikt zwischen diesen Staaten ausgelöst, der bis heute andauert. Seit dem 18. Jahrhundert zeigte sich im Verhältnis dieser eng miteinander verbundenen Völker zunehmend eine Asymmetrie. Sie gipfelte darin, dass Russland im 19. Jahrhundert die "Kleinrussen", wie die Ukrainer damals offiziell hießen, nicht als eigenständige Nation mit einer von Russland getrennten Geschichte anerkannte. Diese Sicht hat sich in Russland bis heute erhalten und ist auch im Westen verbreitet." www.beck-shop.de/fachbuch/leseprobe/2053...eicheBr%C3%BCder.pdf

Und hier kann man das Buch kaufen: www.beck-shop.de/kappeler-ungleiche-brue...0Kappeler,%20Andreas

Gruß nobody
слава украине - es lebe die Ukraine - Слава Україні

Ukrainer Forum auch auf Facebook: www.facebook.com/pages/Ukrainer-Forum/201922826640205
Letzte Änderung: 29 Mär 2018 11:32 von nobody.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: stephan.r
Ladezeit der Seite: 0.270 Sekunden