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THEMA: Mariupol

Mariupol 19 Feb 2019 16:57 #38902

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Zur Einführung

Mariupol - Wikipedia

Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Kreisfreie Stadt
Höhe: 22 m
Fläche: 203,96 km²
Einwohner:
55.063 (2015)
Bevölkerungsdichte: 2.231 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 87500
Vorwahl:+380 629
Geographische Lage:47° 6′ N, 37° 33′ O
Koordinaten: 47° 6′ 0″ N, 37° 33′ 0″ O |
KOATUU: 1412300000
Verwaltungsgliederung: vier Stadtrajone, drei Siedlungen städtischen Typs, ein Dorf, eine Siedlung
www.marsovet.org.ua

Mariupol (ukrainisch Маріуполь; russisch Мариуполь) ist eine Stadt in der Oblast Donezk in der Ukraine mit rund 455.000 Einwohnern (Stand 2015).[1] Die Stadt war historisch eines der wichtigsten Zentren der Griechen in der Ukraine, die bis heute eine wichtige Minderheit in der Stadt darstellen. Mariupol befindet sich am Ufer des Asowschen Meeres an der Mündung des Kalmius und ist eine bedeutende Hafen- sowie Universitätsstadt und Wirtschaftszentrum. Rund 9 km westlich der Stadt befindet sich ein ziviler Flughafen mit einer Start- und Landebahn von 2570 m.
de.wikipedia.org/wiki/Mariupol


Ukraine verstehen
18. Feb 2019  

Ein Rei­se­be­richt aus Mariu­pol
von Manuel Sar­ra­zin

Manuel Sar­ra­zin, Ost­eu­ropa-Spre­cher der Bun­des­tags­frak­tion Bündnis 90/​Die Grünen, besuchte vor kurzem Mariu­pol. Seine Ein­schät­zun­gen zur aktu­el­len Lage hat er in diesem Rei­se­be­richt zusam­men­ge­tra­gen.

Wer Mariu­pol errei­chen will, erkennt sofort, wie sehr der Krieg das Leben im Oblast Donezk ver­än­dert hat. Die Kon­takt­li­nie hat den Hafen, der sich noch heute stolz als „Tor zum Donbas“ bezeich­net von seinem Hin­ter­land abge­schnit­ten und den zen­tra­len Umschlag­platz für das ost­ukrai­ni­sche Indus­trie­re­vier in eine peri­phere Rand­lage gebracht. Zu errei­chen ist die Stadt heute nur über schlecht asphla­tierte Neben­stre­cken, der Flug­ha­fen liegt auf­grund der Nähe zur Kon­takt­li­nie brach. Die Groß­stadt, nur rund 10 Kilo­me­ter von der Kon­takt­li­nie ent­fernt, fühlt sich abge­schnit­ten von dem Rest der und der Welt.
ukraineverstehen.de/sarrazin-aktuelle-lage-mariupol/


3. Sep 2018  

Die zweite Bela­ge­rung von Mariu­pol
von Gustav Gressel

Seit der Eröff­nung der Krim-Brücke erhöht Moskau sys­te­ma­tisch den Druck auf Mariu­pol. Die See­blo­ckade im Asow­schen Meer ist deshalb nichts weniger als eine Fort­set­zung der mili­tä­ri­schen Erobe­rungs­ver­su­che mit anderen Mitteln.

Der Krieg im Donbas rückte Mariu­pol, eine ukrai­ni­sche Hafen­stadt am Asow­schen Meer mit etwa 450.000 Ein­woh­nern, in den Blick der inter­na­tio­na­len Öffent­lich­keit. Nach Donezk ist Mariu­pol die zweit­größte Stadt des Donez­ker Oblasts, wich­ti­ges Zentrum der Stahl­ver­ar­bei­tung (einst eines der Haupt­ex­port­gü­ter der Ukraine) sowie auch der bedeu­tendste Tief­see­ha­fen des Donbas, über den die Erzeug­nisse der Region ver­la­den und ver­schifft wurden. Schon im April und Mai 2014 stand Mariu­pol im Visier rus­si­scher Spe­zi­al­kräfte. Mit Hilfe pan­rus­si­scher Akti­vis­ten, die durch den rus­si­schen Armee­ge­heim­dienst GRU orga­ni­siert wurden, suchten sie einen Anschluss an die Volks­re­pu­blik Donezk her­bei­zu­füh­ren. Die Stadt wurde auch kurz­zei­tig durch Rebel­len besetzt, aber schon im Juni 2014 wieder von der ukrai­ni­schen Armee befreit.

[Der Autor:]
Gustav C. Gressel ist seit Novem­ber 2014 Senior Policy Fellow im Wider Europe Pro­gramme des European Council on Foreign Rela­ti­ons (ECFR) in Berlin. Die Schwer­punkte seiner Arbeit liegen auf mili­tä­ri­schen und stra­te­gi­schen Fragen in Ost­eu­ropa, ins­be­son­dere dem Krieg in der Ukraine
ukraineverstehen.de/belagerung-von-mariupol/


28. Jan 2019  

Der öko­no­mi­sche Druck auf Mariu­pol und Ber­d­jansk wächst
von Elena Ostanina
Seit vier Jahren wächst der Druck auf die Hafen­städte Mariu­pol und Ber­d­jansk. Zu lange wurde das igno­riert. Vom 28. bis zum 31. Januar besucht eine EU-Dele­ga­tion die Region am Asow­schen Meer, um sich ein Bild von der wirt­schaft­li­chen und sozia­len Situa­tion zu machen. Anschlie­ßend soll über mög­li­che Hilfs­pro­gramme für die von der rus­si­schen Blo­ckade gebeu­telte Region ent­schie­den werden.

Die Ent­schei­dung, eine EU-Beob­ach­ter­mis­sion in die Region zu ent­sen­den, fiel nach sechs Monaten aktiver rus­si­scher Blo­ckade des See­ge­biets im Asow­schen Meer und zweier ukrai­ni­scher Hafen­städte an der Küste. Im Dezem­ber war bereits eine bri­ti­sche Beob­ach­ter Mission vor Ort, die „öko­no­mi­sche Kriegs­füh­rung“ und „lang­same Abschot­tung“ der Region durch Russ­land kri­ti­sierte.

[Die Autorin:]
Elena Ostanina ist externe Ana­lys­tin bei dem bri­ti­schen Bera­tungs­un­ter­neh­men IHS Markit. Sie erstellt Län­der­ri­si­ko­ana­ly­sen und -pro­gno­sen mit Schwer­punkt auf poli­ti­schen, ope­ra­ti­ven und Sicher­heits­ri­si­ken, vor allem für die Ukraine, Russ­land und den Süd­kau­ka­sus
ukraineverstehen.de/ostanina-druck-aswosches-meer/

Ich erlaube mir eine Lanze für und gegen die EU zu brechen.
Zuerst breche ich die Lanze. Die Feststellung der Autorin, dass man die Lage in Mariupol ignorierte und es ein halbes Jahr brauchte, um zum Entscheid eine Beobachtungsmission zu entsenden, zeigt mir, dass die EU ein schwerfälliger Verein ist, Klar, es muss demokratisch sein, das finde ich schon, nur man darf nicht demokratisieren bis der Entscheid hinfällig ist, bis alle verhungert sind (z.B. in Mariupol) und zudem, die Hälfte der EU-Staaten wissen gar nicht was Demokratie ist (ja vielleicht sind es ein paar weniger als die Hälfte)
So jetzt will ich aber die Lanze wieder zusammenflicken. Letzten Endes bin ich ein vehementer Verfechter der EU. Einer der wenigen in der Schweiz. Ich finde, in der heutigen Zeit, mit der aggressiven Politik von Trump. Putin und Xi Jinping ist ein - wenn zeitweise - auch nur halbherziges vereinigtes Europa, die einige Möglichkeit längerfristig zu überleben. Natürlich dürfen die einzelnen Länder ihre Eigenarten haben, nur einige übertreiben es (ein wenig).
Letzte Änderung: 19 Feb 2019 18:00 von stephan.r.
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Mariupol 28 Feb 2019 13:57 #38964

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Ukrinform

28.02.2019 10:36
Autostraße Saporischschja - Mariupol
Der Bau der Autostraße Saporischschja - Mariupol hat eine Priorität für den staatlichen Straßenbau.
www.ukrinform.de/rubric-other_news/26501...hschja-mariupol.html

Das ist eine Kürzestmeldung, das Klicken des Links bringt nicht mehr Infos
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Mariupol 01 Mär 2019 02:47 #38966

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Ukrinform

28.02.2019 17:53
EIB finanziert Modernisierung der Stadtbeleuchtung in Mariupol
Die Stadt Mariupol will im laufenden Jahr die Stadtbeleuchtung mit einem Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB) modernisieren.
www.ukrinform.de/rubric-economy/2650543-...ung-in-mariupol.html
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Mariupol 12 Mär 2019 18:58 #39018

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Ukrinform

12.03.2019 11:31
Vertreter UNICEF und Deutschlands erörtern in Mariupol Wasserversorgung

Die Vertreter UNICEF und Deutschlands haben in Mariupol, in der Region Donezk die Wasserversorgung der Stadt erörtert, meldet der Stadtrat.
www.ukrinform.de/rubric-economy/2657488-...asserversorgung.html
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